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RUBENS 136

1. Oktober 2009

Neue Prämienprogramme des Rektorats


Editorial: RUB-interne Forschungsförderung




Der Zeitplan für die nächste Runde der Exzellenzinitiative steht fest. Sie beginnt mit der neuen Ausschreibung im März 2010. Bis dahin und darüber hinaus wollen wir unser Zukunftskonzept „Research Campus RUB“ weiterentwickeln und stärken. Das soll durch bewährte und neue Maßnahmen geschehen. Das Rektorat setzt die 2008 eingeführten Rektoratsprogramme für Nachwuchs und Verbundforschung fort und schreibt das Spitzenprogramm „Cutting Edge“ zum 30.11.2009 letztmalig aus, da spätere Maßnahmen in dieser Förderlinie für eine Exzellenzbewerbung unserer Universität nicht mehr wirksam werden können.
Als neue Förderinstrumente bringen wir drei zielgerichtete Prämienprogramme auf den Weg. Wir wollen den Erfolg des wissenschaftlichen Nachwuchses anerkennen, um seine wissenschaftliche Selbständigkeit zu stärken, und wir wollen Erfolgsanreize für hervorragende Forschung und Forschungskontakte im internationalen Rahmen bieten, um die internationale Sichtbarkeit und Attraktivität der Ruhr-Universität zu erhöhen.
Eine „Novizenprämie“ erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler bei Bewilligung ihres Erstantrags bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Die einmalige Prämie in Höhe von 5.000 Euro soll die Selbständigkeit und Unabhängigkeit im ersten eigenen DFG-Forschungsprojekt fördern und wird als Verstärkung der Grundausstattung direkt an die Projektleiter ausgezahlt. Zusammen mit den zwei bereits bestehenden Maßnahmen, dem „Programm zur Anschubfinanzierung von Forschungsprojekten des wissenschaftlichen Nachwuchses“ und dem „Programm zur Unterstützung besonderer Aktivitäten von Doktorandinnen und Doktoranden“, akzentuieren wir die Förderung der Leistungsträger von morgen.
Mit „AvH-Prämien“ sollen diejenigen Bereiche unterstützt werden, die Gastwissenschaftlerinnen und Gastwissenschaftler der Alexander von Humboldt-Stiftung aufnehmen. Gastgeber von international renommierten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern erhöhen die internationale Attraktivität und stärken den internationalen Ruf unserer Universität, sie haben aber auch zusätzliche Kosten. Das soll durch einmalige Prämien zur Unterstützung der gastgebenden Institutionen anerkannt werden – in Höhe von 7.500 Euro bei AvH-Stipendiaten und 15.000 Euro bei AvH-Forschungspreisträgern.
Die „Prämien für ERC-Grant-Empfänger“ des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms sollen auf EU-Ebene erfolgreiche Forscherinnen und Forscher (ERC-Starting-Grant und ERC-Advanced-Grant) auszeichnen. Wir wollen die Grundausstattung der Gewinner in diesen hochkompetitiven Europäischen Verfahren, die sich zur Forschung an der Ruhr-Universität entscheiden, mit Prämien in Höhe von zehn Prozent der jeweiligen Fördersumme verstärken.
Die Veränderungen in der Zusammensetzung der Rektoratsprogramme zielen auf Kernelemente unserer Zukunftsstrategie wie Nachwuchsförderung und Internationalisierung und berücksichtigen den Zeitrahmen im Vorfeld der nächsten Runde der Exzellenzinitiative. Zugleich wird der Bedeutung neuer Sonderforschungsbereiche und anderer Verbundforschungsinitiativen weiterhin durch zwei Anschubprogramme Rechnung getragen. Die Leitfäden und Formulare zur Beantragung finden Sie auf der Internetseite der RUB unter „Forschung, Forschungsfonds des Rektorats“.


 

Ulf Eysel, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer
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Letzte Änderung: 30.9.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik