Meldungen
Neues vom Campus aus Lehre, Forschung etc.
Female Faculty
Am 12. Januar (ab 17.30 h) heißt es wieder „Meet the Female Faculty“. Alle Wissenschaftlerinnen der RUB sind herzlich eingeladen, Kontakte zu knüpfen, Erfahrungen auszutauschen, Fragen zu stellen und das Netzwerk der Wissenschaftlerinnen mit Leben zu füllen. Im ersten Teil der Veranstaltung wird Dr. Beate Scholz mit ihrem Vortrag „Eine stille Revolution? Forschungsbezogene Gleichstellungsstandards und Karriereentwicklung von Wissenschaftlerinnen“ strukturelle und individuelle Bedingungen der Wissenschaftskarriere in den Blick nehmen. Anschließend können sich Nachwuchswissenschaftlerinnen in themenorientierten Kamingesprächen über das vielschichtige Thema „Erfolgreich in der Wissenschaft“ informieren und Fragen an die anwesenden Wissenschaftler/innen und Expert/innen stellen. Meet the Female Faculty ist eine Kooperation der Stabstelle Interne Fortbildung und Beratung (IFB) mit der Gleichstellungsbeauftragten der RUB; Anmeldeschluss: 7.1.11.
Konsequente Nachwuchsförderung
Mit fünf von 15 exzellenten Nachwuchswissenschaftlern stellt die RUB erneut die meisten neu berufenen Mitglieder des Jungen Kollegs der nordrhein-westfälischen Akademie der Wissenschaften und der Künste. Juniorprofessorin Dr. Julia Becker (Physik und Astronomie, 1), Dr. Simon Ebbinghaus (Chemie und Biochemie, 2), Dr. Nils C. Gerhardt (Elektro- und Informationstechnik, 3), Dr. Rüdiger Graf (Geschichtswissenschaft, 4) und Dr. Florian Leese (Biologie und Biotechnologie, 5) setzten sich in dem landesweiten Bewerbungsverfahren für das Jahr 2011 durch. Die RUB stellt damit zum vierten Mal in Folge die jeweils meisten neuberufenen Kolleg-Mitglieder. „Der wiederholte Erfolg beim Auswahlverfahren mit über 100 Bewerbungen aus Universitäten und Forschungseinrichtungen des Landes spricht für die konsequente Nachwuchsförderung der RUB in den vergangenen Jahren“, freut sich Rektor Prof. Elmar Weiler. In das Kolleg aufgenommen werden können exzellente junge Nachwuchswissenschaftler/innen aller Fachrichtungen aus allen Unis und Forschungseinrichtungen in NRW. Die Mitglieder werden auf vier Jahre berufen. Bei einer Berufung auf eine Professur endet die Mitgliedschaft vorzeitig. Das Kolleg wird von der Stiftung Mercator gefördert. Es ist eines der größten Programme einer privaten Stiftung zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in NRW. Die Mitglieder erhalten ein jährliches Stipendium über 10.000 Euro sowie eine intensive fachliche Begleitung. Voraussetzung für die Mitgliedschaft im Jungen Kolleg sind zusätzlich zur Promotion herausragende wissenschaftliche Leistungen. Die neuen Mitglieder dürfen bei Ihrer Aufnahme in das Kolleg nicht älter als 36 sein und noch keine unbefristete Hochschullehrerstelle innehaben. Von den zehn in den vergangenen Jahren berufenen Kolleg-Mitgliedern aus der RUB haben inzwischen sieben eine Professur an anderen Unis. Neben der hohen Zahl an Bewerbungen zeige auch dies, so Akademiepräsident Prof. Hanns Hatt (RUB). „dass sich das Kolleg für die Spitze des wissenschaftlichen Nachwuchses in NRW als ein wichtiges Sprungbrett für eine Professur etabliert hat.“
RCO fördert
Lehrende, die in der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) eine hochschulübergreifende Lehrveranstaltung mithilfe von E-Learning-Elementen anbieten möchten, können durch das Projekt RuhrCampusOnline (RCO) eine Förderung erhalten. Die Kombination von E-Learning und Präsenzlehre bietet zahlreiche Möglichkeiten, Lehrveranstaltungen über die räumliche Distanz in der UAMR hinweg durchzuführen. Die Teilnahme von Studierenden anderer Universitäten und der Einsatz digitaler Lernumgebungen erfordern jedoch zusätzliche Ressourcen wie z.B. tutorielle Betreuung, Vorlesungsaufzeichnungen oder Videokonferenzen. Finanzielle Förderung und Beratung durch E-Learning-Experten/-innen sollen Sie genau dabei unterstützen.Detaillierte Infos erhalten Sie unter http://www.ruhrcampusonline.de/lehrende/foerderung oder persönlich bei Leif Pullich, Stabsstelle eLearning, leif.pullich@rub.de, -28817.
