RUBENS Nr. 146 - 1. November 2010
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Kein Kinderspiel

Kunsthistorischer Studierenden Kongress an der RUB


„Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist in einem Kunstwerk versteckt.” Hier geht es aber nicht um das beliebte Kinderspiel, sondern um den Kunsthistorischen Studierenden Kongress KSK an der RUB (25.-28.11.). Es ist die 79. Auflage, und wie bei den 78 Vorläufern wird er von Studierenden für Studierende veranstaltet. Das Thema lautet: „Ich sehe was, was du nicht siehst! Über das Verschwinden und das Unsichtbare (in) der Kunst”
Passend zur Kulturhauptstadt 2010 richten diesmal Bochumer Studierende der Kunstgeschichte den im Semesterturnus stattfindenden Kongress aus. Vier Tage lang gibt es wissenschaftliche Vorträge und praxisorientierte Workshops. Anhand von Malerei, Architektur und Fotografie bearbeiten Studierende das Thema Epochen-übergreifend. Dabei haben sie die Chance, sich auf wissenschaftlichem Niveau mit Fragen des Unsichtbaren (in) der Kunst, mit Strategien des Verschwindens und des Verfalls auseinanderzusetzen. Die Veranstalter erwarten Teilnehmer/innen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum. Zum Rahmenprogramm gehören eine Ausstellung mit Projekten junger Kunststudenten sowie eine Tanzperformance zum Kongress-Thema.
Der KSK wurde 1969 als „Kunsthistorische Studentenkonferenz” gegründet. Informationsaustausch und studentische Interessenvertretung waren zunächst vorrangig. Dem stetigen Engagement der Studierenden ist es zu verdanken, dass sich der KSK zusätzlich zu einer Plattform für den wissenschaftlichen Austausch entwickelt hat. Ein Anmeldeformular für den Bochumer Kongress ist unter http://www.ksk-bochum.de zu finden. Ebenso ist ein Blog eingerichtet, der schon vorab zur Beschäftigung mit dem Thema einlädt. So beginnt das Spiel „Ich sehe was, was du nicht siehst” bereits jetzt.

Annika Becker, Foto: Katharina Zimmermann | Themenübersicht