Aus Liebe
   
  Aus der Redaktion
 
  Männer sind pragmatisch. Sie verfahren schon mal nach dem Motto, "lieber den Spatz in der Hand als die Taube auf dem Dach." Frauen sind da etwas anders - zögern, denken eher, "das kann ja nicht alles gewesen sein".
Das zeigt sich gleichermaßen in der Liebe. Mehreren Untersuchungen zufolge gilt der Arbeitsplatz als Kontaktbörse Nummer eins. Die Pressestelle nimmt sich davon nicht aus. Zum wiederholten Male fand hier ein Mitarbeiter sein Liebes- und damit Lebensglück, zuletzt Ende Juni unser CvD "ganz in täubchenweiß" bei kirchlichem Segen und viel Glockengeläut.
Bei einigen der Presse-Frauen ist beim Liebesglück aber fast alles anders, "lieber fern als nah angesagt". Unsere Sekretariatskollegin fand es nämlich beim Ehemann aus Togo, die Prakti beim Freund aus Afghanistan, die Kommentatorin fand den Çerkessen aus dem weiten Kaukasus recht reizvoll - alles also Kilometererfahrungen mit viel Kulturzapperei und einer Handvoll buntem Ethnopop.
Dafür kommuniziert es beim CvD ab November im Trio. Man munkelt, die Babywäsche läge schon in den Trikotfarben Weiß und Schwarz gebündelt zur Stelle, denn eine Journalistin reicht unserem CvD zu Hause, und er hätte jetzt lieber eine/n Fußballer/in dazu. Wir Pressemenschen wollen uns bei solcher Konkurrenz nun fein heraus halten, aber dies verkünden wir druckfrisch: Herzlichen Glückwunsch! tas
   
 
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30.06.1999