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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Wissenschaftskarriere hoch vier
Das Science Career Net Ruhr der Universitätsallianz
geht an den Start
Wie wird aus der Leidenschaft für Forschung und Lehre
ein Beruf? Schließlich sind viele Talente gefragt,
will man die entscheidenden Stufen der akademischen Karriereleiter
nehmen und den Ruf auf eine Professur erhalten: Führungs-
und Managementkompetenzen, Networking sowie forschungsstrategisches
Gespür und hohe – auch internationale –
Mobilität. Dass exzellente Forschung und Lehre nur
zwei der Karriere-Bausteine sind, haben deutsche Unis
längst erkannt. Sie unterstützen junge Wissenschaftler/innen
gezielt bei der individuellen Karriereplanung und bereiten
sie auf den komplexen Arbeitsplatz Hochschule vor.
Besonders die drei Ruhrgebietsunis Bochum, Dortmund und
Duisburg-Essen haben zuletzt innovative Personalentwicklungsprogramme
geschaffen, um den hochqualifizierten Nachwuchs zu fördern.
Den Vorteil einer hochschulübergreifenden Kooperation
haben die Unis dabei früh erkannt. Mit „mentoring3”
existiert an den drei Standorten seit 2005 ein Programm,
das bislang etwa 180 Frauen aus allen Fachbereichen Karrierewege
in Wissenschaft und Wirtschaft gezeigt hat. Diese erfolgreiche
Kooperation möchten die UAMR-Unis mit dem im Sommersemester
2009 gegründeten „Science Career Net Ruhr (SCNR)”
ausbauen und profilieren.
Vier Programme
Kern des SCNR sind vier Veranstaltungsprogramme. Mit
„CoachingPLUS” startet im August an allen
Standorten ein speziell auf die Fachkulturen der Teilnehmer/innen
zugeschnittenes Programm. Nach dem eintägigen Basisseminar
bietet das vertiefende Coaching fortgeschrittenen Nachwuchswissenschaftler/innen
die Möglichkeit, in Vieraugengesprächen mit
erfahrenen Coaches aktuelle berufliche Herausforderungen
zu reflektieren.
Zudem haben Postdocs auf dem erstmals am 28. Januar
2010 in Dortmund stattfindenden „Karriereforum”
die Gelegenheit, Fragen zur Karriereentwicklung mit
hochkarätigen Expert/innen aus Wissenschaft und
Wirtschaft zu diskutieren sowie Kontakte zu knüpfen,
um neue berufliche Perspektiven zu erschließen.
Die gezielte Vorbereitung von Wissenschaftlerinnen auf
Führungs- und Managementaufgaben ermöglicht
die im Herbst 2009 startende neue Linie für Postdoktorandinnen
bei „mentoring3”. Das Programm wird künftig
im jährlichen Wechsel für fortgeschrittene
Promovendinnen bzw. Postdocs angeboten. Damit soll der
Schwund junger Wissenschaftlerinnen zwischen Promotion
und Professur verhindert werden, einem Kernproblem der
Förderung von Frauen in der Wissenschaft.
Allen Promovierenden und Promotionsinteressierten der
drei Standorte steht zudem die „Herbstakademie”
im September 2009 in Duisburg offen. An vier Tagen können
Fragen rund um den Promotionsprozess geklärt und
fachübergreifende Kompetenzen für Führungspositionen
in Wissenschaft und Wirtschaft erworben werden.
Infos: http://www.SCN-Ruhr.de
Beate
von Miquel
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