RUB kommt gut weg
StudienbeitrÄge: GebÜhrenkompass 2010 erschienen
Zwar werden die Studienbeiträge in NRW in diesem Jahr abgeschafft. Aber noch auf den letzten Metern gibt es Lob von den Studierenden für den Umgang mit den Mitteln. Im Gebührenkompass 2010, einer Langzeitstudie der Uni Hohenheim, kommt die RUB gut weg. Sie hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert.
Außergewöhnlich ist die veränderte Haltung zur Abschaffung bzw. zum Erhalt der Studienbeiträge: Stimmten noch 2009 76% der RUB-Studierenden der Abschaffung zu, waren es 2010 nur noch 55% und damit weniger als im Bundesdurchschnitt. Für die Erhebung von Beiträgen sprachen sich 35% aus (Vorjahr: 13%).
Auch die Zufriedenheit mit der Verwendung ist leicht gestiegen, die Informiertheit der Studierenden sogar deutlich, sowohl im internen Vergleich als auch im Ranking mit den anderen Unis. Es zeigt sich auch eine höhere Zustimmung zu der Frage, ob die Studienbeiträge zu einer Verbesserung der Lehrbedingungen geführt haben: 45% der Studierenden und somit mehr als im Bundesdurchschnitt bejahten die Frage (Vorjahr: 24%). Im Ranking stieg die RUB damit von Platz 30 auf Platz 10. Im Vergleich der Zufriedenheit mit der Verwendung über alle Unis rangiert die RUB auf Platz 18 (2009 war es Platz 31).
Für den Gebührenkompass werden mehr als 5.200 Studierende an allen 48 Unis, die Studienbeiträge erheben, vor Ort vom Hohenheimer Team befragt. Die Befragung findet jährlich seit 2007 statt und wird auch 2011 durchgeführt.
Das Foto oben zeigt tanzende Roboter, aufgenommen in der E-Technik-Praxiswoche, programmiert von Erstsemestern, finanziert aus Studienbeiträgen.
Infos: http://www.gebuehrenkompass.de
md/Judith Ricken; Foto: Nelle | Themenübersicht

