Kultur & Co.
Meldungen vom RUB-Campus
FÜnf fÜr Tarantino:
Tanz & Theater im MZ
Nur für den Fall, dass jemand diese Rubens sofort nach Erscheinen in die Finger bekommt: Es sei erinnert an die Wiederaufnahme von „James Bond – Der blutige Fart Gottes“ am 30.4. und 1.5. (je 19.30 h, Eintritt 6/4 Euro). Das Theater Phalanx hat die Inszenierung gegenüber dem Wintersemester noch einmal überarbeitet und verspricht u.a. eine komplett neue Szene 10. Da lohnt sich der zweite Besuch!
Eine Woche später kommt es zur ersten Premiere in diesem Semester im Musischen Zentrum (7./8.5., 19.30 h). Gern gesehener Gast auf der MZ-Bühne ist die Gruppe Theatralia; bislang zeigte sie dort vier Stücke: „Hamlet – der bestrafte Brudermord“, „Eva“, „Four Rooms“ und „Drei Schwestern“. Diesmal wagt sie sich an Kult-Regisseur Quentin Tarantino. Theatralia-Kopf Nils Findling hat seine Filme dekonstruiert und – in einer durchgängigen Handlung – zu einem Bühnenstück zusammengefügt: An einem lauen Disco-Abend in Tony Rocky Horrors gepflegtem Etablissement bekommen die fünf Damen des „Fox Force Five“-Kommandos (auf Mr. Wolfs Empfehlung) den Auftrag, eine mysteriöse Kofferübergabe anzunehmen. Schneller als gedacht finden sich die Fünf danach in einem rücksichtslosen Psycho-Horrortrip wieder. Cineasten erkennen natürlich sowohl bei „Fox Force Five“ als auch bei „Mr. Wolf“ die Anspielungen auf Tarantinos Meisterwerk „Pulp Fiction“. Eintritt 6/4 Euro.
Am 14.5 (19.30 h) steht die Wiederaufnahme von „732 km“ des Tanz-Ensembles „Concept2.1“ von Svenja Mordhorst und Sabrina Sandstede an: In ihrer Performance dreht sich alles ums Reisen und um die Zeit – sowie um die Frage, ob die Entfernung von Berlin nach Paris tatsächlich 732 Kilometer beträgt. Das Besondere an der Aufführung: Das Publikum hat keine festen Plätze, sondern bewegt sich die ganze Zeit über um die Bühne herum. Die beiden Tänzerinnen haben ihr Stück seit dem Wintersemester erheblich verändert und versprechen viele neue schöne Momente. Auch hier lohnt sich also der zweite Besuch! Eintritt frei, allerdings ist eine Kartenreservierung notwendig: 732km@arcor.de. Infos: http://www.rub.de/mz-theater
Frische Sounds
Jung und aufstrebend – das sind die Bands, die sich für das Bochumer Newcomer Festival bewerben. Sie alle teilen den großen Traum von Rampenlicht und Publikum und erhalten hier eine Chance, ihr Talent zu beweisen und involvierte Musikprofis wie Öffentlichkeit zu faszinieren! Wenn das RUB-Kulturcafé seine Bühne öffnet, um studentische Bands einem interessierten Publikum zuzuführen, ist erstklassige Newcomer Musik garantiert. Dank guter Zusammenarbeit zwischen Boskop, Asta, der Stadt Bochum, der Bermudahalle riff sowie lokaler Sponsoren wird dem Publikum zum 13. Mal ein spannendes Finale im Bochumer riff geboten. Auch in diesem Jahr erwartet die Gewinner ein gut geschnürtes Paket an Preisen, um erste oder vielleicht schon weitere Schritte auf dem Musikertreppchen zu wagen. Mittlerweile stehen auch die zehn Bands fest, die um den Titel konkurrieren: Even That is Murder; Headless Horse; Minerva; Pejora; The Bratwurst (1. Vorrunde) sowie Johray On The Fence, Logic Insanity, Skings, The Evergreen Donkey, Ändi Änd The People (2. Vorrunde).
