Kultur & Co.
Nachrichten vom RUB-Campus
Wiedereröffnet
Die Ausstellung „Gelenkte Blicke – Rassenhygienische
Propaganda und Politik im Kontext des Nationalsozialismus”
(RUBENS
140) wird wegen des großen Erfolges am 17.
April wiedereröffnet und ist bis zum 6. Juni im
Malakowturm zu sehen. Kostenlose öffentliche Führungen
finden an jedem Sonntag (15 h) statt. Weitere Führungen
(auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten)
werden für Gruppen ab zehn Personen angeboten,
dabei entstehen für Unterrichtszwecke (Studenten,
Schüler o.ä..) keine Kosten. Anmeldung/Terminabsprache
via gelenkte-blicke@rub.de.
Infos: Malakowturm, Markstraße
258a, 44799 Bochum, Öffnungszeiten: Mi. 9-12 u.
14-18 h, Sa. 14-18 h, So. 11-18 h, mehr unter http://www.rub.de/malakow.
Der Form halber
Im Bereich Bildende Kunst des Musischen Zentrums haben
sich mit Reza Ghafariha und Elmar Träbert zwei
verwandte Seelen getroffen. Reza Ghafariha (Architekt
und Künstler) entwickelt graphische Motive und
räumliche Strukturen und Plastiken (Papier, Holz,
Ton, Metall) aus persischen Schriftzeichen, verknüpft
sie als geometrische Elemente zu Gegenständen,
die wiederum persische Motive aufgreifen. Räumliche
Objekte nutzen die Schrift, Schrift schafft Formen und
beeinflusst die Motive seiner Zeichnungen, Architekturskizzen,
Radierungen, Reliefs und Skulpturen.
Auch Elmar Träbert (Physiker an der RUB) betrachtet
Materialstücke (Holz, Stein, Ytong) und sucht nach
Formen, die das Volumen und die Struktur bestmöglich
ausnutzen. Im Spiel mit Elementen der klassischen Moderne
fertigt er minimalistische Skizzen, die ihm zur Entwicklung
einer Idee und als Gedächtnisstütze dienen.
Bei der Arbeit am Werkstück erzwingen dessen verborgene
Fehlstellen (Astlöcher, rostige Nägel) häufig
einen Ideenwechsel auf halbem Weg. Diese Suche nach
Formen spiegelt sich auch in Fotos wieder, die mit den
Skulpturen kommunizieren.
Im Sommersemester zeigen Träbert und Ghafariha
ihre Werke in der Ausstellung „Formen schreiben
– Formen finden“, 15.4.-23.7.10, MZ-Foyer,
Mo-Fr 10-18 h; Eröffnung 14.4., 19 h.
Blaubart beginnt
Mit zwei Wiederaufnahmen startet die Studiobühne
im Musischen Zentrum ins Semester: Zunächst (24./25.4.,
19.30 h) sind Dominik Hertrich und das Theater Phalanx
mit ihrer gelungenen Persiflage zu sehen. In „The
A-Team Begins“ gibt es ein Wiedersehen mit großen
Helden, alten Freunden, bösen Bösewichten,
verblödeten Polizisten und dem Militär. Von
der Anfangszeit des A-Teams in der Hölle Vietnams
bis zum Showdown in der sengenden Hitze von Paradise
Valley wird eine Mischung aus Spaß, Verrat, Liebe,
Rache, Gewalt, Sozialkritik und Schwachsinn geboten;
Eintritt: 5 bzw. ermäßigt 3 Euro.
Eine Woche später (1./2.5., 19.30 h) gibt es ein
Wiedersehen mit „Blaubart – Hoffnung der
Frauen“, der Winterproduktion des Studiobühnenensembles.
Unter Leitung von Karin Freymeyer präsentieren
Studierende aller Fachrichtungen Dea Lohers moderne
und kontrovers diskutierte Version des Grimmschen Märchens
vom Frauen mordenden Ritter Blaubart, der hier ein kleiner
Schuhverkäufer ist, dem die Frauen dennoch reihenweise
verfallen; Eintritt frei. Infos: http://www.rub.de/mz-theater
20 Museen
20 Kunstmuseen der Metropole Ruhr haben sich unter der
Dachmarke RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen. Der erste
gemeinsame Auftritt findet im Rahmen der Kulturhauptstadt
Europas RUHR.2010 statt. Mitten drin sind die Kunstsammlungen
der RUB (Campusmuseum. Sammlung Moderne und Situation
Kunst). Vorläufiger Titel der Ausstellung bzw.
Sammlungspräsentation: „Die Sammlung der
RuhrKunstMuseen. Einblicke in die Sammlung Moderne der
Kunstsammlungen der RUB“. Sie läuft vom 21.4.
bis 17.10.2010; Di-Fr 11-17, Sa/So 11-18 h; Eintritt
frei. Infos: http://www.rub.de/kusa.
Study Buddy
Zu Beginn des Sommersemesters startet in Bochum das
Patenschafts-Programm „Study Buddy”. Sein
Ziel: internationalen Studentinnen und Studenten die
Eingewöhnung im Bochumer Uni-Alltag erleichtern
und einen Beitrag zur interkulturellen studentischen
Kommunikation leisten. Das AKAFÖ-Kulturbüro
boSKop sucht kontaktfreudige Bochumer Buddys, die offen
gegenüber fremden Kulturen sind und einem internationalen
Studierenden erste Orientierungshilfen im Uni-Dschungel
geben wollen. Der Buddy nimmt den Neu-Bochumer mit zu
kulturellen Veranstaltungen und beide können sich
bei einem regelmäßigen Stammtisch mit anderen
Study Buddys austauschen. Das Study-Buddy-Programm ist
für alle Teilnehmer/innen eine unvergleichbare
Chance zur Erweiterung des eigenen Horizonts und des
Freundeskreises. Zudem kann der Buddy seine Fremdsprachenkenntnisse
erweitern und Eindrücke sammeln, die zur Vorbereitung
des eigenen Auslandsaufenthaltes hilfreich sind. Alle
Studierenden sind herzlich eingeladen sich am Study-Buddy-Programm
zu beteiligen! Infos/Anmeldung: http://www.akafoe.de/boskop,
http://www.study-in-bochum.de.
Neues Zentrum
Am 23. April (14 h) wird im Veranstaltungszentrum das
Zentrum für Internationales der Juristischen Fakultät
(ZfI) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit hält
dessen Initiatorin Prof. Renate Schaub (Bürgerliches
Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung,
Handels- und Wirtschaftsrecht) ihre Antrittsvorlesung
„Streuschäden im deutschen und europäischen
Recht“. Anschließend stellt Prof. Schaub
das neue Zentrum zusammen mit Prof. Adelheid Puttler
(Öffentliches Recht, insbesondere Europarecht,
Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht)
vor; mehr zum ZfI in der nächsten RUBENS.
Ausverkauft
Auf allen Ebenen des Mensagebäudes steigt am 17.
April ab 19 h die elfte Auflage des Balles aller vier
Bochumer Hochschulen: mit Büffet, viel Musik (live
und vom Band) und einigen weiteren Attraktionen –
schlechthin das gesellschaftliche Ereignis in Bochum
und natürlich längst ausverkauft! Aber vielleicht
gibt es an der Abendkasse noch ein paar „Late-Night-Karten”
für den Besuch ab 23 h (inkl. Mitternachts-Imbiss:
20 Euro). Wir drücken die Daumen und wünschen
alle Tänzerinnen und Tänzern auf dem Hochschulball
viel Spaß. Infos: http://www.hochschulball.de
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