| "Cafetenumbau neu überdenken" fordert die AStA-Zeitung BSZ Nr. 499. Zudem stelle die Cafete in GA ein Problem für behinderte Studierende dar. Alles richtig, alles falsch. Die BSZ hat nicht genügend recherchiert. | | Zu den Fakten: Das AkaFö hat letztes Jahr mit der Interessengemeinschaft behinderter und nichtbehinderter Studierender (IbS) einen Ortstermin gemacht und die angesprochenen Probleme aus dem Weg geräumt. Die IbS hat sich von dem o.g. Artikel distanziert. |
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| >Falschmeldung |
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| Weiterhin wurde in der BSZ behauptet, daß seit Monaten keine baulichen Veränderungen vorgenommen wurden: "Gerüchte besagen, dem AkaFö sei das Geld ausgegangen". Falsch. Die brandschutztechnischen Umbaumaßnahmen sind fertiggestellt. Weiter ist für das Sommersemester eine Testlauf mit längerer Öffnungs- und Verkaufszeit geplant. Zudem wird auf der AkaFö-Homepage ein Diskussionsforum eingerichtet, auf dem alle Studierenden über die Gestaltung der bestehenden und zukünftigen Cafeten diskutieren können. |
| Es stellt sich grundsätzlich die Frage, wie auf dem Campus so kommuniziert werden kann, daß das Studentenwerk mit der studentischen Kritik etwas anfangen kann. Es muß außerdem umgekehrt möglich sein, daß die Beweggründe des AkaFö dargestellt werden können. Z. B. werden die Öffnungszeiten der GA-Cafete kritisiert - aus studentischer Sicht völlig zu Recht. Das Studentenwerk würde gerne von jetzt an die Cafete unbegrenzt und unbeaufsichtigt öffnen. Personaleinsatz muß sich jedoch wirtschaftlich rechtfertigen lassen, es sollte zudem sichergestellt sein, daß auch zukünftige Studentengenerationen Freude am neu angeschafften Mobiliar haben. Das AkaFö könnte sich auf die Position zurückziehen, daß man an erster Stelle den Auftrag hat, die Studierenden kostengünstig zu verpflegen. Den Rückzug auf diese Position wird es nicht geben, doch muß die Frage erlaubt sein, inwieweit nicht auch die RUB für die Schaffung von Raum zum Lernen und Kommunizieren verantwortlich ist. |
| Die generelle Frage ist: Wer spricht eigentlich für die Studierenden und wie kann ein Dialog zu vernünftigen und verwertbaren Ergebnissen führen? AStA und AkaFö treffen sich regelmäßig, um anstehende Probleme zu diskutieren. Beim letzten Termin im Dezember hat der AStA alle Abteilungsleiter des AkaFö eine halbe Stunde lang warten lassen, bis ein AStA-Vorstandsmitglied auftauchte um mitzuteilen, daß es generell "derzeit keine Probleme gibt". Jetzt läßt der AStA via BSZ mitteilen, daß der Cafetenumbau in GA "zu überdenken" sei. |
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| Studie |
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| Zudem wird in der BSZ gesagt, "daß die Studierenden die Möglichkeit haben, die Politik des Studentenwerkes mitzubestimmen" und "jetzt die vielen anstehenden Umbaumaßnahmen konstruktiv kritisch begleitet werden" sollen. Diese Möglichkeit bestand in der Vergangenheit auch. Der Verwaltungsrat des AkaFö hat mit seinen studentischen Mitgliedern die Sanierung von GA geplant und beschlossen. |
| Zudem hat das AkaFö im April '98 eine empirische Studie über "Studierende auf dem Campus" veröffentlicht. Es kam bei der Befragung klar zum Ausdruck, daß sich die Studierenden in den Cafeten "Sitzplätze mit verrückbaren Stühlen, weniger Müll auf den Tischen und eine verbesserte Ausstattung" wünschen. Diese Ergebnisse sind in die Planung der neuen Cafeteria eingeflossen. |
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| Uwe Kleinkes, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, AkaFö (s.
auch S. 5)
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