MITMACHEN ERLAUBT
Senatswahlen fÜr alle Statusgruppen am 12. Juli
Am 12. Juli 2011 sind die Beschäftigten der RUB eingeladen, neue Gruppenvertretungen für den Senat zu wählen. „Hochschulpolitik klingt abgehoben“, gibt Martina Stiemert, stellvertretendes Senatsmitglied, zu, „aber sie hat Konsequenzen für jeden Mitarbeiter an der Uni. Deshalb ist es wichtig wählen zu gehen.“
„Wir haben das Gefühl, dass vielen gar nicht bewusst ist, dass es uns gibt“, erzählt Sabine Bierstedt, derzeit Sprecherin der Mitarbeiter aus Technik und Verwaltung (MTV) im Senat, in dem auch Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiter und Professoren vertreten sind. Gemeinsam mit ihren Kollegen des MTV-Sprecherrats ist sie aktiv geworden, um die etwa 2.500 MTV an der RUB auf die Wahl aufmerksam zu machen. „Es macht Spaß zu sehen, wie so ein politisches Gremium funktioniert“, so Sabine Bierstedt. „Man erfährt nicht nur die endgültigen Entscheidungen, sondern merkt auch, dass manche Wege bis zu den Entscheidungen nicht so einfach sind.“ Auch Martina Stiemert findet den Blick hinter die Kulissen spannend: „Man bekommt Informationen, an die man sonst nicht so leicht herankommen würde, und kann in gewissem Maße auch Einfluss nehmen.“
In den drei bis vier Senatssitzungen pro Semester ist die Meinung der Mitglieder zu vielen Themen gefragt, von der Campussanierung über den Hochschulentwicklungsplan bis hin zum Wirtschaftsplan. Doch nicht nur im Senat, auch in vielen anderen Gremien – wie etwa den Fakultätsräten, dem Gleichstellungsbüro oder der Kommission für Lehre, Weiterbildung und Medien – sind die MTV vertreten. Sie stellen sich gerne möglichst breit auf, um Kompetenz und Erfahrung aus vielen Fakultäten und zentralen Einrichtungen einbringen zu können. „Außerdem freuen wir uns, wenn viele Leute mitmachen, damit wir in den unterschiedlichen Gremien verschiedene Vertreter haben und nicht eine Person mehrere Ämter bekleidet“, erzählt Stiemert.
Von der Basis zum Senat
Jeder Mitarbeiter der RUB kann sich in der Hochschulpolitik engagieren. „Was viele nicht wissen“, ergänzt Bierstedt, „ist, dass man einen gewissen Teil der Arbeitszeit dafür verwenden darf.“ Es gibt viele gute Gründe mitzumachen; für Senatsmitglied Beate Hackethal ist es z.B. die Funktion als Bindeglied zwischen Basis und Entscheidungsträgern: „Ich höre an der Basis zu und transportiere die Meinungen und Belange der Mitarbeiter weiter. Aus diesem Grund habe ich auch in der Hochschulpolitik angefangen. Partizipation und Mitbestimmung sind spannende Beteiligungsmöglichkeiten, die sich für uns im Senat ergeben.“
Wer über die hochschulpolitischen Angelegenheiten auf dem Laufenden gehalten werden möchte, kann sich z.B. über die Homepage des MTV (www.rub.de/mtv/) unverbindlich in eine E-Mail-Liste eintragen oder zum jährlichen Sprechertreffen kommen, zu dem alle Interessierten herzlich eingeladen sind.
Julia Weiler, Foto: Nielinger | Themenübersicht

