| Sprechstunden haben für Studierende einen sehr hohen Stellenwert, sie sind häufig die einzige Möglichkeit während des Studiums, individuelle Unterstützung und Beratung durch Lehrende zu erhalten. Von dieser Grundannahme ausgehend, will das Projekt "Sprechstunden an der Hochschule" (Leitung: Prof. Wolfgang Boettcher, Germanistisches Institut) ein weithin unerforschtes Gebiet des universitären Lebens empirisch untersuchen. Es wird vom NRW-Wissenschaftsministerium (MSWWF) für 15 Monate gefördert und läuft seit 1. Oktober 1998. Ziel ist, durch die Analyse zahlreicher Sprechstunden an verschiedenen Fakultäten unterschiedliche Gesprächstypen und -zwecke sowie "Fach-Kulturen" herauszufinden. Die Ergebnisse sollen dazu dienen, ein "Handbuch Sprechstunde" zu entwickeln, das sich an Lehrende und Studierende richtet. Anhand der Erkenntnisse des Projekts wird das Weiterbildungszentrum der RUB (WBZ) zudem ein Fortbildungskonzept für Lehrende realisieren: Schließlich gehört die für Studierende wichtige Kommunikationsbeziehung "Sprechstunde" nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen so mancher Dozenten. Über interessante Resultate des Projekts werden wir berichten. | | jw |
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