Horizonte erweitern
Neujahrsempfang von RESOLV
Teamgeist und Aufbruchsstimmung lagen beim Neujahrsempfang des Exzellenzclusters RESOLV (Ruhr Explores Solvation) in der Luft. RUB-Forscher, Kooperationspartner, Doktoranden und Unterstützer aus der Antragsphase feierten am 9. Januar gemeinsam den Start ins neue Jahr – und den Start der Graduiertenschule Solvation Science (GSS). „Nach so vielen Wochen Verwaltungsarbeit und Antragsschreiben wollen wir jetzt endlich Wissenschaft machen“, sagte Prof. Dr. Marcus Petermann, Dekan der GSS und Inhaber des Lehrstuhls für Feststoffverfahrenstechnik. RESOLV-Sprecherin Prof. Dr. Martina Havenith betonte: „Die Eröffnung der Graduiertenschule ist für uns ein sehr wichtiges Ereignis.“
20 Studierende sind bereits Mitglied der Graduiertenschule Solvation Science, insgesamt 100 sollen aufgenommen werden – 40 davon erhalten ein Stipendium. Auf drei Jahre Promotionszeit ist das strukturierte Programm der GSS ausgelegt. Fest vorgesehen ist zum Beispiel, dass die Promovierenden einen Forschungsaufenthalt im Ausland absolvieren, zu Konferenzen fahren, selbst Workshops organisieren, ihre Daten in wissenschaftlichen Zeitschriften publizieren, an Soft Skills-Kursen teilnehmen und ihre Ergebnisse am Ende für die interessierte Öffentlichkeit verständlich zusammenfassen. Und vor allem meint der Dekan, an die Doktoranden gewandt: „Sie sollen Spaß an Ihrer Forschung haben!“
„Mir als Jungwissenschaftler gibt die GSS die Möglichkeit, meinen Horizont zu erweitern“, sagt Doktorand Demian Pitz. Ihn stört es nicht, dass er im strukturierten Promotionsprogramm einige Pflichten zu erfüllen hat. „Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Die Arbeit, die ich reinstecke, wird es wert sein.“
jwe; Foto: Nelle | Themenübersicht

