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Unter dem Titel "pott shots - wie amerikanisch ist das Ruhrgebiet?" sind
ab dem 12. Mai im Foyer des Musischen Zentrums Fotografien von mehr als
100 Studierenden des Englischen Seminars zu sehen (s. RUBENS
42). Die Studierenden waren im letzten WS mit Einwegkameras in den
Städten des Ruhrgebietes unterwegs, um die modernste urbane Region Deutschlands
als "American City" zu fotografieren. Es ging
nicht um perfekt gestaltete Kunstfotografie, sondern um spontane Schnappschüsse
aus spontanen Situationen heraus.
Als nach dem Artikel in RUBENS der Leiter des Bereiches Fotografie im
MZ, Felix Freier, die Fotos zu Gesicht bekam, war er sich mit dem Seminarleiter
Christoph Ribbat schnell einig, daß aus diesen Schnappschüssen eine Ausstellung
werden sollte, auch wenn man sich mit einer Auswahl der über 2000 entstandenen
Bildern begnügen mußte. Mit dem Ausstellungs-Know-how der MZ-Fotografen
wurden die fotografierenden Anglisten und Amerikanisten bald zu kreativen
Ausstellungsmachern. Das Ergebnis wird am Di., 11.5., 19 h, im MZ-Foyer
eröffnet und ist dort bis zum 4.6.99 ganztägig zu sehen.
Beispiele sind als Vorgeschmack auch unter www.ruhr-uni-bochum.de/pottshots
zu finden; allerdings verspricht nur ein Besuch der Fotoschau einen viel
umfassenden Überblick über die vordergründige Glitzerwelt Amerikas in
der vermeintlichen Tristesse des Ruhrgebietes. bsp
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