RUBENS Nr. 141 - 1. April 2010
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Titelsammlerin

In eigener Sache

Zu den schönsten Pflichten der Chronisten gehört es, Erfolge zu vermelden: Preise, Ehren, Titel, herausragende Platzierungen usw. In der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts durften wir diese Pflicht bislang sehr häufig erfüllen. Da gab es das tolle Abschneiden der Ruhr-Universität in der Exzellenzinitiative, da gab es unzählige Erfolge der sportlichen Studierenden bei Deutschen, Europa- und Weltmeisterschaften: Rudern, Fechten, Fußball, Schwimmen, Karate und einiges mehr – kein Wunder, schließlich ist die RUB seit 2003 „Partnerhochschule des Spitzensports”. Darüber hinaus stellte die Ruhr-Uni als erste deutsche Hochschule ihre Studiengänge auf das Bachelor-/Master-System um. Deshalb und wegen ihrer Aktivitäten in der Personalentwicklung, der Nachwuchsförderung sowie im Wissenschaftstransfer wurde sie 2004 „best practice-Hochschule”. Nur ein Jahr später gewann sie den 1. Preis im bundesweiten Wettbewerb der Initiative D21 um das beste Konzept zur Förderung von Frauen in der Forschung. 2006 folgte der erste Platz im bundesweiten Wettbewerb „Schlüsselqualifikationen plus” und 2007 der Sieg im Wettbewerb um die besten Ideen zum Aufbau eines „Welcome Centre” für internationale Forscher. Sozusagen zwischendurch wurde die RUB als „Familiengerechte Hochschule” zertifiziert.

Und noch ist kein Ende der Aufzählung in Sicht. Schließlich errang Prof. Bernhard Pellens (Internationale Unternehmensrechnung) 2007 den Titel „Professor des Jahres”; Prof. Elmar Weiler wurde 2009 sogar zum „Rektor des Jahres” gekürt und hätte es diesem Jahr fast geschafft, seinen Titel zu verteidigen: Er belegte diesmal Platz 3. Auch die Pressestelle der RUB genießt in der Welt hohes Ansehen. Für ihre Jubiläumsbroschüre „40 Jahre – 40 Menschen” zum 40-jährigen Bestehen der RUB hat sie 2008 den PR-Fuchs erhalten, der die beste und kreativste PR-Arbeit einer Pressestelle an einer deutschen Hochschule auszeichnet. Im letzten Jahr wurde Pressestellen-Leiter Dr. Josef König zum „Forschungs-Pressesprecher des Jahres” gewählt. Mitte März 2010 schließlich wurde das nächste Kapitel dieser Erfolgsgeschichte geschrieben. Auf seiner Jahrestagung in Frankfurt/Main prämierte der angesehene Informationsdienst Wissenschaft (idw) erstmals die besten Presseinformationen des Jahres (2009) im deutschsprachigen Raum. Auf Platz 2 landete eine Presseinfo der RUB-Pressestelle. Autorin Meike Drießen beschreibt darin das Problem der sog. Multimedikation bei älteren Menschen derart anschaulich, dass es die Wettbewerbsjury genauso beeindruckte wie zuvor die eigentlichen Empfänger des Textes: etwa 1.000 Journalisten im In- und Ausland, die diese Meldung wiederum in ihren Medien verbreiteten.

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