RUBENS Nr. 161 - 1. Juni 2012
RUB » RUBENS » Ausgabe 161 » Artikel

Immer besser!

Die RUB schneidet gut ab im aktuellen CHE-Hochschulranking

Beharrlichkeit zahlt sich eben doch aus: Viele Jahre lang waren die Ergebnisse im CHE-Hochschulranking für die Ruhr-Universität wenig erfreulich. Trotz erwiesen guter Lehre und Forschung. Zum Glück hat die RUB einfach damit weitergemacht, gut zu lehren und zu forschen. Denn mittlerweile schlägt sich diese Qualität auch in den Rankings nieder.

Zur Erinnerung: Alle Jahre wieder erscheint im „ZEIT Studienführer“ das Ranking des Centrums für Hochschulentwicklung (CHE). Jedes Jahr wird ein Drittel der insgesamt 32 Fächer in verschiedenen studienrelevanten Kategorien neu bewertet (als „Spitzengruppe“, „Mittelfeld“ oder „Schlussgruppe“). Mehr als 300 Unis und FHs in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden werden untersucht. Neben Fakten zu Studium, Ausstattung und Forschung umfasst das Ranking Urteile von mehr als 250.000 Studierenden sowie von Lehrenden und Fachbereichsleitungen.

Wandel ab 2009

Nachdem für die RUB viele Jahre lang die Einstufungen „Mittelfeld“ und „Schlussgruppe“ prädestiniert schienen, setzte 2009 langsam ein Wandel ein: Die RUB-Chemie lag nun bei drei von fünf Kategorien in der Spitzengruppe, und auch Sportwissenschaft, Mathematik, Physik und Medizin landeten in bestimmten Kategorien in der Spitzengruppe. 2010 gelangte der Master of Education Deutsch bei drei Kriterien dorthin, das Anglistik Lehramt bei zwei Kriterien. 2011 schnitten Medienwissenschaft (dreimal Spitze) und Politikwissenschaft (einmal) erfreulich ab.
Auch 2012 sind gleich mehrere RUB-Fächer ganz vorne mit dabei. Die Fakultät für Physik und Astronomie wurde in den Kategorien „Studiensituation insgesamt“, „Betreuung durch Lehrende“, „Laborausstattung“ und „Forschungsgelder pro Wissenschaftler“ hervorragend bewertet und schaffte es somit in vier von fünf Hauptkategorien in die Spitzengruppe. Das gelang neben der RUB nur noch der Uni Göttingen.
Auch die Fakultät für Chemie und Biochemie zählt im aktuellen CHE-Ranking wieder zu den Besten in Deutschland. In den drei Kategorien „Studiensituation insgesamt“, „Betreuung“ und „Forschungsgelder“ gehört sie zur Spitzengruppe. Im bundesweiten Vergleich schneiden nur drei Unis in mehr Kategorien besser ab.
Die Geowissenschaften konnten ebenfalls punkten. In der Kategorie „Betreuung“ landete das Fach in der Spitzengruppe. Zu guter Letzt schaffte auch die RUB-Medizin in einer Kategorie den Sprung an die Spitze: „Verzahnung Vorklinik-Klinik“.

Mehr Infos: http://www.che-ranking.de

ad, Foto: Steffen | Themenübersicht