RUBENS Nr. 148 - 3. Januar 2011
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KÄSSMANNS ANTRITT

Erste Öffentliche Vorleseung im Januar


Mit einem Vortrag über „Multikulturelle Gesellschaft – Wurzeln, Abwehr und Visionen“ startet Margot Käßmann am 12. Januar (11 h) ihre einjährige Max-Imdahl-Gastprofessur an der RUB. Der öffentliche Vortrag findet im Audimax statt. Käßmann lehrt und forscht seit ab Januar für ein Jahr an der RUB auf dem Gebiet der Ökumene und Sozialethik.

Mit der Max Imdahl-Gastprofessur bietet die Ruhr-Uni Persönlichkeiten, die sich um die Einheit von Wissen und Gesellschaft verdient gemacht haben, einen akademischen Wirkungsraum. Sie ist benannt nach dem 1988 verstorbenen ersten Ordinarius für Kunstgeschichte der RUB. Das Wirken dieses herausragenden Vertreters der Gründergeneration prägt die Uni bis heute. Die Gastprofessur wird ab 2011 jährlich vom Rektorat der RUB im Benehmen mit dem Senat verliehen.

Margot Käßmann studierte Evangelische Theologie und wurde 1989 an der RUB promoviert. Sie war Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages (1994-99), Landesbischöfin der Evangelisch-lutherischen Kirche Hannover (1999-2010) und Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland (2009/10). Sie wurde 2002 vom Fachbereich Erziehungswissenschaften der Uni Hannover mit der Ehrendoktorwürde ausgezeichnet und erhielt 2009 das Bundesverdienstkreuz.

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