Zweisprachig spielen
Die Kindertagesstätte UniKids betreut ab August
2011 bis zu 100 Kinder
Anfang Juni fiel die Entscheidung: Das Architekten-Büro
Wörmann wurde zum Sieger des Wettbewerbs zum Bau
der Kindertagesstätte der RUB erklärt. Im August
2011 soll UniKids erstmals Kinder aufnehmen. Die Kita
ist zudem ein weiterer Baustein auf dem Weg zur familiengerechten
Hochschule.
Wissenschaftsadäquate Öffnungszeiten von 7 bis
20 Uhr, flexible Betreuungszeiten, bilinguale Gruppen,
Heranführung an Naturwissenschaften durch Kooperationen
mit den Fachbereichen der RUB, naturnah gestaltete Bewegungs-
und Erfahrungsräume und gruppenübergreifendes
Arbeiten durch separate Innenräume – die Ruhr-Uni
plant mit „UniKids” eine außergewöhnliche
Kita. Sie wird südlich der G-Gebäude gebaut.
Die Kita bietet Plätze für die Kinder von Wissenschaftler/innen
und ausländischen Gästen. Es werden aber auch
Kinder von Studierenden betreut. Die Kita soll ab August
2011 bis zu 100 Kinder zwischen vier Monaten und sechs
Jahren aufnehmen. Bereits jetzt steht in groben Zügen
fest, wie die Kindertagesstätte aussehen soll. Zu
ihrem Bau hatte die RUB einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben.
Fünf Büros reichten ihre Entwürfe ein.
Ein Preisgericht (mit Vertretern von RUB, Akafö,
Bau- und Liegenschaftsbetrieb sowie eines externen Ingenieurbüros)
kürte am 8. Juni den Sieger: Das Büro „Wörmann
Architekten” aus Ostbevern wird mit dem Bau von
UniKids beauftragt. 1.244 qm Nutzfläche im Innenbereich
sowie 2.100 qm Außenspielfläche gilt es zu
gestalten. Der Experte für frühkindliche Entwicklungsforschung
Prof. Axel Schölmerich (Psychologie) hat zusammen
mit seinem Team das pädagogische Konzept für
UniKids als Lern-, Erfahrungs- und Bildungsort entwickelt,
anspruchsvoll und wissenschaftlich fundiert. Daraus leitet
sich auch das Raumkonzept ab.
Insgesamt familiengerecht
Der Aufbau von UniKids ist ein wesentlicher Baustein,
um Familie und Wissenschaft miteinander zu vereinbaren.
„Die Ruhr-Uni möchte mit dem Bau einer zukunftsweisenden
Kindertagesstätte als familienfreundliche Universität
deutschlandweit neue Maßstäbe setzen und
ihre Idee eines ‚Lebensraum Campus‘ weiter
verwirklichen”, erklärte Rektor Prof. Elmar
Weiler. Schließlich seien Familienorientierung
und Familienfreundlichkeit für Hochschulen in Deutschland
zu einem immer wichtigeren Argument im internationalen
Wettbewerb um Studierende und wissenschaftliches Personal
geworden.
Gut eine Woche nach der Entscheidung im Architektenwettbewerb
wurden in Berlin die Zertifikate „Familiengerechte
Hochschule” verliehen (RUBENS
134). Für die RUB war Prorektorin Prof. Uta
Wilkens dort. Sie nahm nicht nur die Urkunde aus Händen
von Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen entgegen,
sondern vertrat die RUB auch bei einer Podiumsdiskussion
zum Thema „Beruf und Familie in der Praxis”.
Infos: http://www.rub.de/unikids
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