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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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| RUBENS 139 |
4. Januar 2010
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RUHR-UNI 2010
Editorial zum Neuen Jahr
RUHR2010: Das Ruhrgebiet ist in diesem Jahr Kulturhauptstadt
Europas, und dies ist Anlass zu großer Freude, denn
diese vielfältige, kulturell überreiche und
so häufig unterschätzte Region wird zeigen,
was sie kann! Die Ruhr-Universität wird Teil der
Kulturhauptstadt sein und mit zahlreichen Projekten vertreten
sein. Auch die Universitätsallianz Metropole Ruhr
wird einen pfiffigen Beitrag leisten: mit der Jungen Fakultät
(Global Young Faculty, GYF), in die etwa 100 der führenden
jungen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Region
berufen wurden (darunter über 40 allein aus der RUB),
mit ebenso vielen internationalen jungen Partnern, die
hinzukommen. Die Stiftung Mercator und die VW-Stiftung
konnten für die Finanzierung des Projektes gewonnen
werden, und beide Stiftungen unterstützen auch die
Anliegen der Global Young Faculty: in der Region zusammenzuarbeiten
und globale Zukunftsfragen unserer Zivilisation über
alle Disziplingrenzen hinweg in den Blick zu nehmen –
in einer internationalen Gemeinschaft hervorragender junger
Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Für die Ruhr-Universität bedeutet das Jahr 2010
sehr viel. Zum einen haben wir uns das ehrgeizige Ziel
gesetzt, an einer weiteren Verbesserung der gestuften
Studiengänge zu arbeiten und die Verbesserungen,
wo immer möglich, bereits zum Sommersemester wirken
zu lassen. Zum anderen wollen wir mit dem Programm Master
2.0 die Universität noch attraktiver machen, vor
allem auch für Studierende von außerhalb. Master
2.0 ist im Übrigen auch Teil unserer Internationalisierungsstrategie,
die zurzeit innerhalb der Universität abgestimmt
wird. Mehr und mehr soll die Ruhr-Universität zu
einem weltoffenen Campus werden, eine zunehmend internationale
Ausstrahlung bekommen.
Ein wichtiges Datum im neuen Jahr wird der 20. März
sein, denn dann beginnt die nächste Exzellenzinitiative,
in der wir wieder in allen drei Förderlinien Anträge
stellen werden. Insbesondere der Gesamtantrag zum Zukunftskonzept
soll – aufbauend auf dem schon sehr guten Antrag
aus dem Jahre 2006/2007 – noch viel stärker
ein Antrag der gesamten Universität werden. Wir wollen
ihn ganz bewusst unter unser Leitprinzip der Universitas
und der Einheit von Forschung und Lehre stellen und die
Konzepte in intensiver Beteiligung der Mitglieder der
RUB entwickeln.
Und schließlich werden wir in diesem Jahr eine wichtige
Etappe auf dem langen Weg unserer Campusmodernisierung
erreichen, wenn im Juli das neue Gebäude ID bezogen
werden kann.
Allerorten regt sich ungemein viel, werden Weichen für
die Zukunft gestellt. Mit meinem Dank für Ihre Mitarbeit
im vergangenen Jahr möchte ich Sie herzlich einladen,
sich auch in diesem Jahr so engagiert einzubringen, damit
unsere Ruhr-Universität eine gute Zukunft hat. Ich
wünsche Ihnen ein erfolgreiches und gutes Jahr 2010!
Ihr
Elmar Weiler (Rektor der Ruhr-Universität)
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