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RUBENS 135

1. Juli 2009

Zweisprachig spielen


Die Kindertagesstätte UniKids betreut ab August 2011 bis zu 100 Kinder


Anfang Juni fiel die Entscheidung: Das Architekten-Büro Wörmann wurde zum Sieger des Wettbewerbs zum Bau der Kindertagesstätte der RUB erklärt. Im August 2011 soll UniKids erstmals Kinder aufnehmen. Die Kita ist zudem ein weiterer Baustein auf dem Weg zur familiengerechten Hochschule.


Wissenschaftsadäquate Öffnungszeiten von 7 bis 20 Uhr, flexible Betreuungszeiten, bilinguale Gruppen, Heranführung an Naturwissenschaften durch Kooperationen mit den Fachbereichen der RUB, naturnah gestaltete Bewegungs- und Erfahrungsräume und gruppenübergreifendes Arbeiten durch separate Innenräume – die Ruhr-Uni plant mit „UniKids” eine außergewöhnliche Kita. Sie wird südlich der G-Gebäude gebaut.
Die Kita bietet Plätze für die Kinder von Wissenschaftler/innen und ausländischen Gästen. Es werden aber auch Kinder von Studierenden betreut. Die Kita soll ab August 2011 bis zu 100 Kinder zwischen vier Monaten und sechs Jahren aufnehmen. Bereits jetzt steht in groben Zügen fest, wie die Kindertagesstätte aussehen soll. Zu ihrem Bau hatte die RUB einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Fünf Büros reichten ihre Entwürfe ein. Ein Preisgericht (mit Vertretern von RUB, Akafö, Bau- und Liegenschaftsbetrieb sowie eines externen Ingenieurbüros) kürte am 8. Juni den Sieger: Das Büro „Wörmann Architekten” aus Ostbevern wird mit dem Bau von UniKids beauftragt. 1.244 qm Nutzfläche im Innenbereich sowie 2.100 qm Außenspielfläche gilt es zu gestalten. Der Experte für frühkindliche Entwicklungsforschung Prof. Axel Schölmerich (Psychologie) hat zusammen mit seinem Team das pädagogische Konzept für UniKids als Lern-, Erfahrungs- und Bildungsort entwickelt, anspruchsvoll und wissenschaftlich fundiert. Daraus leitet sich auch das Raumkonzept ab.

Insgesamt familiengerecht

Der Aufbau von UniKids ist ein wesentlicher Baustein, um Familie und Wissenschaft miteinander zu vereinbaren. „Die Ruhr-Uni möchte mit dem Bau einer zukunftsweisenden Kindertagesstätte als familienfreundliche Universität deutschlandweit neue Maßstäbe setzen und ihre Idee eines ‚Lebensraum Campus‘ weiter verwirklichen”, erklärte Rektor Prof. Elmar Weiler. Schließlich seien Familienorientierung und Familienfreundlichkeit für Hochschulen in Deutschland zu einem immer wichtigeren Argument im internationalen Wettbewerb um Studierende und wissenschaftliches Personal geworden.
Gut eine Woche nach der Entscheidung im Architektenwettbewerb wurden in Berlin die Zertifikate „Familiengerechte Hochschule” verliehen (RUBENS 134). Für die RUB war Prorektorin Prof. Uta Wilkens dort. Sie nahm nicht nur die Urkunde aus Händen von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entgegen, sondern vertrat die RUB auch bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Beruf und Familie in der Praxis”.

Infos: http://www.rub.de/unikids

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Letzte Änderung: 30.6.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik