| Die Erwerbstätigkeit unter den RUB- Studierenden steigt, die Bedeutung von BAföG sinkt - dies ist ein zentrales Ergebnis der 15. Sozialerhebung zur Erforschung der sozialen Lage der Studierenden; die Angaben für die RUB basieren auf den Daten von 327 anonym befragten Studierenden. | | Die Studie belegt, daß in den wenigsten Fällen eine einzige Einnahmequelle reicht: 80 % der RUB-Befragten erhalten finanzielle Unterstützung durch ihre Eltern. Trotzdem sind 62 % der Studierenden nebenbei erwerbstätig, wobei deutlich mehr weibliche Studierende (70 %) als männliche (46 %) einem zusätzlichen Job nachgehen. Die Förderung durch BAföG verliert weiter an Bedeutung: Nur noch 13 % erhielten im Befragungszeitraum staatliche Mittel. Jeder fünfte Befragte greift auf Ersparnisse zurück, 5 % nehmen einen unabhängigen Kredit auf. Das monatliche Einkommen liegt zwischen 900 und 1.600 DM, benötigt werden durchschnittlich 1.270 DM; davon 436 DM für Miete, etwa 100 DM für Lehrmittel sowie 100 bis 200 DM an Fahrtkosten, sofern ein PKW für den Weg zur Uni genutzt wird. Studierende, die auf das Semesterticket zurückgreifen, wenden hierfür weitaus weniger auf. |
| Der Weg zur Uni beträgt für über 50 % der Befragten mehr als 16 km: Die RUB bleibt somit eine klassische Pendleruni. Ebenso hoch ist der Anteil Studierender, die öffentliche Verkehrsmittel nutzen, 30 % kommen im eigenen PKW. Studierende, die einen Wohnheimplatz haben (14 %), benötigen weniger als 2 km bis zur Uni und sind zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs. |
| Über ein Drittel der Befragten wohnt bei den Eltern, wobei lediglich 7 % dies auch wirklich möchten. An sich würden 62 % das Leben in einer Miet- oder Eigentumswohnung entweder allein oder mit einem Partner bevorzugen, 16 % lieber in einem Studentenwohnheim wohnen. |
| jw |
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