RUBENS Nr. 146 - 1. November 2010
RUB » RUBENS » Ausgabe 146 » Artikel

Chancengleichheit

Frauen in Hochschulen und Forschungseinrichtungen

Die Frage der Chancengleichheit in Wissenschaft und Forschung wird von Bund und Ländern seit Jahren gemeinsam systematisch verfolgt, die Zahlen reichen bis 1992 zurück. Die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) hat im Oktober die mittlerweile „14. Fortschreibung des Datenmaterials (2008/2009) zu Frauen in Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen“ verabschiedet. Demnach steigt der Anteil von Frauen an den verschiedenen Qualifikationsstufen und beruflichen Positionen weiter an; dies gilt auch für den Anteil von Frauen an den Professuren und bei den Berufungen von Frauen in Leitungspositionen an Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen.
Der Bericht zeigt, dass sich seit 1992 der Anteil von Frauen in allen Bereichen der Hochschule erhöht hat. Bei den Erstimmatrikulierten stieg er von 45,6 auf 49,6% (im Vergleich dazu die RUB im WS 09/10: 51,5%), bei den Studienabschlüssen von 40,8 auf 51,8% (RUB im Studienjahr 08/09: 55,6 %), bei den Promotionen von 30,7 auf 41,9% (RUB im Studienjahr 08/09: 40,5%), bei den Habilitationen von 13,1 auf 23,4% (RUB im Kalenderjahr 2009: 25,7%) und bei Professuren von 7,5 auf 17,4% (RUB 2009: 19,9%).
Trotz der Verbesserungen gelte es laut GWK, die Bemühungen zu verstärken, damit sich der gewachsene Anteil von Frauen an qualifizierten Bildungsabschlüssen in einer steigenden Beteiligung an Führungspositionen in Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft fortsetze.
Info: http://www.gwk-bonn.de.

ad | Themenübersicht