22 Mio. dank MERCUR
Mercator Research Center Ruhr unterstützt UAMR
Mit dem im März gestarteten Mercator Research Center
Ruhr (MERCUR) soll die strategische Kooperation innerhalb
der Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR) gestärkt
werden. Die Stiftung Mercator stellt für fünf
Jahre 22 Mio. Euro zur Verfügung. Direktor des Centers
mit Sitz in Essen ist Prof. Dr. Winfried Schulze. Er hatte
15 Jahre lang den Lehrstuhl für Europäische
Geschichte der Frühen Neuzeit an der Ruhr-Uni inne
und war bis 2007 Vorsitzender des Wissenschaftsrats.
Das Center fördert sowohl die Zusammenarbeit als
auch den Ausbau verteilter Forschungsschwerpunkte innerhalb
der drei UAMR-Hochschulen RUB, TU Dortmund und Uni Duisburg-Essen.
Es trägt dazu bei, die wissenschaftliche Qualität
in der UAMR nachhaltig zu steigern und sie attraktiver
für internationale Berufungen zu machen.
UAMR-Wissenschaftler können über ihre Rektorate
in vier Förderlinien Mittel beantragen. In der „Projektförderung“
geht es um Forschungsvorhaben, die zu einer intensiveren
Kooperation in der UAMR führen oder die wissenschaftlichen
Schwerpunkte der UAMR-Unis gezielt ausbauen. Die „Strukturförderung“
zielt auf neue interuniversitäre Zentren, die die
Zusammenarbeit in Forschung und Lehre verbessern. Mit
der „Personenförderung“ werden Freisemester
einzelner Hochschullehrer gefördert. Sie werden bis
zu einem Jahr lang von ihren akademischen und administrativen
Pflichten freigestellt, um an ihrer Uni ein besonderes
Forschungsprojekt durchzuführen, eine Buchpublikation
fertigzustellen oder eine neue Lehrveranstaltung zu konzipieren.
Die „Anschub-Förderung“ schließlich
soll für punktuelle, schnelle Unterstützung
für Nachwuchswissenschaftler, die Aufstockung von
Mittelzusagen bei strategischen Berufungsverhandlungen,
die Anschaffung besonderer Geräte oder die Einladung
von Gastwissenschaftlern sorgen.
Info: In der ersten Runde können
bis zum 15. Mai Anträge eingereicht werden; mehr:
http://www.mercur-research.de.
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