Forschung, Studium, Kultur
Meldungen vom RUB-Campus
Research Departments
Mit zwei weiteren fachübergreifenden Research Departments (RD) setzt die Ruhr-Uni ihren Weg zum „Research Campus RUB“ fort: Die Research Departments „Neuroscience“ und „Plasmas with Complex Interactions“ wurden im November offiziell gegründet. Aus den RD, die sich untereinander und international stark vernetzen, entstehen größere Cluster, um übergreifende Fragestellungen zu erforschen. „Die Research Departments sind eine tragende Säule unseres Zukunftskonzepts und Ausdruck der Exzellenz in unseren Forschungsschwerpunkten“, sagt Rektor Elmar Weiler. „Ihre Gründung ist an strenge Kriterien geknüpft und ihre Arbeit auf Zeit angelegt.“ Das NRW-Wissenschaftsministerium unterstützt die RUB mit 20 Mio. Euro.
Bereits 2009 begann die RUB, Research Departments als zentrale Bausteine des Zukunftskonzepts zu implementieren. Anfang 2009 gründete sie drei RD: Materialwissenschaften (Integrity of Small Scale Systems / High Temperature Materials), Chemie (Interfacial Systems Chemistry) und Lebenswissenschaften (Protein Research Department). Ende 2009 folgte das geisteswissenschaftliche Research Department CERES in Religionswissenschaft (Center for Religious Studies). Kriterien für die Gründung eines RD sind u.a. die Beteiligung an einem Sonderforschungsbereich (SFB) als Sprecherhochschule oder an einem äquivalenten Forschungsverbund sowie die Beteiligung an mindestens drei weiteren Forschungsverbünden (z.B. DFG-Forschergruppen, Graduiertenkollegs oder EU Projekten). Mit der Bewilligung des SFB-TR 87 „Gepulste Hochleistungsplasmen“ und des SFB 874 „Integration and Representation of Sensory Processes“ im Sommer 2010 war die Einrichtung der neuen RD in Plasmaforschung und Neurowissenschaften möglich.
Eingänge (er-)finden
Hier wird gehämmert, dort wird gebohrt – die Campussanierung ist in vollem Gange. Und mit ihr der neue RUB-interne Ideenwettbewerb zum Thema „Eingänge”. Ob Wege auf den Campus wie Brücken und Parkhäuser oder Eingänge zu den Gebäuden wie Vorräume und Türen – schon bei der Interpretation des Wortes „Eingang” können sich die Teilnehmer kreativ austoben. Der Wettbewerb gibt allen Mitgliedern der RUB die Gelegenheit, ihre Ideen und Wünsche einzubringen und den „Lebensraum Campus” aktiv mitzugestalten. Denn die Hochschulleitung nimmt die Anregungen der RUB-Mitglieder ernst und prüft sie auf Machbarkeit. Vielleicht entdeckt der eine oder andere seine Idee ja schon bald auf dem Campus wieder…
Mitmachen lohnt sich! Bis zum 17. Dezember können die Entwürfe eingereicht werden. In einer Ausstellung im Mensafoyer vom 21. Januar bis 4. Februar 2011 werden die Ideen der Öffentlichkeit präsentiert. Das Publikum kann für seine Favoriten abstimmen und wählt so die besten Entwürfe. Auf die Sieger warten tolle Preise wie eine Wohnberatung inklusive Budget zur Umsetzung. Aktuelle Infos zu den Teilnahmebedingungen unter http://www.rub.de/eingaenge.
