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"Europa regional - Kartographie ohne Grenzen", so lautet
das Motto des ersten Niederländisch-Deutschen Kartographiekongresses in
Maastricht vom 17. bis 19. Mai, den Prinz Willem Alexander von Oranien eröffnen
wird. "Ein zukünftiges Europa ohne Grenzen macht die Kartographie keineswegs
überflüssig", meinen die Veranstalter. Die Nederlands Verenigung voor Kartografie
(NVK) und die Deutsche Gesellschaft für Kartographie (DGfK) wollen daher
in der Stadt des Europäischen Gedankens zeigen, welche Chancen und Herausforderungen
ein grenzenloses Europa für ihr Fachgebiet birgt. Hinzu kommen neue Aufgaben
durch technologische Innovationen und das Internet. "Europakarten im WWW",
"Kartographie in Kfz-Navigationssystemen" oder "Grenzüberschreitende Routenplaner"
stehen u. a. als Vortragsthemen auf dem Programm, das durch Arbeitskreise,
Exkursionen, eine Firmenausstellung sowie das Europa- und Jugendforum "Berufliche
Mobilität im Berufsfeld Kartographie innerhalb der EU" abgerundet wird.
Federführend für die deutsche Seite agiert die Arbeitsgruppe Kartographie
des Geographischen Institut der RUB unter Leitung von Dr. Werner Herzog.
Der Kongreß im Messezentrum Maastricht gilt gleichzeitig als 48. Deutscher
Kartographentag. jw
Das ausführliche Programm steht im Internet: http://nvkserver.geog.uu.nl/maastricht99/
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