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RUBENS
- Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
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Noch Familiengerechter
RUB erfolgreich
re-auditiert
Die zehn Wickeltische in geschickt über den Campus
verstreuten Damen- und Herrentoiletten sowie der Still-
und Wickelraum im FNO stehen zwar recht plakativ, doch
vor allem symbolisch für das, was die Ruhr-Uni für
Familien bzw. für die Vereinbarung von Studium/Beruf
und Familie tut. Strukturell kümmert sich z. B. der
Familienservice ProKids mit seinem umfassenden Beratungsangebot
darum: Kinderbetreuung auf der einen, die Pflege von Angehörigen
auf der anderen Seite. Darüber hinaus wurde längst
die Umsetzung familiengerechter Maßnahmen als Querschnittsaufgabe
innerhalb der RUB-Personalentwicklung etabliert und es
wird im Internet umfassend und aktuell zum Thema informiert.
Hinzu kommen elternspezifische Fortbildungen und Infoveranstaltungen
sowie Aktionswochen.
All das überzeugte auch die Gemeinnützige Hertie-Stiftung,
die der RUB das Zertifikat „Familiengerechte Hochschule”
verleiht. Verkündet wurde es am 18. Mai, übergeben
wird die Urkunde am 17. Juni in Berlin durch Bundesfamilienministerin
Dr. Ursula von der Leyen. Bereits 2006 erhielt die RUB
das sog. Grundzertifikat „Familiengerechte Hochschule”
der Hertie-Stiftung. Damit wurde der Uni bescheinigt,
„den Bestand ihrer familienorientierten Maßnahmen
begutachtet und weiterführende Zielvorgaben für
einen Zeitraum von drei Jahren definiert zu haben”.
Das nun, nach einer ausführlichen Begutachtung (Re-Auditierung),
verliehene eigentliche Zertifikat geht einen Schritt weiter
und spricht der Ruhr-Uni zu, „eine familienbewusste
Personalpolitik zu betreiben und kontinuierlich an einer
tragfähigen Balance von Erwerbsarbeit und Familie
zu arbeiten.” Ergo: Die vor drei Jahren definierten
Ziele wurden erreicht (s.o.).
Die Gültigkeit des Zertifikats endet nach drei Jahren.
Dann wird sich die RUB erneut überprüfen lassen;
schließlich steckt sie sich weitere Ziele: Dazu
zählen Konzeption und Bau der Kindertagesstätte
„UniKids”, Programme für Studium und
wissenschaftliche Qualifizierung, die Pflege von Angehörigen
sowie das Projekt „Aktive Väter”.
Infos: http://www.rub.de/familiengerecht/
Wettbewerbsvorteil
Im Wettbewerb um qualifizierte Arbeitskräfte in Wissenschaft
und Verwaltung sowie um leistungsstarke und zielstrebige
Studierende ist der Faktor der Vereinbarkeit von Familie
und Beruf/Studium zu einem entscheidenden Kriterium bei
der Wahl von Arbeitsplatz bzw. Hochschule geworden. Im
Vergleich zu anderen deutschen Hochschulen steht die RUB
hier derzeit sehr gut da. Für sie entstehen durch
eine familienbewusste Personalpolitik zudem betriebswirtschaftliche
Vorteile. Die Kosten für flexible Arbeitszeitkonzepte,
Telearbeit oder die Vermittlung von Betreuungsangeboten
sind deutlich geringer als die durch Neubesetzung, Fehlzeiten,
Überbrückungszeiten und Fluktuation verursachten
Kosten. Durch die Unterstützung studierender Eltern
können zudem die Studienabbruchsquoten gesenkt und
die Studienzeiten verkürzt werden.
ad
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