Infos: Termine: 1.+2. Vorrunde, 4./5.5. (Mi/Do) im Kulturcafé; Finale: 19.5. (Do) im riff, Info: http://www.akafoe.de/boskop, http://www.bochumer-newcomer.de.
3 Tage, 3 NÄchte
Nach dem 20-jährigen Jubiläum im letzten Jahr läutet das Videofestival 2011 ein neues Jahrzehnt der Videokultur im Ruhrgebiet ein. Vom 26. bis 28. Mai öffnen sich erneut die Pforten des Musischen Zentrums der RUB: für das 21. Internationale Videofestival Bochum. Als ambitionierte studentische Initiative wurde das Festival 1991 gegründet und hat sich seither mit seinem auf „3 Tage und 3 Nächte“ ausgedehnten Programm als Plattform für verschiedenste Spielarten der Videoproduktion etabliert. Damit ist das Festival aus der Kultur- und Medienlandschaft des Ruhrgebiets nicht mehr wegzudenken. So sind, neben dem internationalen Video Wettbewerb, auch der AudioVisual Performance Contest und eine Auswahl an Videoinstallationen fester Bestandteil des Festivals und werden von einer internationalen, fachkundigen Jury beurteilt.
Das Musische Zentrum der RUB soll dabei aber nicht nur Austragungsort eines Wettbewerbs sein, sondern auch Ort der Begegnung. So treffen Videofans, Interessierte, Videoamateure und internationale Professionelle aufeinander. Verschiedene Themenspecials versuchen den aktuellsten Tendenzen der Szene gerecht zu werden. Vorträge und Diskussionen werden das weite Feld beleuchten. Um sich der ursprünglichen Videoästhetik und ihren Produktionsbedingungen zu nähern wird das Programm in diesem Jahr um den separat ausgeschriebenen MobileVideo Contest ergänzt. Getreu dem Motto „3 Tage und 3 Nächte“ spielen jedoch nicht nur die Programmtage eine Rolle, sondern eben auch die Nächte und die sind zum Feiern da! Bei den drei Partys trifft Sound auf Visuals und Kultur auf Nightlife. Infos: http://www.videofestival.org
Hallo VÄter!
Dem zweiten Treffen der Väter an der RUB soll nun das dritte folgen. Da auch am 11. April kein studierender Vater zum „Stammtisch“ ins Mensafoyer gekommen ist, wurden schon fast Wetten abgeschlossen, ob es so etwas an unserer Uni überhaupt gibt. Gibt es bestimmt! Wir lassen auch noch nicht locker und laden alle (studentischen und sonstigen) Väter zur nächsten Auflage des lockeren Beisammenseins mit Kaffee und Eis ein. Gleicher Ort: Mensa-Foyer, es steht ein Schild auf dem Tisch („Väter-Stammtisch“). Gleiche Uhrzeit: 12 Uhr mittags (das Treffen dauert maximal eine Stunde). Neues Datum: 9. Mai 2011. Wer vorher lieber mit einem der beiden Organisatoren sprechen oder mailen möchte, der ist genauso willkommen: Dr. Holger Gemba (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Fakultät für Philologie, Tel. -23367, E-Mail: holger.gemba@rub.de) oder Arne Dessaul (Redakteur der RUBENS, Tel. -23999, E-Mail: arne.dessaul@rub.de). Wir freuen uns!
Easy Bildverwaltung
Sie arbeiten in Forschung oder Lehre mit Fotos und Bildern und sind interessiert, mehr zu professioneller Bildverwaltung zu erfahren? Auf Anregung des Kunsthistorischen Instituts gibt es in der Universitätsbibliothek (UB) eine Infoveranstaltung zum Bildverwaltungsprogramm „easydb“, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind. Dies ist die Folgeveranstaltung zu einem ersten Brainstorming, das im Januar stattgefunden hat. Sie zielt darauf ab, möglichen Bedarf an diesem Tool an der RUB (über das Kunsthistorische Institut hinaus) festzustellen.
