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RUBENS 137

1. November 2009


Campus der Zukunft


Editorial: Richtfest ID

Die 2006 nach einer vollständigen Modernisierung wieder in Betrieb genommene Mensa und das im Mensagebäude angesiedelte neue Veranstaltungszentrum der Ruhr-Universität geben schon seit einiger Zeit einen Vorgeschmack auf den RUB-Campus der Zukunft: helle Räume, freundliches Ambiente, hochwertige und vor allem dauerhafte Materialien, hohe Funktionalität, sparsamer Energieverbrauch. Dort zu arbeiten, dort zu tagen, dort zu essen macht einfach Spaß! Und im Osten des Campus wächst rasch ein neues, großes Gebäude in die Höhe: das Gebäude ID, in dem auf knapp 17.000 Quadratmetern ab Mitte 2010 die Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik sowie weitere Einrichtungen der RUB untergebracht werden, damit anschließend die bestehenden I-Gebäude zügig modernisiert werden können. Eine hochmoderne Geothermieanlage wird unter ID einen Teil der benötigten Energie gewinnen; im Inneren des Gebäudes wird sich Funktionalität mit einer attraktiven Arbeitsumgebung mischen und viel Raum für Kommunikation lassen. Für die Studierenden werden alle wichtigen Anlaufstellen zentral und leicht erreichbar sein, ein modernes Leitsystem wird Ortsfremde an ihr Ziel führen.
Der RUB-Campus der Zukunft nimmt Gestalt an! Knapp 300 Millionen Euro investiert das Land NRW bis 2015 in die Modernisierung der Ruhr-Universität, eine gewaltige Summe und doch nur ein erster (wenngleich großer) Schritt. Wenn alles planmäßig läuft, wird bis zu diesem Zeitraum nicht nur die gesamte I-Reihe komplett modernisiert sein, es wird auch in der G-Reihe bereits im Jahr 2013 ein neues Gebäude mit 22.000 Quadratmetern Nutzfläche stehen: GD. Mit dessen Errichtung wird zum nächstmöglichen Zeitpunkt begonnen werden, unter anderem auch deshalb, um ab 2013 die infolge des doppelten Abiturjahrgangs stark ansteigenden Studierendenzahlen bewältigen zu können. Außerdem kann so der Prozess der Modernisierung sowohl im Westen als auch im Osten des Campus parallel durchgeführt und damit rascher abgeschlossen werden. Das spart nicht nur Zeit, es spart vor allem Kosten für die Instandhaltung der Altgebäude und ihren ungezügelten Energiebedarf.
Doch es reicht nicht aus, lediglich die Gebäude für Forschung und Lehre von Grund auf zu sanieren. Unsere Bestrebungen müssen dahin gehen, einen insgesamt besseren Campus zu gestalten: „Campus als Lebensraum“ heißt das Stichwort. Der Campus muss übersichtlicher werden, er muss vielfältigere Angebote bereithalten, er muss sicherer und wegsamer werden, die Ruhr-Universität muss einen wirklichen Eingang erhalten, die Straßenführung muss stark verbessert werden, der Campus muss nach Süden stärker ins Grüne geöffnet und nach Norden deutlich attraktiver werden, man muss sich leichter zurechtfinden können. Und: Uni und Stadt müssen mehr aufeinander zuwachsen. Ein erster Schritt war die Erstellung eines Masterplans Universität-Stadt, der beschreibt, wie Uni- und Stadtentwicklung aufeinander bezogen werden können. Ende Oktober fand die Jurysitzung zum internationalen Architektenwettbewerb zur Neugestaltung der Magistrale – der zentralen Nord-Süd-Achse des Campus von der U35-Haltestelle im Norden bis zur Mensa im Süden – statt. Man sieht den preisgekrönten Arbeiten an, wie ungemein spannend und lebendig sich diese Magistrale einst präsentieren könnte. Das alte Beton-Uni-Image dürfte in nicht allzu ferner Zukunft endgültig der Vergangenheit angehören. Schon jetzt sieht man ja mehr die „Beton-Schönheit“ als den reinen Zweckbau – auch, weil die Bepflanzung in den 40 Jahren ihres Grünens den Campus mehr und mehr zu prägen beginnt.
Und das wichtigste zum Schluss: Die begonnenen Arbeiten am „Campus der Zukunft“ finden ihre Entsprechung in dem, was unsere Universität im Inneren ausmacht: ihren auf dem „universitas“-Prinzip beruhenden Werten, ihren flexiblen Forschungsstrukturen und ihrer modernen Lehre, in ihren effektiven Dienstleistungseinrichtungen – innere und äußere Entwicklung der Ruhr-Universität gehen Hand in Hand!

Elmar Weiler, Rektor der Ruhr-Uni
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Letzte Änderung: 30.10.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik