Leserbrief zum Leserbrief
   
  "Radweg ins Bergmannsheil"
 
  RUBENS Nr. 45, S. 6, Leserbrief "Radweg ins Bergmannsheil" Der Titel des Leserbriefs ist zweifellos originell, der Auslöser leider überhaupt nicht. Der Satz "An der Uni hat es lange gedauert, bis endlich ein Radwegenetz geschaffen wurde" muss jeden Alltagsradler zum Widerspruch herausfordern. An der RUB gibt es kein Radwegenetz. Es gibt einzelne Abschnitte, z.T. sehr gefährlich (Zweirichtungs-Radweg im Westen, vor allem die Auffahrt stadtauswärts Richtung M- und G-Gebäude). Vorrangig gibt es Autostraßen, die man als Radfahrer mitbenutzen kann, aber die erfordern z.B. im Zentralbereich unter Bibliothek und Mensa viel Routine, manchmal einfach auch Glück. Zu einem Radwegenetz, das diesen Namen verdient, gehört eine Mittelachse, ein erlaubter Zugang in Nord-/Süd-Richtung vom Hustadtring über das Uni-Center und die Unibrücke zum Studentenhaus und weiter zu Mensa und KZS. Dazu gehört ein Ring an der Peripherie, derzeit fast ausschließlich in Form von Autostraßen. Zu einem Netz gehören m.E. schließlich Radweg-Verbindungen zwischen der genannten Nord-/Süd-Achse und der Peripherie in Ost-/West-Richtung zwischen I-, M-, G- und N-Gebäuden im fußläufigen Bereich. Es gibt kaum Hinweisschilder, die einem Radfahrer von außerhalb den Weg zur Uni weisen, innerhalb der Uni zu Gebäuden und Institutionen fehlen sie gänzlich. Vom Lottental her verbietet das Schild des Kanzlers "Fußweg zur Universität - Befahren der Wege mit Fahrzeugen aller Art verboten!" den Zugang für Radfahrer. Abstellmöglichkeiten für Fahrräder gibt es kaum. Wie wäre es mit einem "Runden Tisch" zu dieser Problematik?
Dr. Helmut Lebert, Sportwissenschaft, UHW 1/09 Tel. 32-23813
   
   
   
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30.09.1999