Personalia
   
   
 
 

Neu berufen Seit März besetzt Prof. Dr. Marion Eggert den Lehrstuhl für Sprache und Kultur Koreas (Fakultät für Ostasienwissenschaften). Besonders am Herzen liegen ihr die moderne koreanische Literatur und die Geistesgeschichte Chinas und Koreas. Für ihre Übersetzung "Wind und Gras. Moderne koreanische Lyrik" wurde sie mit dem Übersetzerpreis der Korean Culture and Arts Foundation ausgezeichnet. Eggert, geboren am 1962, studierte zwischen 1981 und 1989 Sinologie, Ethnologie und Japanologie in Heidelberg und München sowie an verschiedenen Unis in China und Korea. In München begann sie mit einem Selbststudium der Koreanistik. In ihre Studienzeit fallen zwei je einjährige Studienaufenthalte in Nanjing, China und Seoul, Korea. Sie wurde im Juli 1992 promoviert. Im Wintersemester 94/95 lehrte sie an der Uni Zürich über das moderne China, anschließend arbeitete sie als post-doctoral fellow am Korea Institut in Harvard, USA. In München habilitierte sie sich für "Sinologie sowie Koreanistik" (1998) und hatte dort im Wintersemester 98/99 einen Lehrauftrag in Institut für Ostasienkunde, bevor sie an die RUB berufen wurde.

Seit März lehrt Prof. Dr. Nikolaus P. Himmelmann Allgemeine Sprachwissenschaft (unter besonderer Berücksichtigung der Typologie und Universalienforschung) an der Fakultät für Philologie. Himmelmann studierte zwischen 1978 und 1983 Allgemeine Sprachwissenschaft in München, Los Angeles und Köln und wurde 1986 promoviert. 1995 habilitierte er sich in Köln. Bevor er an die RUB kam, war Himmelmann Research Fellow an der Australian National University und Heisenberg-Stipendiat. Seine Hauptinteressen gelten u. a. der empirischen Beschreibung und Dokumentation von noch wenig bekannten, insbesondere bedrohten Sprachen. Ein langfristiges Dokumentationsprojekt gilt den Tomini-Tolitoli Sprachen, die auf Sulawesi in Indonesien gesprochen werden und über die bisher praktisch nichts bekannt war. Dabei versucht er, ein modernes, die Möglichkeiten multimedialer Repräsentation ausschöpfendes Dokumentationskonzept zu entwickeln und in die Praxis umzusetzen. Neben Feldforschung und Sprachdokumentation gehört sein Interesse in Forschung und Lehre der sprachvergleichenden Analyse von aktuellen Sprechereignissen (gesprochener Sprache).

Offiziell seit Mai 1999 lehrt Prof. Dr. Frank Zieschang Strafrecht, Strafprozeßrecht und Strafrechtsvergleichung an der Juristischen Fakultät. An der RUB ist er jedoch bereits seit dem WS 98/99. Zunächst nahm er einen Lehrauftrag, anschließend eine Lehrstuhlvertretung wahr. Zu seinen Schwerpunkten zählt Zieschang im Rahmen der Strafrechtsvergleichung den Vergleich mit dem französischen Strafrecht sowie die Europäisierung des Strafrechts. Frank Zieschang, geboren 1963, studierte zwischen 1983 und 1989 Jura in Köln und Clermont-Ferrand. In Köln wurde er zudem promoviert (1991), verbrachte dort seine Referendarzeit (1991-94) und arbeitete (zunächst als Hilfskraft, später als Wissenschaftlicher Mitarbeiter bzw. Assistent) lange Jahre am Kriminalwissenschaftlichen Institut der Uni Köln. Im April 1998 schließlich erhielt Zieschang seine Venia legendi für die o. g. Fächer. Nach einer Lehrstuhlvertretung an der Uni Erlangen-Nürnberg kam er an die RUB.

 

Ehre
Prof. em. Dr. Siegfried Grosse (Fakultät für Philologie) erhielt im Mai von der Lucian-Blaga-Universität in Sibiu (Rumänien) den Titel eines Ehrendoktors verliehen.
Dr. Martin Pohl (Fakultät für Physik und Astronomie) erhält im August den renommierten Shakti P. Duggal Award für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Physik kosmischer Strahlung.
Der diesjährige mit 10.000 DM dotierte Gebr.-Eickhoff-Preis ging an Dr.-Ing. Uta Ursula Müller (Fakultät für Maschinenbau) sowie an Dr.-Ing. Stefan Koch (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik).

 
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30.06.1999