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Magere 9,2% der Studieren- den der RUB erhielten im letzten
WS BAföG. Nach der 15. Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerkes (DSW)
bekamen 1997 bundesweit immerhin 18,6 % der Studierenden die staatliche
Ausbildungsförderung. Ein Grund für die miserable Quote sind die jahrelang
nicht an die soziale Wirklichkeit angepaßten Elternfreibeträge und BAföG-Sätze.
So waren die Aufwendungen von Bund und Ländern für das BAföG für den Zeitraum
der Sozialerhebung auf dem Niveau von 1978, meldet das DSW. Viele Studenten
verschenken dennoch Geld, weil sie keinen Antrag stellen. Die Wege zum BAföG
werden auf dem Campus weiter vereinfacht. Im Info-Point im Mensa-Foyer steht
eine BAföG-Sachbearbeiterin den Studenten zur Seite. Beim Gang zur großen
Mensa können unbürokratisch alle Fragen zum BAföG geklärt und die Anträge
ausgefüllt werden. Wenn das Einkommen der Eltern bekannt ist, wird dort
mit einem Computerprogramm die zu erwartende Förderung berechnet. Somit
kann schnell geklärt werden, ob sich ein Antrag lohnt. Eine endgültige Summe
wird jedoch nur nach Stellung des Antrages im BAföG-Bescheid genannt. Wer
sich im Info-Point ausreichend informiert hat und einen kompletten Antrag
im BAföG-Amt abgeben kann, spart Zeit. Daneben hat das AkaFö im Internet
ausführliche Infos und alle Anträge zum herunterladen (www.ruhr-uni-bochum.de/akafoe).
Infos: Info-Point, tägl. 9.30-14 h (Tel. -3888), oder im BAföG-Amt, Mo-Mi
9-12 h u. Do 12-15 h (-4759). Uwe Kleinkes |