Humanitäre Hilfe der RUB gewürdigt
   
  Sonderpreis für Prof. Horst Fischer
 
  Einen "Sonderpreis für herausragende Leistungen in der internationalen Hochschulzusammenarbeit" des Bundeswissenschaftsministeriums und der Hochschulrektorenkonferenz erhielt im August Prof. Dr. Horst Fischer, akademischer Direktor des Instituts für Friedenssicherungsrecht und Humanitäres Völkerrecht (IFHV) der RUB.
Der Preis ist Anerkennung für die besondere Leistung Fischers beim Aufbau von Studien- und Ausbildungsangeboten für die internationale humanitäre Hilfe in Krisengebieten - konkret für seine Verdienste um die Einrichtung zweier Europäischer Postgraduierten-Studiengänge mit Master-Abschluss sowie zahlreicher Weiterbildungsangebote mit europäischen Partnern.
Den Sonderpreis in Höhe von 5.000 DM hat das Rektorat der RUB verdoppelt, um Fischers großes Engagement auf diesem Gebiet zu würdigen. Der Studiengang Humanitäre Hilfe gehört zum "Network on Humanitarian Assistance" (NOHA) verschiedener europäischer Universitäten.
In Bochum kann man den zweisemestrigen Zusatzstudiengang mit dem "Master" abschließen. Das zweite Semester können Studierende in einer der an NOHA beteiligten europäischen Partnerunis absolvieren. 1997 wurde ein zweiter Studiengang, "Human Rights and Democratization", eingerichtet, in dessen Vorstand Fischer für zwei Jahre gewählt wurde, und dessen Konzeption er entscheidend mit gestaltete.
Die Hochschulen des Network beabsichtigen zurzeit, sich unter dem Namen "University Network for international cooperation studies" die Rechtsform einer Nicht-Regierungsorganisation (NGO) zu geben - ein Status, der eine günstigere Ausgangsbasis bietet, EU-Mittel zu beantragen. bk/ad
   
   
   
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30.09.1999