Neues An-Institut
Das Institut für Bildungsforschung und Bildungsrecht e.V. (IfBB) mit Sitz in Hannover ist neues An-Institut der Ruhr-Uni. Das IfBB forscht seit seiner Gründung 1996 auf dem Gebiet des Bildungsrechts mit dem Schwerpunkt Schulrecht. Das Spektrum der Themen ist breit. Sie berühren verfassungsrechtliche Fragen, z.B. im Zusammenhang mit dem Homeschooling, der verbindlichen Schulformempfehlung am Ende der Grundschule oder der Bestimmung des Grenzverlaufs im Verhältnis von staatlichem und privatem Sektor im Schulwesen, bis hin zu internationalen Themen, die sich etwa auf das Menschenrecht auf Bildung beziehen. Der Anerkennung als wissenschaftliches An-Institut ist eine mehrjährige Kooperation mit dem Lehrstuhl für Öffentliches Recht und Europarecht (Prof. Wolfram Cremer) der RUB vorausgegangen. Die Anerkennung gilt für zunächst fünf Jahre. Das Institut wird künftig von Prof. Cremer als Wissenschaftlichem Direktor und Dr. Thomas Langer als Wissenschaftlichem Leiter geführt. Zugleich wird eine institutionelle Lücke in der deutschen Forschungslandschaft geschlossen, gibt es doch an deutschen Unis bislang kein Institut mit einer primär bildungsrechtlichen Ausrichtung.
Katalanische Kooperation
Kürzlich unterzeichneten Rektor Elmar Weiler und der Direktor des katalanischen Kulturinstituts, Josep Bargalló, ein Abkommen zur Intensivierung der Zusammenarbeit. Es geht um die Förderung des Fachs Katalanisch und der Katalanistik-Forschung. Zudem wird dauerhaft ein Lektorat für Katalanisch an der RUB eingerichtet. Es wird vom Kulturinstitut finanziert und ist dem Lehrstuhl für Hispanistische Literatur- und Kulturwissenschaft (Prof. Roger Friedlein) angegliedert. Es bietet Kurse für Studierende der Romanistik und Hörer anderer Fächer an.
Das Lektorat wird seit 2003 von Imma Martí-Esteve vertreten. Sie hat 2005 auch das Programm „Zusatzqualifikation Katalanisch” konzipiert, das Studierenden aller Fachbereiche sprachliche und landeswissenschaftliche Kenntnisse über Katalonien vermitteln und sie für den mehrsprachigen europäischen Arbeitsmarkt qualifizieren soll. Die Qualifikation wird durch ein Praktikumsprogramm ergänzt, an dem Unternehmen und öffentliche Einrichtungen des katalanischen Sprachraumes (Katalonien, Balearen, Valencia) mitwirken. Nach einer auf Bochum beschränkten Pilot-Phase 07/08 betraute das Institut Imma Martí-Esteve mit der Koordination dieser Zusatzqualifikation für sieben weitere deutsche Unis. Das Lektorat für Katalanisch organisiert zudem jährlich eine Sommerschule mit Workshops und Seminaren zu den Themen „Journalismus & Medien”, „Wirtschaft & Unternehmen”, „Kulturelles Erbe & Kulturmanagement” und „Politik & Recht”. Sie fand 2010 zum fünften Mal statt und zog Studierende aus dem gesamten deutschen Sprachraum an.
Selbstkontrolle ist besser
Fast jeder kennt den inneren Schweinehund, der uns zu Schokoriegel und Sportschwänzen verführt, obwohl eigentlich ein paar Pfund weniger nicht schaden würden. Für Kinder ist Übergewicht besonders belastend. Um hier die Wirksamkeit von Therapien zu testen, erforschen Psychologen der Ruhr-Uni den Zusammenhang zwischen Selbstregulierung und Körpergewicht bei Kindern. Für ihre Studie suchen sie noch Teilnehmer/innen – ob mit oder ohne Neigung zu Übergewicht – zwischen zehn und 16. Die Teilnehmer erhalten eine individuelle Rückmeldung und Information, zudem werden Kinogutscheine und ein MP3-Player verlost.
Die Bochumer Forscher führen mit den teilnehmenden Kindern am Computer ein Kartenspiel durch, das Rückschlüsse auf ihr Entscheidungsverhalten erlaubt. Unser Denken, Planen und Entscheiden wird vor allem durch den Präfrontalen Cortex, eine bestimmte Gehirnregion, gesteuert. Sie ist auch zuständig für die Ausrichtung unseres Verhaltens an Zielen und sozialen Regeln, also unsere Selbstkontrolle. Die Entwicklung dieser Gehirnregion ist erst im frühen Erwachsenenalter abgeschlossen. Bis Anfang 20 unterliegt unser Verhalten daher stetigen Veränderungen – und darauf sollten Therapien gegen Übergewicht bei Kindern Rücksicht nehmen. Studien haben bereits gezeigt, dass sich Kinder mit steigendem Alter immer weniger von nahrungsbezogenen Wörtern ablenken lassen. Gleichzeitig wächst ihre Fähigkeit, auf größere Belohnungen länger zu warten, anstatt eine kleinere sofort zu bekommen. Defizite in Selbstkontrolle oder Belohnungsaufschub stehen mit einem höheren Körpergewicht in Zusammenhang.
