Ehrungen und Kultur
Rückblick: 12. Akademische Jahresfeier
„Der Weg entsteht, wenn man ihn geht.“ Mit diesem chinesischen Sprichwort eröffnete Rektor Prof. Elmar Weiler die 12. Akademische Jahresfeier der RUB und blickte auf ein ereignisreiches Jahr zurück: Leitbild Lehre, Start des Projektes „instudies“, die Anträge in der Exzellenzinitiative, Campussanierung, steigende Studierenden- und Mitarbeiterzahlen usw. „Die Uni wächst, sie platzt inzwischen fast aus allen Nähten“, sagte der Rektor. Denn die RUB hat sich längst über die Grenzen des Campus ausgedehnt. Das Zusammenwachsen mit der Stadt, der Region und der Welt wird die RUB auch in Zukunft fördern.
Auch die Jahresfeier stand im Zeichen der Internationalität. Sichtbar wurde dies bei der Ehrung der Partner-Universität Tongji in Shanghai, die die Auszeichnung „Pro Societate“ (Für langjährige Partnerschaft) erhielt (s. RUBENS 155). Schon vor der Feier unterzeichnete die Delegation aus China zwei Memoranden zum Aufbau neuer Doppelabschluss-Master. Gemeinsam mit dem Chinesisch-Deutschen Hochschulkolleg und der RUB-Fakultät für Geowissenschaften wird die Tongji Programme in „Mechanical Engineering“ und „Transformation of Urban Landscapes“ entwickeln.
Traditionell wurden auf der Jahresfeier weitere Preise verliehen. Die 22 besten Absolvent/innen aller Fakultäten erhielten Auszeichnungen für ihre hervorragenden Abschlussarbeiten. Die Ehrennadel der RUB ging an Rolf Wernhardt für seine Verdienste in der akademischen Selbstverwaltung. Er habe „während seiner 40-jährigen Tätigkeit an der Ruhr-Universität Herausragendes geleistet“, hieß es in der Urkunde. Den Lore-Agnes-Preis teilen sich der Lehrstuhl für Industrial Sales Engineering und der Arbeitskreis Sekretariatsmanagement. Der Arbeitskreis setzt sich dafür ein, die Mitarbeiter/innen in den vielen Sekretariaten der Uni zu vernetzen und so einen Informationsfluss zu gewährleisten. Der Lehrstuhl fördert Studentinnen in den Ingenieurwissenschaften mit dem Programm „Frauen stärken Frauen. Frauen bleiben Frauen“.
Die Ehrungen waren eingebettet in ein buntes künstlerisches Programm: arabische Trommeln, chinesischer Dai-Tanz, Pipa-Spielerin und brasilianischer Kampftanz. Erstmals führte mit Julia Baumann eine Studentin durch das Programm.
jwe, Foto: Sponheuer | Themenübersicht

