GYF reloaded
Global Young Faculty geht in die 2. Runde
Seit April nominieren Ruhr-Uni, TU Dortmund, Uni Duisburg-Essen sowie die außeruniversitären Forschungseinrichtungen des Ruhrgebiets Kandidat/innen für den 2. Jahrgang der Global Young Faculty (GYF). Das Netzwerk ist eine Initiative der Stiftung Mercator und der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) und wird vom Mercator Research Center Ruhr (MERCUR) in Essen koordiniert. Bis zu 50 herausragende Nachwuchswissenschaftler/innen sollen sich interdisziplinär vernetzen, spannende Themen diskutieren und Impulse für die eigene Forschung bekommen. Vorschläge müssen bis zum 15. Juni bei MERCUR eingereicht sein. Ein Expertengremium wählt dann die neuen GYF-Mitglieder aus. Die Stiftung Mercator unterstützt GYF bis 2013 mit rund 650.000 Euro.
„Exzellenten Nachwuchswissenschaftlern der Metropole Ruhr bietet die Global Young Faculty ein Forum, sich über Universitäts- und Fakultätsgrenzen hinweg in selbstgewählten Schwerpunkten zu organisieren. Ziel ist es, die Qualifikationen der jungen Kollegen weiter zu fördern und ihnen die Gelegenheit zur Zusammenarbeit mit herausragenden Wissenschaftlern aus dem In- und Ausland zu geben“, erklärt MERCUR-Direktor Prof. Winfried Schulze. Die Nachwuchswissenschaftler erhalten Mittel für Forschungsprojekte in Form von Tagungen, Exkursionen und Publikationen, aber auch um renommierte Experten aus aller Welt einzuladen. Ein zusätzliches Reisebudget steht zur individuellen Nutzung offen. Das Programm richtet sich an Postdoktoranden, die neben einer hohen wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit Interesse an interdisziplinärer Zusammenarbeit mitbringen.
„Die Stiftung Mercator möchte mit der Fortsetzung das Zusammenwachsen und die ausgezeichneten Entfaltungsmöglichkeiten für den wissenschaftlichen Nachwuchs in dieser Region weiter stärken“, so Dr. Bernhard Lorentz, Geschäftsführer der Stiftung Mercator. „Die GYF soll dazu beitragen, dass der Wissenschaftsstandort Ruhrgebiet weiter an nationaler und internationaler Attraktivität gewinnt.“
„Für das weitere Zusammenwachsen der Universitäten und Forschungsinstitute des Ruhrgebiets ist es von entscheidender Bedeutung, dass nicht nur die Institutionen, sondern auch die dort beschäftigten Wissenschaftler ein gemeinsames Verständnis und persönliches Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln. Die Global Young Faculty unterstützt diesen Prozess erfolgreich und fördert gleichzeitig herausragende Nachwuchswissenschaftler in der Metropole Ruhr“, heißt es in gemeinsamen Erklärung der drei Rektoren, Prof. Elmar Weiler (RUB), Prof. Ursula Gather (TU Dortmund) und Prof. Ulrich Radtke (Uni Duisburg-Essen).
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