| Noch gehören sie zu einer Minderheit: die Studierenden des M.A.-Reformmodells der Ruhr-Universität Bochum, die ihr Studium mit dem Bakkalaureus Artium (B.A.) abschließen können. Dieses "kleine" Examen, das sich durch eine verkürzte Studienzeit, Sprach- und EDV-Kurse sowie integrierte Praktika auszeichnet, soll in Zukunft von allen geisteswissenschaftlichen Fakultäten angeboten werden. Die Absolventen des 2. Jahrgangs erhielten übrigens am 11.11. ihren B.A. während einer feierlichen Urkundenverleihung. | | Langfristig soll es in den geisteswissenschaftlichen Fächern der Ruhr-Universität Bochum nur noch das gestufte Magisterstudium geben. Zunächst gilt eine zweijährige Übergangsphase, in der Schüler zwischen bisherigem und reformiertem Magisterstudium wählen können. Parallel beschäftigt sich eine Kommission mit der Umsetzung. Das heißt, vormals zentrale Angebote wie Tutorien auf verschiedene Fakultäten zu verteilen - bei geringeren finanziellen Ressourcen. Denn: Nach fünf Jahrgängen reduziert das Wissenschaftsministerium die Unterstützung des Modells. |
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