Mit dem Rad zur RUB
IKooperation mit dem ADFC Bochum
Täglich pendeln jede Menge Studierende und Beschäftigte mit dem Fahrrad zur Ruhr-Uni. Dass viele weitere von ihnen – als Alternative zum ÖPNV oder PKW – zum Fahrradpendler werden wollen, hat eine Befragung aller RUB-Mitglieder im Januar 2012 gezeigt. Die RUB hat reagiert und mit der ersten Fassung der Mobilitäts- und Verkehrsstrategie, kurz Move2013, ein umfangreiches Strategiepapier entwickelt. Noch 2012 werden viele Maßnahmen umgesetzt bzw. auf den Weg gebracht. Zum Beispiel kommen ca. 180 Leifahrräder des Projekts "metropolradruhr" auf den Campus und das nahe Umfeld. Abschließbare Fahrradboxen werden zudem die Sicherheit der Fahrräder fördern. Zu guter Letzt soll auch das Wegenetz verbessert werden.
Seit Veröffentlichung der Ergebnisse der Mobilitätsbefragung von Studierenden und Beschäftigten im April 2012 arbeitet die RUB darüber hinaus eng mit dem ADFC Bochum zusammen. Der ADFC engagiert sich in Bochum schon lange für eine bessere Infrastruktur für Radfahrerinnen und Radfahrer. Bei der Erarbeitung von sinnvollen Maßnahmen für die Verbesserung des Radverkehrs an der RUB investierte der 1. Vorsitzende des ADFC, Klaus Kuliga, viele ehrenamtliche Stunden. Wie weit viele dieser Maßnahmen schon sind, ist auf der Homepage des Projekts Move nachzulesen (http://rub.de/move/fahrrad).
Mitte Oktober fand erstmals eine gemeinsame Infoveranstaltung von RUB und ADFC zum Thema „Mit dem Rad zur RUB“ statt. Mit dabei war Björn Frauendienst, Koordinator der Mobilitäts- und Verkehrsstrategie, er sprach über aktuelle Maßnahmen an der RUB. Anschließend referierte Klaus Kuliga über "Sicheres Radfahren“.
Praxistraining
Noch spannender wurde es ein paar Tage später beim Praxistraining mit Klaus Kuliga: Von der Univerwaltung aus fuhren interessierte Radler die Achse zwischen RUB und Innenstadt ab. Dabei erprobten sie verschiedene Situationen im Radverkehr und bauten dabei auch einige der Berührungsängste mit dem Radweg entlang der Universitätsstraße ab.
Um das ehrenamtliche Engagement des ADFC bei der Entwicklung und Umsetzung der Mobilitäts- und Verkehrsstrategie zu würdigen ist die RUB, ebenfalls im Oktober, als erste Universität in Deutschland dem ADFC als Fördermitglied beigetreten. Klaus Kuliga übergab die Mitgliedschaftsunterlagen am 15.10. an Kanzlervertreter Dr. Karl-Heinz Schloßer, Ina Schwarz (Dezernentin Bau- und Gebäudemanagement) und Björn Frauendienst (Koordinator Move 2013, siehe Foto oben).
ad; Foto: Sponheuer | Themenübersicht

