RUBENS Nr. 155 - 1. November 2011
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Viel zu sehen

Aktuelle Ausstellungen an der RUB

Das Repertoire reicht – chronologisch betrachtet – von der frisch gefertigten Grafik aus der MZ-Radierwerkstatt über die 50 Jahre alte Collage von Joseph Beuys bis hin zur antiken Kunst. Fest steht: Ausstellungen nehmen im Kanon der RUB-Kultur eine exponierte Stellung ein. Wir geben einen Überblick, was im November zu sehen ist – zusätzlich zu den Dauerausstellungen in den Kunstsammlungen, auf dem Campus (Kunst am Bau), in Situation Kunst und im Malakowturm.

Mit „A Walk in the Park“ wird das Programm im UB-Treppenhaus am 3. November fortgesetzt. Bis zum 16. Januar 2012 sind Fotografien von Brita Claussen zu sehen. Die Autodidaktin bringt mit Parkansichten, die sie speziell für die Universitätsbibliothek fotografiert hat, sommerliches Feeling ins Haus. Ausblicke wie durch ein Fenster in die Natur laden dazu ein, die Gedanken schweifen zu lassen und frische Energie zu tanken; geöffnet Mo-Fr 8-24, Sa 11-20, So 11-18 h, Eintritt frei; Infos auf der Webseite der UB.

Um das Grün der Natur geht es auch in einer Fotoausstellung im Musischen Zentrum. Die MZ-Fotografen haben sich mit dem Botanischen Garten auseinander gesetzt. In über 50 großformatigen Bildern zeigen sie höchst individuelle Ansichten der RUB-eigenen Natur-Oase. Die Ausstellung „Grünfläche“ wird am 2. November um 18.30 Uhr im MZ-Foyer eröffnet und bis zum 20. Januar zu sehen sein; Öffnungszeiten: werktags 10-18 h, Eintritt frei, Infos beim MZ .

„Aufbruch“

Auf einem gemeinsamen Projekt von Dozenten und Studenten basiert die Ausstellung „Menschenhandel in Birbuthsneppe und andere Alltagssorgen. Mittelalterliche Urkunden aus dem Kloster Flaesheim an der Lippe“. Sie ist bis noch zum 30. November in den Kunstsammlungen zu sehen und ergänzen dort den Bestand (Di-Fr 11-17, Sa/So 11-18 h; Eintritt frei, Infos auf den Kusa-Seiten.

Bis zum 15. Januar 2012 ist auf beiden Etagen des KUBUS die Ausstellung „Aufbruch – Malerei und realer Raum“ zu sehen. 1949 durchstieß Lucio Fontana zum ersten Mal mit einem Locheisen die materielle Bildfläche und Ellsworth Kelly schuf in Paris sein erstes rahmenloses Bildobjekt. Seitdem öffneten immer mehr Künstler in Europa und Amerika die festen Grenzen der gerahmten Bildfläche und ersetzten den illusionären Bildraum durch den Bezug zum realen Umraum. Die Ausstellung bietet anhand von 60 Werken einen Überblick; geöffnet: Mi-Fr 14-18, Sa/So 12-18 h; Eintritt 5/ermäßigt 3 Euro; Infos bei Situation Kunst.

ad; Foto: Nelle | Themenübersicht