RUBENS Nr. 141 - 1. April 2010
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Kultur & Co.

Nachrichten vom RUB-Campus

Wiedereröffnet
Die Ausstellung „Gelenkte Blicke – Rassenhygienische Propaganda und Politik im Kontext des Nationalsozialismus” (RUBENS 140) wird wegen des großen Erfolges am 17. April wiedereröffnet und ist bis zum 6. Juni im Malakowturm zu sehen. Kostenlose öffentliche Führungen finden an jedem Sonntag (15 h) statt. Weitere Führungen (auch außerhalb der normalen Öffnungszeiten) werden für Gruppen ab zehn Personen angeboten, dabei entstehen für Unterrichtszwecke (Studenten, Schüler o.ä..) keine Kosten. Anmeldung/Terminabsprache via gelenkte-blicke@rub.de.
Infos: Malakowturm, Markstraße 258a, 44799 Bochum, Öffnungszeiten: Mi. 9-12 u. 14-18 h, Sa. 14-18 h, So. 11-18 h, mehr unter http://www.rub.de/malakow.

Der Form halber
Im Bereich Bildende Kunst des Musischen Zentrums haben sich mit Reza Ghafariha und Elmar Träbert zwei verwandte Seelen getroffen. Reza Ghafariha (Architekt und Künstler) entwickelt graphische Motive und räumliche Strukturen und Plastiken (Papier, Holz, Ton, Metall) aus persischen Schriftzeichen, verknüpft sie als geometrische Elemente zu Gegenständen, die wiederum persische Motive aufgreifen. Räumliche Objekte nutzen die Schrift, Schrift schafft Formen und beeinflusst die Motive seiner Zeichnungen, Architekturskizzen, Radierungen, Reliefs und Skulpturen.
Auch Elmar Träbert (Physiker an der RUB) betrachtet Materialstücke (Holz, Stein, Ytong) und sucht nach Formen, die das Volumen und die Struktur bestmöglich ausnutzen. Im Spiel mit Elementen der klassischen Moderne fertigt er minimalistische Skizzen, die ihm zur Entwicklung einer Idee und als Gedächtnisstütze dienen. Bei der Arbeit am Werkstück erzwingen dessen verborgene Fehlstellen (Astlöcher, rostige Nägel) häufig einen Ideenwechsel auf halbem Weg. Diese Suche nach Formen spiegelt sich auch in Fotos wieder, die mit den Skulpturen kommunizieren.
Im Sommersemester zeigen Träbert und Ghafariha ihre Werke in der Ausstellung „Formen schreiben – Formen finden“, 15.4.-23.7.10, MZ-Foyer, Mo-Fr 10-18 h; Eröffnung 14.4., 19 h.


Blaubart beginnt
Mit zwei Wiederaufnahmen startet die Studiobühne im Musischen Zentrum ins Semester: Zunächst (24./25.4., 19.30 h) sind Dominik Hertrich und das Theater Phalanx mit ihrer gelungenen Persiflage zu sehen. In „The A-Team Begins“ gibt es ein Wiedersehen mit großen Helden, alten Freunden, bösen Bösewichten, verblödeten Polizisten und dem Militär. Von der Anfangszeit des A-Teams in der Hölle Vietnams bis zum Showdown in der sengenden Hitze von Paradise Valley wird eine Mischung aus Spaß, Verrat, Liebe, Rache, Gewalt, Sozialkritik und Schwachsinn geboten; Eintritt: 5 bzw. ermäßigt 3 Euro.
Eine Woche später (1./2.5., 19.30 h) gibt es ein Wiedersehen mit „Blaubart – Hoffnung der Frauen“, der Winterproduktion des Studiobühnenensembles. Unter Leitung von Karin Freymeyer präsentieren Studierende aller Fachrichtungen Dea Lohers moderne und kontrovers diskutierte Version des Grimmschen Märchens vom Frauen mordenden Ritter Blaubart, der hier ein kleiner Schuhverkäufer ist, dem die Frauen dennoch reihenweise verfallen; Eintritt frei. Infos: http://www.rub.de/mz-theater



20 Museen
20 Kunstmuseen der Metropole Ruhr haben sich unter der Dachmarke RuhrKunstMuseen zusammengeschlossen. Der erste gemeinsame Auftritt findet im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 statt. Mitten drin sind die Kunstsammlungen der RUB (Campusmuseum. Sammlung Moderne und Situation Kunst). Vorläufiger Titel der Ausstellung bzw. Sammlungspräsentation: „Die Sammlung der RuhrKunstMuseen. Einblicke in die Sammlung Moderne der Kunstsammlungen der RUB“. Sie läuft vom 21.4. bis 17.10.2010; Di-Fr 11-17, Sa/So 11-18 h; Eintritt frei. Infos: http://www.rub.de/kusa.

Study Buddy
Zu Beginn des Sommersemesters startet in Bochum das Patenschafts-Programm „Study Buddy”. Sein Ziel: internationalen Studentinnen und Studenten die Eingewöhnung im Bochumer Uni-Alltag erleichtern und einen Beitrag zur interkulturellen studentischen Kommunikation leisten. Das AKAFÖ-Kulturbüro boSKop sucht kontaktfreudige Bochumer Buddys, die offen gegenüber fremden Kulturen sind und einem internationalen Studierenden erste Orientierungshilfen im Uni-Dschungel geben wollen. Der Buddy nimmt den Neu-Bochumer mit zu kulturellen Veranstaltungen und beide können sich bei einem regelmäßigen Stammtisch mit anderen Study Buddys austauschen. Das Study-Buddy-Programm ist für alle Teilnehmer/innen eine unvergleichbare Chance zur Erweiterung des eigenen Horizonts und des Freundeskreises. Zudem kann der Buddy seine Fremdsprachenkenntnisse erweitern und Eindrücke sammeln, die zur Vorbereitung des eigenen Auslandsaufenthaltes hilfreich sind. Alle Studierenden sind herzlich eingeladen sich am Study-Buddy-Programm zu beteiligen! Infos/Anmeldung: http://www.akafoe.de/boskop, http://www.study-in-bochum.de.

Neues Zentrum
Am 23. April (14 h) wird im Veranstaltungszentrum das Zentrum für Internationales der Juristischen Fakultät (ZfI) eröffnet. Bei dieser Gelegenheit hält dessen Initiatorin Prof. Renate Schaub (Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht und Rechtsvergleichung, Handels- und Wirtschaftsrecht) ihre Antrittsvorlesung „Streuschäden im deutschen und europäischen Recht“. Anschließend stellt Prof. Schaub das neue Zentrum zusammen mit Prof. Adelheid Puttler (Öffentliches Recht, insbesondere Europarecht, Völkerrecht und Internationales Wirtschaftsrecht) vor; mehr zum ZfI in der nächsten RUBENS.


Ausverkauft
Auf allen Ebenen des Mensagebäudes steigt am 17. April ab 19 h die elfte Auflage des Balles aller vier Bochumer Hochschulen: mit Büffet, viel Musik (live und vom Band) und einigen weiteren Attraktionen – schlechthin das gesellschaftliche Ereignis in Bochum und natürlich längst ausverkauft! Aber vielleicht gibt es an der Abendkasse noch ein paar „Late-Night-Karten” für den Besuch ab 23 h (inkl. Mitternachts-Imbiss: 20 Euro). Wir drücken die Daumen und wünschen alle Tänzerinnen und Tänzern auf dem Hochschulball viel Spaß. Infos: http://www.hochschulball.de

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