UAMR neu koordiniert
Dr. Hans Stallmann möchte auch die Marke bekannter
machen
Seit Oktober 2009 ist Dr. Hans Stallmann Koordinator für
die Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR), zu
der sich die Ruhr-Universität, die TU Dortmund und
die Universität Duisburg-Essen zusammengeschlossen
haben. Stallmann wird u.a. bereits existierende Projekte
und Kooperationen der UAMR sichten und strukturieren sowie
neue Projekte mit initiieren und auf den Weg bringen.
Ein weiterer wichtiger Aspekt seiner Tätigkeit ist
die Öffentlichkeitsarbeit. Sie betrifft sowohl die
verschiedenen Statusgruppen innerhalb der Unis als auch
die Öffentlichkeit. „Es gilt, die Marke UAMR
in den nächsten Jahren zu etablieren und stärker
bekannt zu machen”, bringt es der neue UAMR-Koordinator
auf den Punkt. Er soll auch für eine stärkere
Präsenz der UAMR im Ausland sorgen. Bislang existieren,
unter dem Label „ConRuhr”, zwei von den Ruhrgebietsuniversitäten
getragene Büros in New York und Moskau. „Ich
soll nun bei der Suche nach einem geeigneten dritten Standort
behilflich sein”, erklärt Dr. Stallmann.
Hans Stallmann studierte zwischen 1992 und 1999 in Bochum
und im kanadischen Hamilton Geschichte, Geschichte Nordamerikas
und Politikwissenschaft. Nach einem Forschungsaufenthalt
in den USA und Kanada arbeitete er ab Juni 2000 als Stipendiat
der Graduiertenförderung NRW an seiner Dissertation
„Euphorische Jahre – Gründung und Aufbau
der Ruhr-Universität Bochum”. Im Mai 2003 wurde
er promoviert und leitete anschließend an der RUB
das Projekt „Stiften macht Freu(n)de. Stifter und
Spender fördern die Ruhr-Universität Bochum”.
Nach einer Zwischenstation als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
der Akkreditierungsagentur ASIIN ging Hans Stallmann im
Juli 2005 an die Uni Erlangen-Nürnberg. Dort war
er zunächst Projektleiter für den Bologna-Prozess,
dann Leiter des Referats für Qualitätsmanagement,
Studienprogrammentwicklung und Rechtsangelegenheiten und
zuletzt Stellvertretender Leiter der Abteilung Lehre und
Studium.
Stichwort UAMR
Die UAMR ist die im März 2007 gegründete Allianz
der drei großen Ruhrgebietsuniversitäten
Bochum, Dormund und Duisburg-Essen, die eine stärkere
Zusammenarbeit in den Bereichen Forschung, Lehre und
Administration verabredet haben, um das große
Potential der Unis sowie der Region noch besser auszuschöpfen.
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