Pressestelle gewinnt idw-Preis
In eigener Sache
Natürlich freut man sich, wenn man seine Arbeit erfolgreich und pünktlich erledigt hat. Noch größer ist die Freude allerdings, wenn eine unabhängige und fachkundige Jury bescheinigt, dass man wirklich gut ist in seinem Job. Dieses Glück hatte einmal mehr die Pressestelle der Ruhr-Universität: Im März hat ihr der renommierte Informationsdienst Wissenschaft (idw) beschieden, die beste Presseinformation des Jahres 2012 verfasst zu haben. Als Lohn gab es den idw-Preis für Wissenschaftskommunikation, eine öffentlich anzubringende Tafel, die den Erfolg dauerhaft sichtbar macht, und 2.000 Euro für die weitere Qualitätssicherung und -verbesserung in der Kommunikationsarbeit.
Der idw verleiht den Preis seit 2010 für die drei besten Pressemitteilungen, die jeweils im Vorjahr über den Informationsdienst veröffentlicht wurden. Sie sollten von hoher handwerklicher Professionalität (Qualität), überragendem Nachrichtenwert (Relevanz) und wissenschaftlicher Bedeutung (Originalität) sind. Dazu muss man auch wissen: Auf der idw-Website werden jährlich mehr als 20.000 Pressemitteilungen aus rund 900 Hochschulen, Instituten und anderen wissenschaftlichen Einrichtungen verbreitet. Der idw gibt den angeschlossenen Pressestellen Qualitätsstandards für die Inhalte vor, werbliche Aussagen z.B. sind unzulässig.
83 dieser rund 20.000 Pressemitteilungen wurden für das Jahr 2012 in den Wettbewerb geschickt und von einer hochkarätig besetzten Jury aus Wissenschaftlern und Wissenschaftsjournalisten begutachtet. Auf den ersten Platz setzte die Jury die RUB-Pressemitteilung „ADHS wird zu häufig diagnostiziert“, die Jens Wylkop (stellvertretender Leiter der RUB-Pressestelle) am 30. März 2012 geschrieben hat. Sie erzielte direkt nach ihrer Veröffentlichung nicht nur in Deutschland große Aufmerksamkeit und wird bis heute immer wieder thematisiert. Der Mitteilung zufolge wird in Deutschland die sog. Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung (ADHS) viel zu häufig und damit falsch diagnostiziert. Sie basiert auf aktuellen Forschungsergebnissen von Bochumer und Baseler Wissenschaftlern.
Der Preis ist nach dem PR-Fuchs 2008 für die Jubiläumsbroschüre „40 Jahre – 40 Menschen”, dem Titel „Forschungspressesprecher des Jahres 2009“ für Dr. Josef König (Leiter der RUB-Pressestelle), dem 2. Platz beim idw-Preis 2009 und dem UMSICHT-Wissenschaftspreis 2011 in der Rubrik „Journalismus“ für das Wissenschaftsmagazin RUBIN (das heute von der Schwesterstabsstelle Strategische PR und Markenbildung herausgegeben wird) die fünfte Auszeichnung in den letzten Jahren für die RUB.
ad | Themenübersicht

