RUBENS Nr. 149 - 1. Februar 2011
RUB » RUBENS » Ausgabe 149 » Artikel

Lizenz zum Lachen

Februar-Theater-Programm im MZ & boskop-show

Gleich fünf Aufführungen stehen im Februar auf dem Programm des Theatersaals im Musischen Zentrum. James Bond ist beispielsweise dabei und ein zeitgenössisches Drama aus der Schweiz.

Los geht es am 1.2. mittags um 12 h: Per Leseperformance präsentieren Studierende aller Fakultäten die Möglichkeiten in der Sprachgestaltung – erstmals unter dem Label „Lunch Time Lesung“, Eintritt frei. Zwei Tage später (3.2., 16 h, Eintritt frei) folgt die nächste Präsentation: „Tea Time Szenen“. Studierende im Optionalbereich haben das ganze Semester über Schauspieltheorien erarbeitet und praktisch umgesetzt: Nun zeigen sie in kleinen Ensembles beispielhafte Szenen – sozusagen zur besten Tee-Zeit.

Ein beliebter Gast auf der MZ-Theaterbühne ist die freie Gruppe „Theater Phalanx“. Diesmal widmen sich die Meister der furztrockenen Persiflage dem berühmtesten Agenten aller Zeiten und Welten: Man darf gespannt sein, wen und was 007 in „James Bond – Der blutige Fart Gottes“ (5./6.2., 19.30 h, Eintritt: 6 bzw. ermäßigt 4 Euro) alles zu erledigen hat: z.B. die Welt retten bzw. Gangster und andere Terroristen aus Nord, Süd, West, Fernost, Nahost. Phalanx-Chef D.H. Freeman alias Dominik Hertrich jedenfalls verspricht: „Zusammen mit einer Portion Größenwahn, auf neuem Niveau und mit unglaublichen Frauen wird ein ekstatischer Alptraum aus Sex, Tod, verzerrter Wahrnehmung und hanebüchener Komik zelebriert, den nur einer überleben kann“.

Tanz-Reise


Das Semester ist zwar längst um, doch Theater wird weiterhin gemacht, so am 12./13.2., 19.30 h (Eintritt: 6 bzw. ermäßigt 4 Euro). Mit einem zeitgenössischen Stück gastiert dann die Theatergruppe „t-ater“ einmal mehr im MZ. Reto Fingers „Schwimmen wie Hunde“ handelt von fünf Menschen Mitte 30 und ihren sprichwörtlichen „Leichen im Keller“ – oder vielmehr ihren hilflosen Versuchen, diese zu ignorieren. Aus Angst das Glück zu verpassen, sind sie bemüht, ihre ungewisse Gefühlswelt mittels Verstand unter Kontrolle zu bringen. Ein Unterfangen, das nicht gelingen kann. Mit viel Komik beschreibt der Schweizer Dramatiker Finger das Scheitern des Menschen an seiner Lebenswelt und an sich selbst.

Abgeschlossen wird die Spielzeit eine Woche später (19./20.2., 19.30 h, Eintritt frei) mit „732 km“: Das Tanz-Ensemble von Svenja Mordhorst und Sabrina Sandstede alias Nichts & Niemand ist zum zweiten Mal auf der MZ-Theaterbühne zu sehen. In ihrer Tanzperformance dreht sich alles ums Reisen.

Infos: http://www.rub.de/mz-theater, http://www.theater-phalanx.de, http://www.t-ater.de

 

Unvergleichlich vielseitig

Das alte Jahr ist noch kaum vorüber und schon verspricht das Neue eine Vielzahl an Höhepunkten im Programm von boSKop. Den Anfang macht natürlich die legendäre boSKop-Show. Am 4. Februar (Freitag, 19.30 h, Eintritt frei) hält ein bunt gemischtes Programm für Groß und Klein jede Menge Spaß bereit. Die Show im Saal des Hardenberghauses (Laerheidestraße 26) lebt von den vielseitig professionellen boSKop-Kursteilnehmer/innen und Kursleiter/innen, die an diesem Abend das Erlernte vor Publikum präsentieren können. Man darf gespannt sein auf begeisternde Darbietungen – von orientalischem Tanz bis Zaubern. Immer wieder großer Beliebtheit erfreut sich die HipHop-Tanzgruppe, und die Beatbox-Performance muss man einfach erlebt haben. Auch Gesang und musikalische Auftritte kommen hier nicht zu kurz – eben ein bunter Abend. So sorgen Musik, Zauberei und Comedy für gute Unterhaltung und manch magischen Moment.

Infos: http://www.akafoe.de/boskop/reihen-lang-de.html#boskopshow

ad, Foto: Erhard Dauber | Themenübersicht