Info: Die Anmeldung ist bis Ende 2010 möglich: Dr. Marlies Pinnow, 0234/32-24627, marlies.pinnow@rub.de.
In Schweden
Prof. Dr. Christel Adick (Lehrstuhl Vergleichende Erziehungswissenschaft) war im Herbst erneut in Sachen Afghanistan unterwegs (s. RUBENS 133). Diesmal war sie an der Uni Karlstad, wo die Abschlussprüfungen in dem von der EU für Afghanistan finanzierten internationalen Masterstudiengang „Educational Research and Development“ stattfanden. Elf afghanische Masterkandidaten waren aus Afghanistan nach Schweden gekommen, um in einer mehrtägigen öffentlichen Veranstaltung ihre Masterarbeiten zu verteidigen. Das internationale Prüfungskollegium bestand aus den Konsortialpartnern des EU-Projekts: Dr. Pia Karlsson & Dr. Amir Mansory (Koordinatoren in Schweden und Afghanistan), Prof. Holger Daun (Stockholm), Prof. Tuomas Takala (Tampere), Prof. Mahesh N. Parajuli (Kathmandu) und Prof. Adick. In der Restlaufzeit des Projekts bis März 2011 sollen Publikationen aus bzw. zu dem Projekt (z.B. aus Feldforschungen und Masterarbeiten) erstellt werden, um die empirische Bildungsforschung in Afghanistan zu fördern.
Psychotrip
Gern gesehener Gast auf der Theaterbühne im Musischen Zentrum ist die Gruppe Theatralia. Diesmal wagt sich das Team von Nils Findling an Regisseur Quentin Tarantino heran. Findling hat seine Filme dekonstruiert und – in einer durchgängigen Handlung – zu einem Bühnenstück zusammengefügt: An einem lauen Disco-Abend in Tony Rocky Horrors Etablissement bekommen die fünf Damen des „Fox Force Five“-Kommandos (natürlich auf Mr. Wolfs Empfehlung) den Auftrag, eine Kofferübergabe anzunehmen. Schneller als gedacht finden sich die fünf Ladys danach in einem Psycho-Horrortrip wieder; Info: „Fox Force Five“, 4./5.12., 19.30 h, MZ, Eintritt 6, ermäßigt 4 Euro.
Mit einer Wiederaufnahme geht das Theaterjahr im MZ zu Ende: Aufgrund der großen Nachfrage ist das Theater Phalanx noch mal mit seiner A-Team-Persiflage zu sehen. Von der Anfangszeit des A-Teams in Vietnam bis zum Showdown in der Hitze von Paradise Valley wird eine Mischung aus Spaß, Verrat, Liebe, Rache, Gewalt, Sozialkritik und Schwachsinn geboten – und das, obwohl das Theater Phalanx längst das nächste Stück (James Bond, Premiere im Februar 2011) einstudiert; Info: „The A-Team Begins“, 12.12., 19.30 h, MZ, Eintritt: 5, ermäßigt 3 Euro.
Infos: http://www.rub.de/mz-theater
2 UMD-Bücher
Am 8. November feierte Hans Jaskulsky seinen 60. Geburtstag im Foyer des Audimax. Seit mehr als 30 Jahren ist er als Universitätsmusikdirektor (UMD) an der RUB aktiv und leitet den Bereich Musik des Musischen Zentrums. Mit seinen Konzerten, Seminaren, Symposien und Workshops begeistert er Studierende, Mitwirkende und Publikum für die Musik. Aus Anlass seines Geburtstags legte Jaskulsky im November ein Buch vor: „Dirigieren allein genügt nicht“ nennt er diese Studien zu ausgewählter Chormusik. Als Musikwissenschaftler und als Dirigent fasst er Arbeiten zusammen, die sich mit Werken von Claudio Monteverdi, Johann Sebastian Bach, Franz Schubert, Robert Schumann, Anton Bruckner und Hans Pfitzner beschäftigen.
