Leserbriefe


        Gerade habe ich die neue RUBENS-Ausgabe [Rubens 24, Februar 1997] auf den Tisch bekommen. Auf der Inhaltsleiste fiel mir gleich folgender Kurzverweis auf: „Leider. Zwei Nachrufe: ...“
        Ich weiß nicht, ob ich da eine zu empfindliche „Sensibilitätsmeßlatte“ anlege, aber das Wort „leider“ in einem solchen Zusammenhang erscheint mir nicht gerade passend! Wenn schon ein derartiger Kurzverweis, dann evtl. eher „Trauer“ oder nur „Zwei Nachrufe“!
        Dr. U. Bartmus, Fakultät für Sportwissenschaft



        Zum Text „Wo ist die Uni wirklich voll?“ aus RUBENS Nr. 22, Seite 8
        Liebe RUBENS-Redaktion!
        Vielen Dank für die guten Tips zum Thema „Wo und wann ist man selbst an der Ruhr-Uni (fast) allein“! Jetzt weiß ich endlich, was ich machen muß, um das tägliche Gedränge in Zukunft zu vermeiden: jeweils eine Viertelstunde zu spät (oder vielleicht auch zu früh?) aufbrechen, um einen Sitzplatz in der U-Bahn zu finden, Lehrveranstaltungen um Viertel vor zwölf verlassen, damit das Mensa-Essen nicht in der Warteschlange vor der Kasse kalt wird und „Analysis I für Mathematiker“ hören statt der für ein Biologie-Studium unverbindlich vorgeschlagenen Vorlesungen. Wunderbare Zeiten werden anbrechen! Aber vielleicht bleibe ich doch einfach im gewohnten Trott, weil ich mir ohne die vielen anderen Menschen sonst irgendwie einsam und verloren vorkäme.
        Kerstin Buck