| Nicht immer funktionierte der Austausch von Wissenschaft und Forschung selbst auf unserem überschaubaren Campus zufriedenstellend. Das wird durch die Umstrukturierung des Dezernats 2 (Internationale Angelegenheiten, Forschung- und Studierendenförderung) ganz anders, erhofft sich die Abteilungsleiterin des Akademischen Auslandsamtes, Monika Sprung. Nach dem Vorbild vieler anderen Unis arbeitet es nun gemeinsam mit der ehemaligen Stabsstelle BIF (Beratung und Information zur Forschungsförderung), mit Unikontakt und mit der Studierendenförderung. "Um aus der neuen Struktur einen Sinn zu ziehen", so Sprung, "ist es besser, man sitzt auch räumlich zusammen." | | |
| Vorteil mit Haken |
| |
| Das kostete aber die Mitarbeiter/innen über mehrere Wochen hinweg starke Nerven, denn als dickste Einheit im neuen Dezernat sitzt das Auslandsamt auf den meisten Umzugskisten. Auch das umfangreiche Archiv zieht mit in die schönen hellen Räume im Forum Nord Ost (FNO). Die Deutschkurse sind dort schon, eine Etage tiefer, untergebracht. |
| Ein Vorteil für ausländische Studierende liegt klar auf der Hand: Durch die zentrale Struktur werden Informationen gebündelt und effektiver genutzt. Wenn früher Gaststudierende ein passendes Forschungsprogramm suchten, mußten sie zahlreiche Klinken in die Hand nehmen. Dank BIF's elektronischem Datenbankprojekt ELFi bedarf es nur noch des richtigen Klicks und schon werden alle in Frage kommenden Stipendien ausgespuckt. Oder: Die neuesten Infos zu Programmen des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) gingen immer direkt ans Auslandsamt; doch der DAAD hat auch Programme für Wissenschaftler/innen - "hier gibt es also gleiche Kundschaft bei BIF und bei uns", so Sprung. |
| Einen Haken hat jedoch ab dem kommenden Sommersemester der Umzug: Die ausländischen Studierenden (Bildungsausländer) müssen sich neuerdings alle - auch wenn sie schon immatrikuliert sind - beim Auslandsamt einen "Unbedenklichkeitsvermerk" einholen, bevor sie sich im Unisekretariat ordnungsgemäß rückmelden können. Dies trifft vor allem Studierende von zeitlich befristeten Gastprogrammen, die daran gerne ein reguläres Studium anschließen würden. Für diese Neueinschreibung müssen sie jetzt zunächst in ihr Heimatland zurückkehren, um dort die Studienbewilligung abzuwarten. Daß die Rückmeldungen nach Ablauf der Gastprogramme jetzt nicht mehr möglich sein sollen, geht aufgrund der Reisekosten gehörig ins Geld und trifft insbesondere jene doppelt, die aus den ärmeren Teilen der Welt kommen. |
| Zum Jahresende hin heißt es aber erst einmal Aufatmen für die umzugsgestreßte Crew. Bis dahin soll auch ein Leitfaden für den Publikumsverkehr erstellt werden. |
| tas |
|
|
| Leiterin des Dezernats 2: Petra Henseler, 700-3024, FNO 1/186 | | Leiterin des Auslandsamts: Monika Sprung, 700-5483, FNO 1/182 |
| Zulassung und Einschreibung ausländischer Studierender: Angelika Tatang, 700-3737, FNO 1/171, Christel Sander, 700-3739, FNO 1/171 |
| Zulassung und Einschreibung von Programmstudierenden, Ausländerrechtliche Angelegenheiten: Ruthild Schulte, 700-5899, FNO 1/174 |
| Betreuung und Beratung ausländischer Gastdozent/innen und Studierender: Hannelore Grans, 700-3420, FNO 02/32 |
| Auslandsstipendium für Deutsche, Wohnheime: Annegret Weißbauer, 700-6397, FNO 1/176 |
|
|