Als Überraschung wurde dem UMD die Festschrift „Hans Jaskulsky zum 60. Geburtstag“ überreicht. Zwölf Kollegen, Weggefährten und Freunde haben sie mit Beiträgen aus verschiedenen Disziplinen, die alle einen Bezug zur Musik haben, gestaltet. Beide Bücher sind im Pro Business Verlag erschienen und im Online-Bookshop (www.pb-bookshop.de/) oder im Buchhandel erhältlich: Hans Jaskulsky: „Dirigieren allein genügt nicht. Studien zu ausgewählter Chormusik“, 195 S., zahlreiche Abbildungen und Notenbeispiele, 16.50 Euro; „Festschrift Hans Jaskulsky zum 60. Geburtstag“. Mit Beiträgen von Christian Ahrens, Hellmut Flashar, Ulrich Harbecke, Isolde Karle, Edwin Keiner, Wolfgang H. Kirchner, Manfred Keller, Peter P. Pachl, Dorothea Renckhoff, Klaus Schaller, Hans-Joachim Trappe, Elmar Weiler, Wolfgang Winterhager und Monika Woitas (Hrsg. Sabine Hoeper), 272 S., 18 Euro.
Weihnachtskonzert
Am 7. Dezember (Di., 20 h) findet im Audimax das traditionelle Weihnachtskonzert statt. Unter Leitung von Hans Jaskulsky führen Collegium instrumentale Bochum und Collegium vocale Bochum den „Messias“ von Georg Friedrich Händel auf. Als Solisten wirken mit: Ina Stachelhaus, Jan Kullmann, Florian Simson und J. Emanuel Pichler. Händel komponierte das großartige Werk 1741 in London in nur wenigen Wochen. Das Oratorium wird in Englisch aufgeführt, Das Programmheft enthält den vollständigen Text und die Übersetzung. Karten kosten 15 (ermäßigt 10) Euro und sind im Vorverkauf bei Musik Gläsel (Westring 47), bei Bochum-Marketing (Huestraße 9) und an der Abendkasse (ab 19 h) erhältlich. Info und Reservierung: MZ, -22800.
Gottesdienst
Am 21. Dezember feiern wir einen evangelischen Universitätsgottesdienst um 18.15 Uhr in der Apostelkirche (direkt hinter der U-Bahn-Brücke rechts). Der Gottesdienst steht an der Schwelle zu Weihnachten und wird davon thematisch und musikalisch bestimmt sein. Das Collegium Vocale unter Leitung von Hans Jaskulsky wird Sätze aus dem „Messias“ von Händel singen, Universitätspredigerin Isolde Karle wird predigen. Im Anschluss an den Gottesdienst gibt es einen Stehempfang mit Brötchen und Getränken. Wir laden herzlich dazu ein.
Hilfe für ausländische Studierende
Es ist wieder soweit: Der Verein „Hilfe für ausländische Studierende in Bochum e.V.“ startet seine jährliche Sammlung für die Unterstützung bedürftiger Kommilitonen. Einige sind weiterhin chronisch unterfinanziert. Oft fehlt das Nötigste für den Lebensunterhalt: Geld für Miete, Krankenkasse, Sozialgebühren und bisweilen Studiengebühren.
Unser Notfonds, vor über 25 Jahren zusammen mit den Asten von RUB und FH sowie den katholischen und evangelischen Studierendengemeinden unter Schirmherrschaft beider Rektoren gegründet, gibt in Not geratenen ausländischen Kommilitonen schnelle Hilfe durch Zuschüsse zur Miete, zum Krankenkassenbeitrag oder zum Lebensunterhalt, um das Weiterstudium und einen erfolgreichen Abschluss zu sichern. Im letzten Jahr konnten wir in 355 Fällen eine knapp bemessene Unterstützung auszahlen. Inzwischen haben wir auch einige längerfristige Förderungen (drei bis fünf Monate) gewähren können, um die Vorbereitungen für den Studienabschluss zu erleichtern (27 Fälle). Diese Aktivitäten erachten wir als wichtigen humanitären Beitrag im Rahmen der bildungs- und entwicklungspolitischen Verantwortung unserer Hochschulen.
