RUBENS Nr. 167 - 1. Feb. 2013
RUB » RUBENS » Ausgabe 167 » Artikel

Bühnendynamik

MZ-Theater im Februar

Die Vorlesungszeit ist längst zu Ende, aber die Theaterensembles machen munter weiter und produzieren Stücke für die Bühne im Musischen Zentrum (MZ). Im Februar stehen an: eine Uraufführung, eine Abschlusspräsentation und Tanztheater.

Los geht es am 2./3.2. (19.30 h, Eintritt frei, Kartenreservierung: traumspiel2013@gmail.com), wenn die Gruppe Bühnendynamik erstmals die MZ-Bühne entert und für eine Uraufführung sorgt. Zur Gruppe zählen Schauspieler, die bereits in zahlreichen Produktionen am MZ mitgewirkt haben. Sie haben eigene Ideen und Träume entwickelt, die die Grundlage für „Spiel der Träume“ von Robert Külpmann (Text & Regie) bilden: „Stellen Sie sich vor“, so Külpmann, „man würde Ihren größten Traum erfüllen. Geld, Liebe, Ruhm, Weltreise. Sie müssen lediglich an einer Spielshow teilnehmen. Es gibt nur einen Haken: Im Raum nebenan wartet Ihr größter Albtraum…“ Die Gruppe lässt das Publikum in die Träume von sechs Personen eintauchen, die vom unsichtbaren Spielleiter durch eine bizarre Spielshow getrieben werden, bei der nach und nach die Mitspieler verschwinden.

Fortgesetzt wird das Programm am 17.2. (19.30 h, Eintritt frei) mit einer Abschlusspräsentation des Optionalbereichs: „Quer durchs Beet: Schauspieltheorien im Praxistest“. Die Studierenden haben sich mit Schauspielstilen des 20. und 21. Jahrhunderts beschäftigt. Am Ende der Auseinandersetzung mit Theatertheoretikern wie Brecht oder Artaud und mit Strömungen wie Dokumentartheater wird die Anwendbarkeit der Ansätze ausgelotet. „Die Performance ist die Krönung der praktischen Dimension des Seminars. Hier experimentieren die Studenten und holen so den Geist hinter den Buchstaben ins Leben“, versprechen die Seminarleiterinnen Valeska Klug und Marina Mucha.

Am Wochenende darauf (23./24.2., 19.30 h, Eintritt frei; Kartenreservierung: ConcEpt2.1@gmx.de) kehrt das Ensemble „ConcEpt2.1“ von Svenja Mordhorst und Sabrina-Dunja Sandstede zurück auf die MZ-Bühne. Nach „732“ und „Grün (Arbeitstitel)“ präsentiert es ihr 3. Stück: „und so weiter“. „Die Gruppe von Grün ist im Laufe der Probenzeit sehr zusammen – und uns ans Herz gewachsen. Gerne hätten wir mit allen weiter gearbeitet. Jedoch stehen sowohl die Tänzerinnen und Tänzer als auch wir Choreographinnen zurzeit am selben Scheidepunkt: ein Lebens- bzw. Berufsabschnitt endet und ein neuer beginnt. Hier möchten wir mit unserem neuen Tanztheaterstück ansetzen und Fortsetzung sowie Weitergabe thematisieren“, erläutern Mordhorst und Sandstede.


Infos zu allen Stücken: http://www.rub.de/mz-theater

ad; Foto: Eva Dammann | Themenübersicht