RUBENS Nr. 155 - 1. November 2011
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Astoria

Ende November auf der MZ-Bühne

Nicht zuletzt aufgrund diverser anderer Termine wie dem Jazzfest (siehe nebenstehenden Artikel) ist auf der Theaterbühne im Musischen Zentrum im November ausnahmsweise mal nur ein Stück zu sehen: Astoria (26./27.11., je 19.30 h). Das um 1936 von Jura Soyfer, einem in Wien lebenden ukrainisch-österreichischem Juden, geschriebene Stück befasst sich mit der Idee des fiktiven Staates Astoria, der politischen Hochstapelei der Eliten und den Träumen und Hoffnungen der Unterschicht, eine neue, bessere Heimat zu finden. „Astoria“ ist eine Politfarce, die ihre ernste Handlung in komischen und pointierten Dialogen transportiert. Regisseur Klemens Gindl hat die Handlung behutsam modernisiert, dadurch wirkt sie fast wie für die Krise um Griechenland und die Umstürze in der arabischen Welt geschrieben. Gezeigt wird das Stück (zzgl. Live-Band) von der Theatertruppe Delirium Tremens – als Wiederaufnahme aus dem Sommer. Der Eintritt ist frei, den Besuchern wird aber dringendst geraten, rechtzeitig Anleihen der aufstrebenden astorischen Erdöl-AG zu zeichnen (5 Euro das Stück).

Infos bei der Studiobühne

 

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