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Neu ernannt
Seit Dezember 2011 ist Dr. Nora Prochnow (Foto) Juniorprofessorin für Experimentelle Neurobiologie – mit eigener Arbeitsgruppe – in der Abteilung für Neuroanatomie und Molekulare Hirnforschung der Medizinischen Fakultät. Sie betreibt u.a. Studien zur Änderung neuronaler Langzeitplastizität nach elektromagnetischer Feldapplikation (in vivo und in vitro). Hier kooperiert Nora Prochnow mit dem Lehrstuhl für Theoretische Elektrotechnik der Uni Wuppertal. Daneben unterhält sie weitere, z.T. internationale Forschungskooperationen: z.B. mit der Faculty of Science and Engineering der York University (Ontario), dem Netherlands Institute for Neuroscience (Amsterdam) und dem Albert Einstein College of Medicine (New York). Nora Prochnow (1978 in Dortmund geboren) studierte ab 1998 zunächst Medizin, danach Biologie an der RUB. 2003 machte sie ihr Diplom in Biologie und begann anschließend ihre Promotionsarbeit in Neurobiologie an der International Graduate School of Neuroscience (IGSN). Nach drei Jahren (inkl. sieben Monaten Laboraufenthalt am Department of Neurobiology des Duke University Medical Center in Durham, USA) wurde sie promoviert. Danach begann sie mit ihrer Arbeit in der Abteilung für Neuroanatomie und Molekulare Hirnforschung und etablierte dort eine elektrophysiologische Arbeitseinheit. Im November 2010 wurde Jun.-Prof. Dr. Prochnow mit dem Medizinischen Förderpreis der Sophia & Fritz Heinemann Stiftung ausgezeichnet.
Ehre, Ämter, Rufe
Jun.-Prof. Dr. Marko Demantowsky (Geschichtswissenschaft) hat einen Ruf auf eine Professur für „Didaktik der Gesellschaftswissenschaften und ihre Disziplinen“ an der Pädagogischen Hochschule Basel erhalten.
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Jun.-Prof. Dr. Tobias Kienlin (Geschichtswissenschaft) hat zwei Rufe auf Professuren für „Ur- und Frühgeschichte“ erhalten: einen an die Uni Erlangen-Nürnberg und einen an die Uni Köln.
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Prof. Dr. Burkhard Priemer (Physik und Astronomie) hat einen Ruf auf eine Professur für „Didaktik der Physik“ an der HU Berlin erhalten.
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Prof. Dr. Bettina Zurstrassen (Sozialwissenschaft) hat einen Ruf auf eine Professur für „Didaktik der Sozialwissenschaft“ an der Uni Bielefeld erhalten.
Mit Prof. Dr. Christoph Kleßmann wurde Ende März einer der profiliertesten deutschen Sozial- und Zeithistoriker der letzten 40 Jahre mit dem Bochumer Historikerpreis ausgezeichnet. Kleßmann war Gründungsdirektor des Zentrums für Zeithistorische Forschung in Potsdam, das er zu einer der produktivsten zeitgeschichtlichen Forschungsstätten in Europa ausbaute. Wissenschaftlich gilt sein Hauptinteresse der Beziehungsgeschichte der beiden deutschen Staaten. Der mit 25.000 Euro dotierte Preis wird gemeinschaftlich von der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets, der Stadt Bochum, der RUB und der Stiftung der Sparkasse Bochum unter Schirmherrschaft der NRW-Ministerpräsidentin verliehen.
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Mitte März 2012 wurde Prof. Dr. Matthias Sellmann, Juniorprofessor für Pastoraltheologie an der Katholisch-Theologischen Fakultät der RUB, vom Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Erzbischof Dr. Robert Zollitsch, zum offiziellen Berater der Jugendkommission (XII) der Deutschen Bischofskonferenz ernannt. Zuvor hatte die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz dieser Personalie zugestimmt.
ad; Foto: Steffen | Themenübersicht