Sebastian Klarmann (Programmfabrik Berlin) wird die wesentlichen Merkmale des dort entwickelten Programms „easydb“ vorstellen und konkret auf Detailfragen Antwort geben. Die Veranstaltung findet statt am 5. Mai (Do, 17 Uhr) im Veranstaltungsraum der UB (1. Etage, der Weg ist innerhalb der UB ausgeschildert). Interessierte melden sich bitte zur Teilnahme an: karolin.bubke@rub.de, Tel. -22998.
PhDGermany
PhDGermany – die Vermittlungsplattform zum Promovieren und Forschen in Deutschland – ist das neueste Angebot des DAAD zur Gewinnung von Promotionskandidat/innen aus dem Ausland. Auf www.phdgermany.de können deutsche Hochschulen und Forschungseinrichtungen kostenlos ihre Promotionsstellen ausschreiben und somit international bekannt machen. Die Plattform wird weltweit über das DAAD-Netzwerk beworben und richtet sich an qualifizierte ausländische Graduierte, die sich für ein Promotionsstudium in Deutschland interessieren. Diese können wiederum in der PhDGermany-Datenbank nach offenen Promotionsangeboten in Deutschland recherchieren und sich über das DAAD-Portal direkt online darauf bewerben.
Hintergrund des Projekts war zum einen der aus dem Ausland gemeldete Bedarf nach einer übersichtlichen, englischsprachigen „Promotionsdatenbank“– insbesondere auch für Betreuungsangebote, die nicht notwendig mit einer Finanzierung verknüpft sind. Zum anderen ist PhDGermany eine Reaktion auf die von Hochschulseite häufig beklagte Schwierigkeit, aus einer zum Teil sehr großen Menge an unspezifischen Betreuungsanfragen aus dem Ausland die passenden Promotionskandidaten herauszufiltern. PhDGermany geht also auf die Bedürfnisse beider Seiten ein und vereinfacht die Kontaktaufnahme zwischen internationalen Promotionskandidaten und deutschen Hochschulen.
Infos & Kontakt: Karin Heistermann, 0228-882744, phdgermany@daad.de
Aktionstag Alkohol
Alkohol ist in Deutschland allgegenwärtig, in nahezu jedem Bereich des Lebens gehört Alkohol dazu: auf Partys, Hochzeiten, Geburtstagen, beim Grillfest, bei der Weihnachtsfeier, nach dem Geschäftsabschluss. „Kein besonderer Anlass“ ist übrigens auch ein beliebter Anlass. Als Folge konsumieren 9,5 Mio. Menschen in Deutschland Alkohol auf riskante Weise, davon sind 1,3 Mio. Menschen abhängig. Jeder fünfte Mann und fast jede sechste Frau trinken zu viel.
Erwachsene und Jugendliche für einen maßvollen Alkoholkonsum zu gewinnen ist das Hauptziel der Suchtwoche „Alkohol? Weniger ist besser“ der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen) und der Barmer GEK. Die Betriebliche Suchtberatung der RUB beteiligt sich daran und veranstaltet am 25. Mai (10-14 h) einen Aktionstag im Mensafoyer: mit einem Informationsstand, einer Cocktailbar für alkoholfreie Cocktails zu geringen Preisen und einem Fahrsimulator vom TÜV Nord. Damit kann man eine Fahrt unter Alkoholeinfluss simulieren und die Veränderung des eigenen Fahrstils beobachten. Die Mitarbeiter/innen der RUB sind herzlich dazu eingeladen. Infos zur Suchtwoche der DHS und zum Thema Alkohol findet man auf den Seiten http://www.aktionswoche-alkohol.de und http://www.rub.de/ak-sucht.
ad; Foto: Daniel Fliesen | Themenübersicht