Ärzte ohne Grenzen
Die Organisation Ärzte ohne Grenzen (Medecins Sans Frontieres, MSF) lädt zu einem Infoabend ins Universitätsklinikum Bergmannsheil (Café-Restaurant, Haus 3, 8. OG). Angesprochen sind vor allem Ärzte, MTAs, Hebammen, Psychiater, Psychologen, OP- und Pflegepersonal, Apotheker, Epidemiologen, technisch/handwerklich begabte Allrounder als Logistiker und Finanz-Administratoren sowie Studierende. Entscheidend ist, dass sie sich für die Arbeit von MSF interessieren, diese aktiv unterstützen oder sogar selbst in einem Hilfsprojekt mitarbeiten möchten. Was alles möglich ist, erklärt ein Projektmitarbeiter von MSF am 13. Januar ab 19 h.
Info: http://www.aerzte-ohne-grenzen.de
Ein (nicht nur) antiker Jahreskreis
Das Deckblatt verspricht den üblichen Rundgang durch die Antikensammlung der RUB. Doch blättert man deren neuen Kalender für 2011 auf, wird man sehr viel mehr darin entdecken: Das Spektrum reicht von der suggestiven Nahaufnahme zweier heraldischer Käuzchen auf einer attisch-schwarzfigurigen Halsamphore, von denen das eine auf das Alte Jahr zurück-, das andere auf das Neue Jahr vorauszublicken scheint (im Januar), über den trunkenen Dionysos, den Gott des Weines, dessen Ernte im Oktober ansteht, bis hin zu dem, was die Kunstsammlungen der RUB berühmt gemacht hat: die spannungsreiche Gegenüberstellung von antiker und moderner Kunst. So steht auf dem Dezemberblatt der römische Kaiser Alexander Severus scheinbar fassungslos vor den „Zeugen von Cahors“ (Jochen Gerz, 1998). Während brutale Zerstörungen am Bronzeporträt bezeugen, wie man im 3. Jhd. n. Chr. jede Erinnerung an den Kaiser bis in die Bildnisse hinein auszumerzen versuchte, versuchen die Porträtfotografien französischer Kriegerwitwen den anonymen Gräueln des 2. Weltkriegs Namen und persönliche Schicksale zu geben.
Info: Den Kalender gibt’s für 10 Euro bei der Aufsicht in den Kunstsammlungen (Forum, gegenüber Audimax) oder per Mail: cornelia.weber-lehmann@rub.de.
Preise
Der Verein zur Förderung der Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik e.V. schreibt erneut den UMSICHT-Wissenschaftspreis aus. Er wird in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus verliehen. In der Wissenschaft winkt ein Preisgeld von 10 000 Euro. Prämiert werden marktnahe Forschungs-Arbeiten aus dem Bereich Umwelt-, Sicherheits- oder Energietechnik, die nicht älter als zwei Jahre sind. Die Rubrik Journalismus wendet sich an Mitarbeiter von Redaktionen, Pressestellen und auch Freie, die es schaffen, komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge nicht nur für Forscher, sondern für die ganze Welt verständlich darzustellen. Hier werden zwei Arbeiten mit je 2.500 Euro belohnt. Bewerbungsschluss: 31. Januar 2011; Infos: http://www.umsicht-foerderverein.de.