Bitte unterstützen Sie unsere Arbeit mit einer Spende. Das Spendenkonto lautet 33 304 700, Sparkasse Bochum (BLZ 43050001). Beiträge und Spenden sind steuerlich abzugsfähig, eine Spendenbescheinigung wird bei Angabe der genauen Adresse übersandt. Sie können auch eine Förderpatenschaft für einen einzelnen Studierenden, die/der auch von Ihnen benannt sein kann, über unseren Verein übernehmen. Wenn Sie eine Feierlichkeit (Geburtstag, Jubiläum, Emeritierung o.ä.) planen, wären wir dankbar, wenn Sie unseren Verein als Empfänger von „Spenden statt Geschenken“ nennen. Wir informieren Sie gern über Einzelheiten. Übrigens suchen wir dringend neue engagierte Mitglieder (der regelmäßige Jahresbeitrag beträgt mindestens 60 Euro).
Holz & Farbe
Eine intensive Farb-Erfrischung im tristen Grau des winterlichen Uni-Alltags bietet ab 11. Dezember die neue Ausstellung des Bereichs Bildende Kunst im Foyer des Musischen Zentrums. Unter dem Titel „Holz und Farbe“ zeigt Inge Schönenberg Skulpturen und Malerei.
Während die Holzarbeiten von gegenständlichen Sujets ausgehen (es gibt eine Gruppe Schneeglöckchen und eine Häuser-Serie), die unter Berücksichtigung der skulpturalen Qualitäten stark abstrahiert sind, sind die Malereien ungegenständlich. Meist liegen einfache Kompositionsprinzipien zugrunde, z.B. Streifen, denen der kraftvolle handschriftliche Pinselduktus und die ausgewogene, aber intensive Farbigkeit Leben und Spannung verleihen. Einen Schritt in die 3. Dimension geht Schönenberg mit ihren Mosaik-Bildern. Aus bemalten Leinwänden ausgeschnittene Farbquadrate bilden dichte Flächen, in denen sich die räumliche Wirkung der Farbe und tatsächliches Oberflächenrelief zu vibrierenden Farbfeldern ergänzen.
Mit klaren Farbflächen und höchster Vereinfachung auf ein archaisches Zeichen stehen die Haus-Skulpturen den Malereien nahe. Schönenberg variiert diese Grundform auf vielfältige Weise: Sie schafft hermetisch geschlossene, schwarzglänzende Oberflächen, lässt Blattgold leuchten oder umhüllt mit Filz. Was auf den ersten Blick kindlich und spielerisch erscheint, eröffnet ein weites Feld an Assoziationen. Schönenberg: „Für mich bedeutet das Thema Haus eine Zustandsbeschreibung der Erinnerung, also auch die Frage nach dem Selbst."
Info: Die Ausstellung wird am 10.12. um 18 h eröffnet. Danach sind die Arbeiten bis zum 4.2.11 im MZ zu sehen (Mo-Fr 9-20 h).
Kalender
Monat für Monat die schönsten Seiten der RUB zeigt der „Ruhr-Uni Kalender” für 2011. Der emeritierte Mathematikprofessor Karlheinz Spallek hat die Uni seit den 70er-Jahren regelmäßig fotografiert. Stets hat er darauf geachtet, architektonische Besonderheiten zusammen mit Natur abzubilden. Ein Augenmerk liegt auf jahreszeitlichen Attraktionen. So dominieren auf dem Dezemberbild Nebelschwaden und Puderzuckerschnee. Im Oktober sind Blätter und Wolken in Rot getaucht. Der Kalender ist im Bochumer Universitätsverlag (ISBN 978-3-89966-364-8) erschienen. Er kann im Buchhandel (z.B. Blätterwald im Uni-Center) oder über den Verlag (http://verlag.rub.de/) für 10 Euro gekauft werden.
ad, md, jw, Foto: Theater Phalanx | Themenübersicht

