RUBENS Nr. 159 - 1. April 2012
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Praxisbezug stärken

Serie: Das Leitbild Lehre aus meiner Perspektive

Seit November 2011 erklären in RUBENS Mitglieder der RUB, was für sie das Leitbild Lehre bedeutet. Heute ist die Prof. Dr. Katja Sabisch dran.

Das macht das Leitbild an der RUB für mich lebendig: „Die Studierenden – sie sind engagiert, kritisch und kreativ; sie nehmen neue Lehr- und Lernformen nicht nur an, sondern entwickeln sie mit ihren eigenen Ideen weiter. Besonders wichtig erscheint mir in diesem Zusammenhang eine enge Zusammenarbeit mit der Fachschaft. Nur durch regelmäßigen Austausch können neue Veranstaltungsformen und -konzepte entwickelt und erprobt werden. Besonders spannend wird es, wenn außeruniversitäre Institutionen auf uns zukommen und Interesse an einer Kooperation mit unserem Studiengang „Gender Studies: Kultur, Kommunikation und Gesellschaft“ zeigen – so wie der DGB NRW, mit dem wir gegenwärtig einen Workshop zum Thema „Berufseinstieg und Arbeitsmarkt“ planen.
Das kann ich zur Umsetzung des Leitbilds beitragen: Ich biete in diesem Semester eine Veranstaltung an, die in einem von den Studierenden entwickelten Symposium münden soll. Ich denke, dass mit dieser Form nicht nur die Verbindung von Forschung und Lehre gelingen kann, sondern auch der Praxisbezug des Studiums gestärkt wird: Zum einen lernen die Teilnehmenden, aktuelle Forschungsdebatten zu strukturieren und zu präsentieren; zum anderen müssen zur Vorbereitung des Symposiums Räume gebucht, Flyer gestaltet und MitdiskutantInnen eingeladen werden. Es sind diese vielfältigen Aufgaben, mit denen Studierende auch im Berufsleben konfrontiert werden – und deshalb sollte die universitäre Lehre auch für die Erwerbung dieser Kompetenzen Raum bieten.

Kontakt: Prof. Dr. Katja Sabisch, Juniorprofessur Gender Studies, Fakultät für Sozialwissenschaft, Tel.-22988

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