Das Tor zur Welt
RUB-Juristen gründen Zentrum für Internationales
Am 23.April wurde an der Juristischen Fakultät ein neues Zentrum für Internationales (ZfI) offiziell eröffnet und somit der Internationalisierung der Ruhr-Universität ein weiterer Baustein hinzugefügt. Gekoppelt war die Eröffnungsfeier mit der Antrittsvorlesung von Prof. Dr. Renate Schaub, LL.M. (Universität Bristol): zum Thema „Streuschäden im deutschen und europäischen Recht“, die die Bedeutung der Beschäftigung mit ausländischem Recht zusätzlich veranschaulichte.
In GC 6/39 – direkt am Dekanat bzw. neben Prüfungsamt und Studienberatung – finden Studierende nun Information, Beratung und Hilfe, wenn es um Auslandsaufenthalte aller Art geht. Das Zentrum wird betreut von Prof. Schaub (Erasmusbeauftragte der Fakultät) und der Fremdsprachenbeauftragten Prof. Dr. Adelheid Puttler, LL.M. (Chicago). Es soll Bochumer Jura-Studierenden das Tor ins Ausland öffnen und zugleich kompetente Anlaufstelle für ausländische Studierende der Fakultät sein.
Bereits im zurückliegenden Wintersemester haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des ZfI ihre Tätigkeit aufgenommen und zum Beispiel eine Einführung in das deutsche Recht und Rechtsstudium angeboten. Diese jeweils im Wintersemester stattfindende Veranstaltung wird von den ausländischen Studierenden sehr gut angenommen, die im Rahmen von Erasmus-Kooperationen, des LL.M.-Studienganges im Wirtschafts- und Steuerrecht oder des LL.M.-Studienganges für im Ausland graduierte Jurist/innen an der Juristischen Fakultät eingeschrieben sind.
Den größten Vorteil bietet das Zentrum jedoch den Studierenden der Fakultät: Für sie gibt es Informationsveranstaltungen und individuelle Beratung. Bereits im Wintersemester gab es eine große Nachfrage für Einzelberatung und anschließend ein Anstieg der Zahl der Bewerber/innen für ein Auslandssemester zu verzeichnen.Im ZfI finden Studierende mit Véronique Müller und Arne Schüler zwei wissenschaftliche Mitarbeiter, die selbst über Auslandserfahrung verfügen und den einen oder anderen Tipp und Trick kennen. In Zukunft soll auch das Informationsangebot für Praktikumsstellen und das Beratungsangebot für Postgraduiertenprogramme, etwa zum Erwerb eines LL.M., M.B.A, M.P.A, M.A.L.D. oder J.D. an einer Uni im Ausland erweitert werden. Wer wissen möchte, wofür diese Abkürzungen stehen, sollte im Zentrum für Internationales vorbeischauen – dort gibt es Antworten auf diese und viele andere Fragen rund um Studium und Arbeiten im Ausland für Jurastudierende.
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