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Welche Forschungsaktivitäten rund um die Gesundheit beschäftigen Studierende in Deutschland? Dieser Frage geht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) im Wissenschaftsjahr 2011 – Forschung für unsere Gesundheit nach. Beim Wettbewerb für Studierende „Was macht gesund?“ sind alle Fachrichtungen und Wissenschaftsdisziplinen dazu aufgerufen, öffentlichkeitswirksame Projekte zur Vermittlung ihrer Beiträge für die Gesundheitsforschung zu entwickeln. Die 15 besten Ideen werden mit jeweils 10.000 Euro für die Umsetzung prämiert. Einsendeschluss ist der 24. Februar 2011; Infos: http://www.was-macht-gesund.de.
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Der RWE-Konzern vergibt den mit insgesamt 35.000 Euro dotierten „RWE Zukunftspreis 2011“ an Absolventen und Doktoranden. Akademiker, die sich in ihren Abschlussarbeiten mit „Impulsen für die Energiewelt von morgen“ befasst haben, können ihre Bewerbungsunterlagen bis zum 31. März 2011 einreichen. Mögliche Themenschwerpunkte der Abschlussarbeiten sind die klimaschonende Stromerzeugung, intelligente Energieanwendungen, effizienter Handel auf Energiemärkten oder Produktstrategien im Wettbewerb; Infos: http://www.rwe.com/zukunftspreis.
Ideenwettbewerb "Eingänge (er-)finden": Ausstellung und Preisverleihung
Eine Pflanze hier, etwas Farbe dort - einige RUB-Mitglieder und Ehemalige haben sich bereits Gedanken über die Neugestaltung „ihres“ Eingangs gemacht und kreative Vorschläge für den Ideenwettbewerb "Eingänge (er-)finden" eingereicht. Für Kurzentschlossene ist die Teilnahme noch bis zum 10. Januar 2011 möglich. Nach dem Einsendeschluss geht es so weiter: Alle Entwürfe werden von einer Fachjury auf Machbarkeit geprüft und bei einer Ausstellung im Mensafoyer vom 21. Januar bis zum 4. Februar 2011 der Öffentlichkeit präsentiert. Das Publikum stimmt für seine Favoriten ab und kürt so die besten drei Vorschläge. Die Sieger werden dank der Kooperation mit Hardi, Ludwig Mauer KG und Juwelier MARC mit tollen Preisen belohnt, die im Rahmen der Finissage am 4. Februar verliehen werden. Weitere Informationen gibt es auf der Wettbewerbshomepage http://www.rub.de/eingaenge.
Literaturwunder Ruhr
„Literaturwunder Ruhr“ heißt ein Band, der im Dezember 2010 u.a. von RUB-Germanist Prof. Gerhard Rupp im Klartext-Verlag herausgegeben wurde. Er fasst die Beiträge der gleichnamigen Tagung im Haus der Geschichte des Ruhrgebiets Ende 2009 zusammen und zeigt, dass es sich beim Ruhrgebiet längst nicht mehr um eine reine Industrieregion handelt. Parallel zum industriellen Wandel hat sich ein kultureller und literarischer Strukturwandel vollzogen, der sich im Aufkommen einer neuen Ruhrgebietsliteratur besonders deutlich abzeichnet.
Die Beiträge des Bandes befassen sich mit der Wahrnehmung des Ruhrgebiets in der Literatur und mit dem Forschungsstand zur hiesigen Gegenwartsliteratur. Es werden gegenwärtige und perspektivische Möglichkeiten der Vermittlung und Förderung von Literatur in der Region beleuchtet. Neben Autoren der neuen Ruhrgebietsliteratur kommen auch Kulturschaffende zu Wort, die sich mit dem Potenzial dieser auch interkulturell geprägten Literatur auseinandersetzen. Literaturwissenschaftler aus der Region und dem europäischen Ausland untersuchen die aktuellste Literatur mit besonderem Blick auf (neue) Formen, Strukturen und Muster. Einen Schwerpunkt bildet die Literatur von Migranten, die an der Arbeitswelt und der Kultur an der Ruhr immer einen besonderen Anteil hatten.Info: Gerhard Rupp, Hanneliese Palm, Julika Vorberg: „Literaturwunder Ruhr“, Schriften des Fritz-Hüser-Instituts für Literatur und Kultur der Arbeitswelt, Band 20, Klartext Verlag, Essen 2010, 304 S., 28,95 Euro.
jw, md, ad, Foto: Kusa | Themenübersicht

