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RUBENS 135

1. Juli 2009

Leute an der RUB


Personalmeldungen


Neu ernannt
Seit April leitet Prof. Dr.-Ing. Martin Mönnigmann den Lehrstuhl für Regelungstechnik und Embedded Systems an der Fakultät für Maschinenbau. Die Forschungsschwerpunkte des Lehrstuhls liegen auf der Entwicklung neuer numerischer Methoden für die Analyse und den Entwurf für nichtlineare dynamische Systeme. Zurzeit werden am Lehrstuhl Anwendungen aus der Energie- und Verfahrenstechnik und der Systembiologie bearbeitet. Martin Mönnigmann studierte 1993-98 Physik an der RWTH Aachen, anschließend war er dort Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Prozesstechnik. Nach der Promotion (2003) arbeitete er bis 2007 am selben Lehrstuhl weiter als Oberingenieur – unterbrochen von einem Forschungsjahr am Chemical Engineering Department der Princeton University. Vor seinem Wechsel nach Bochum war Mönnigmann knapp zwei Jahre lang Juniorprofessor an der TU Braunschweig. Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit der Berufung in das Junge Kolleg der Akademie der Wissenschaften NRW (2007) und dem E.ON Research Award (2008).

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Seit April besetzt Prof. Dr. Danja Schünemann die Professur für Molekularbiologie pflanzlicher Organellen an der Fakultät für Biologie und Biotechnologie. In ihren Forschungsvorhaben versucht sie u.a., die Mechanismen des Proteintransports von kern- und plastidenkodierten Proteinen zur oder über die Thylakoidmembran in Chloroplasten detailliert aufzuklären. Danja Schünemann studierte 1986-92 Biologie in Göttingen. 1996 wurde sie am dortigen Institut für Biochemie der Pflanzen promoviert. In den folgenden drei Jahren forschte sie am Department of Plant Biology in Stanford. 1999-2002 war sie Arbeitsgruppenleiterin am Institut für Pflanzenphysiologie der RWTH Aachen (gefördert durch das Emmy Noether-Programm der DFG). 2002 habilitierte Danja Schünemann sich und erhielt die Lehrbefugnis für Botanik. Von 2003 bis März 2009 hatte sie die Juniorprofessur für Pflanzliche Zell- und Entwicklungsgenetik an der RUB inne. Seit April 2007 ist sie zudem kommissarische Leiterin des Lehrstuhls für Pflanzenphysiologie.

Rufe, Ehre, Ämter
Prof. Martina Havenith-Newen (Chemie und Biochemie) hat einen Ruf auf eine Professur für Physikalische Chemie an der Uni Freiburg erhalten.

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Prof. Christof Wöll (Chemie und Biochemie) hat den Ruf nach Karlsruhe angenommen. Er übernimmt die Leitung des Instituts für Funktionelle Grenzflächen am Forschungszentrum Karlsruhe.

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Spätes Glück für Ruderer Felix Otto. Bereits seine im Herbst errungene Bronzemedaille bei der Hochschul-WM der Ruderer in Belgrad (bei der viele Olympiateilnehmer aus aller Welt am Start gewesen sind) war ein großer Erfolg für den Medizinstudenten der RUB. Nun wurde dieses Glück versilbert. Denn der Sieger des damaligen Rennens im „Zweier ohne“ wurde wegen eines Dopingvergehens nachträglich disqualifiziert. Somit rückte Otto (rechts) auf den Silberrang und darf sich zusammen mit Ole Rückbrodt (Uni Hamburg) Vize-Weltmeister nennen. Wir gratulieren.

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Die Damenfußballmannschaft der RUB hat Mitte Juni bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften in Frankfurt auf dem Kleinfeld den 3. Platz belegt. Zudem wurde die Sportstudentin Hue Man Cao zur besten Spielerin des Turniers gewählt. Auch hier gratulieren wir.

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Für seine Beiträge zur Erforschung der chemischen Grundlagen verschiedener Plasmen erhält Dr. Jan Benedikt (Physik und Astronomie) den Hans-Werner-Osthoff-Plasmaphysikpreis 2009. Seine Erkenntnisse helfen dabei, Plasmen für technische Anwendungen nutzbar zu machen. Der Forschungspreis, den die Uni Greifswald und das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik ausschreiben, wird im Juli verliehen.

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Dass im Südpolarmeer deutlich mehr Tierarten leben als lange Zeit vermutet wurde, ist eine junge Erkenntnis. Warum das so ist, untersuchte der Bochumer Biologe Dr. Florian Leese in seiner Dissertation: Aus dem Genom von Asseln entwickelte Leese hoch informative genetische Marker, sog. Mikrosatelliten, die Aufschluss geben über Artbildung und -erhaltung in einer vermeintlich lebensfeindlichen Umgebung. Die Ergebnisse der Arbeit belegen erstmals empirisch, dass Artenbildung trotz wiederkehrender Vereisung möglich war. Leese identifiziert damit die Prozesse, die den „Motor der antarktischen Biodiversitätspumpe“ darstellen. Für seine herausragenden Forschungsergebnisse erhielt Dr. Leese den Forschungspreis der Annette Barthelt-Stiftung. Er ist mit einem vom Bundesforschungsministerium geförderten Stipendium über 5.100 Euro verbunden.

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Vor 15 Jahren gegründet, ist das Institut für Diaspora- und Genozidforschung (IDG) an der Ruhr-Uni bis heute die einzige wissenschaftliche Einrichtung in Deutschland, die sich gezielt mit strukturvergleichenden Forschungen zu kollektiver Gewalt und Völkermord beschäftigt. Für seine herausragenden Verdienste um Aufbau und Leitung des Instituts erhielt Prof. Dr. Mihran Dabag Mitte Juni in Düsseldorf das Bundesverdienstkreuz am Bande.

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Zum Sommersemester 2010 soll Prof. Jürgen Margraf, international renommierter Spezialist für Angst- und Panikstörungen, als Humboldt-Professor den Lehrstuhl für Klinische Psychologie und Psychotherapie übernehmen. Der Träger des internationalen Forschungspreises der Alexander von Humboldt-Stiftung, der zurzeit in Basel arbeitet, wird mit 5 Mio. Euro für 5 Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die Förderung soll dazu verwendet werden, ein Forschungs- und Behandlungszentrum für psychische Gesundheit an der RUB aufzubauen. Mit Margraf kommt auch seine Frau Prof. Sylvia Schneider nach Bochum. Sie ist Spezialistin auf dem Gebiet der Kinderpsychologie. Ihre Berufung erfolgt im Rahmen des Dual Career Konzepts der RUB: Als zertifizierte familienfreundliche Hochschule sorgt sie dafür, dass bei der Berufung von Spitzenforschern auch dem hochqualifizierten Partner eine berufliche Perspektive in Bochum geboten wird, so dass sich Familie und Beruf vereinbaren lassen.

ad, md
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Letzte Änderung: 30.6.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik