Am Puls der Sensationen?
   
  Zukunftsberufe im Journalismus
 
 

Denen es gelingt, die journalistische "Stecknadel im Heuhaufen" zu finden und im Dämmerlicht die brandheißen News zu ergattern, die müssen nicht wie die 20.000 Lokaljournalist/innen von den profanen Dingen vor der Haustüre berichten. Aber meistens kommt es doch nicht so, wie in den elfenbeinernen Luftschlössern.
Die Kommunikationsbranche boomt. Arbeitsmarktforscher/innen ermittelten im Westen einen Arbeitsplatzzuwachs von 170 % bis zum Jahre 2010. Das Dilemma: Die Ausbildung ist nicht vorgeschrieben, und gemäß der Pressefreiheit kann sich jede/r "Journalist/in" nennen. Es gibt keine geschützte Berufsbezeichnung, die Ausbildungsgrundlage jedoch tendiert zur Hochschulausbildung.
Der Wegweiser von Regina Müller informiert über die vielfältigen Aufgabengebiete wie Multimedia, Hörfunk, Fernsehen, Print, Nachrichtenagenturen, Journalistenbüros, Öffentlichkeitsarbeit, Bildjournalismus und zeigt Zugangswege wie Hospitation, Praktikum, Volontariat, Hoch- oder Journalistenschulen auf. tas

  Regina Müller: Journalismus, Einstieg - Praxis - Perspektiven. Eichborn, Frankfurt/ M. 1997. 210 S., brosch., 29,80 DM.
 
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31.05.1999