Leute an der RUB
Personalmeldungen
Neu ernannt
Seit April leitet Prof. Dr.-Ing. Martin Mönnigmann
den Lehrstuhl für Regelungstechnik
und Embedded Systems an der Fakultät für Maschinenbau.
Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen auf der
Entwicklung neuer numerischer Methoden für die Analyse
und den Entwurf für nichtlineare dynamische Systeme.
Zurzeit werden am Lehrstuhl Anwendungen aus der Energie-
und Verfahrenstechnik und der Systembiologie bearbeitet.
Martin Mönnigmann studierte 1993-98 Physik an der
RWTH Aachen, anschließend war er dort Wissenschaftlicher
Mitarbeiter am Lehrstuhl für Prozesstechnik. Nach
der Promotion (2003) arbeitete er bis 2007 am selben Lehrstuhl
weiter als Oberingenieur – unterbrochen von einem
Forschungsjahr am Chemical Engineering Department der
Princeton University. Vor seinem Wechsel nach Bochum war
Mönnigmann knapp zwei Jahre lang Juniorprofessor
an der TU Braunschweig. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet,
zuletzt mit der Berufung in das Junge Kolleg der Akademie
der Wissenschaften NRW (2007) und dem E.ON Research Award
(2008).
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Seit April besetzt Prof. Dr. Danja Schünemann
die Professur für Molekularbiologie
pflanzlicher Organellen an der Fakultät für
Biologie und Biotechnologie. In ihren Forschungsvorhaben
versucht sie u.a., die Mechanismen des Proteintransports
von kern- und plastidenkodierten Proteinen zur oder über
die Thylakoidmembran in Chloroplasten detailliert aufzuklären.
Danja Schünemann studierte 1986-92 Biologie in Göttingen.
1996 wurde sie am dortigen Institut für Biochemie
der Pflanzen promoviert. In den folgenden drei Jahren
forschte sie am Department of Plant Biology in Stanford.
1999-2002 war sie Arbeitsgruppenleiterin am Institut für
Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen (gefördert durch
das Emmy Noether-Programm der DFG). 2002 habilitierte
Danja Schünemann sich und erhielt die Lehrbefugnis
für Botanik. Von 2003 bis März 2009 hatte sie
die Juniorprofessur für Pflanzliche Zell- und Entwicklungsgenetik
an der RUB inne. Seit April 2007 ist sie zudem kommissarische
Leiterin des Lehrstuhls für Pflanzenphysiologie.
Rufe, Ehre, Ämter
Prof. Martina Havenith-Newen
(Chemie und Biochemie) hat einen Ruf auf eine Professur
für Physikalische Chemie an der Uni Freiburg erhalten.
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Prof. Christof Wöll
(Chemie und Biochemie) hat den Ruf nach Karlsruhe angenommen.
Er übernimmt die Leitung des Instituts für
Funktionelle Grenzflächen am Forschungszentrum
Karlsruhe.
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Spätes Glück für Ruderer Felix
Otto. Bereits seine im Herbst errungene
Bronzemedaille bei der Hochschul-WM der Ruderer in Belgrad
(bei der viele Olympiateilnehmer aus aller Welt am Start
gewesen sind) war ein großer Erfolg für den
Medizinstudenten der RUB. Nun wurde dieses Glück
versilbert. Denn der Sieger des damaligen Rennens im
„Zweier ohne“ wurde wegen eines Dopingvergehens
nachträglich disqualifiziert. Somit rückte
Otto (rechts) auf den Silberrang und darf sich zusammen
mit Ole Rückbrodt (Uni Hamburg) Vize-Weltmeister
nennen. Wir gratulieren.
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Die Damenfußballmannschaft
der RUB hat Mitte Juni bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften
in Frankfurt auf dem Kleinfeld den 3. Platz belegt.
Zudem wurde die Sportstudentin Hue Man Cao zur besten
Spielerin des Turniers gewählt. Auch hier gratulieren
wir.
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Für seine Beiträge zur Erforschung der chemischen
Grundlagen verschiedener Plasmen erhält Dr.
Jan Benedikt (Physik und Astronomie) den
Hans-Werner-Osthoff-Plasmaphysikpreis 2009. Seine Erkenntnisse
helfen dabei, Plasmen für technische Anwendungen
nutzbar zu machen. Der Forschungspreis, den die Uni
Greifswald und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
ausschreiben, wird im Juli verliehen.
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Dass im Südpolarmeer deutlich mehr Tierarten leben
als lange Zeit vermutet wurde, ist eine junge Erkenntnis.
Warum das so ist, untersuchte der Bochumer Biologe Dr.
Florian Leese in seiner Dissertation:
Aus dem Genom von Asseln entwickelte Leese hoch informative
genetische Marker, sog. Mikrosatelliten, die Aufschluss
geben über Artbildung und -erhaltung in einer vermeintlich
lebensfeindlichen Umgebung. Die Ergebnisse der Arbeit
belegen erstmals empirisch, dass Artenbildung trotz
wiederkehrender Vereisung möglich war. Leese identifiziert
damit die Prozesse, die den „Motor der antarktischen
Biodiversitätspumpe“ darstellen. Für
seine herausragenden Forschungsergebnisse erhielt Dr.
Leese den Forschungspreis der Annette Barthelt-Stiftung.
Er ist mit einem vom Bundesforschungsministerium geförderten
Stipendium über 5.100 Euro verbunden.
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Vor 15 Jahren gegründet, ist das Institut für
Diaspora- und Genozidforschung (IDG) an der Ruhr-Uni
bis heute die einzige wissenschaftliche Einrichtung
in Deutschland, die sich gezielt mit strukturvergleichenden
Forschungen zu kollektiver Gewalt und Völkermord
beschäftigt. Für seine herausragenden Verdienste
um Aufbau und Leitung des Instituts erhielt Prof.
Dr. Mihran Dabag Mitte Juni in Düsseldorf
das Bundesverdienstkreuz am Bande.
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Zum Sommersemester 2010 soll Prof. Jürgen
Margraf, international renommierter Spezialist
für Angst- und Panikstörungen, als Humboldt-Professor
den Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie
übernehmen. Der Träger des internationalen
Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung,
der zurzeit in Basel arbeitet, wird mit 5 Mio. Euro
für 5 Jahre vom Bundesministerium für Bildung
und Forschung gefördert. Die Förderung soll
dazu verwendet werden, ein Forschungs- und Behandlungszentrum
für psychische Gesundheit an der RUB aufzubauen.
Mit Margraf kommt auch seine Frau Prof. Sylvia Schneider
nach Bochum. Sie ist Spezialistin auf dem Gebiet der
Kinderpsychologie. Ihre Berufung erfolgt im Rahmen des
Dual Career Konzepts der RUB: Als zertifizierte familienfreundliche
Hochschule sorgt sie dafür, dass bei der Berufung
von Spitzenforschern auch dem hochqualifizierten Partner
eine berufliche Perspektive in Bochum geboten wird,
so dass sich Familie und Beruf vereinbaren lassen.
ad,
md
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