Das eTeam
Studentische Tutoren arbeiten als Gruppe
Im Sommersemester helfen erstmals nicht nur einzelne studentische eTutoren dabei, die Blended Learning-Lehre zu optimieren. Sie tun dies nun auch im Team und unterstützen dabei ganze Fakultäten, zunächst drei Pilotfakultäten.
„Dass Studierende und Lehrende gemeinsam erfolgreich
Blended Learning-Lehrveranstaltungen konzipieren und planen
können, wissen wir seit über drei Jahren aus
eigener Erfahrung”, sagt Holger Hansen, Leiter der
Stabsstelle eLearning. Er verweist auf die rund 160 Studierenden,
die erfolgreich das Modul „eTutoring” absolviert
haben. Wie wäre es nun, wenn zwei ausgebildete studentische
eTutoren im Team mehrere Dozenten einer Fakultät
unterstützen würden? Aus dieser Idee ist das
Projekt „eTeam” im RUBeL-Verbund entstanden.
Ab dem Sommersemester werden studentische und wissenschaftliche
Hilfskräfte (B.A.) Lehrende zunächst an den
Fakultäten Geowissenschaften, Philologie und Maschinenbau
kontinuierlich beim eLearning unterstützen. Interessierte
Lehrende erhalten Anregungen, Tipps und Unterstützung
zur Gestaltung medialer Lehrelemente. Die eTeamer können
ihre technischen und didaktischen Kompetenzen einsetzen
und so einen Beitrag zur Verbesserung der Lehre leisten.
Kurzum: eTeam ist ein Projekt, von dem Lehrende und Studierende
profitieren werden. „Wir wünschen uns, dass
eLearning als ergänzende Lehrmethode an unserer Uni
in die Breite und in die Tiefe transportiert wird und
somit interessierte Lehrende schnell und unkompliziert
das Potenzial kennenlernen oder vertiefen können,
das in webgestützter Lehre steckt”, erläutert
Anika Hasselbeck, die als Projektverantwortliche an der
Stabsstelle eLearning die eTeams betreut.
Zunächst drei Fakultäten
Zunächst wird jeweils ein eTeam in jeder Pilotfakultät
als Ansprechpartner für den eLearning-Einsatz der
Lehrenden vor Ort zur Verfügung stehen. Die eTeamer
werden Sprechstunden anbieten, individuell beraten,
bei der Gestaltung von Blackboard- oder Moodle-Kursen
helfen und bei Fragen rund um den eLearning-Einsatz
an der RUB erste Hilfe leisten. Es ist also keineswegs
so, dass (nur) „Hochglanz-eLearning” von
den eTeamern produziert und unterstützt wird. Im
Gegenteil: Es kann auch um die allererste Einrichtung
eines Blackboard-oder Moodle-Kurses, um den Gebrauch
eines eBoards, die Einführung von Online-Meetingräumen
oder aber auch die Erstellung von Web Based Trainings
gehen. „Es lässt sich noch kein typisches
eTeam-Einsatzszenario prognostizieren, da flexibel auf
Bedürfnisse und Interessen reagiert werden wird.
Das macht unser Projekt so spannend”, freut sich
Anika Hasselbeck mit ihren studentischen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter des Projektes eTeam.
Infos: http://www.rubel.rub.de/eteam
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