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RUBENS 133

30. April 2009


Bischöflicher Segen

Desmond Tutu eröffnete südafrikanisch-deutsches Fachzentrum


Friedensnobelpreisträger Desmond Tutu eröffnete am 2. April das südafrikanisch-deutsche Fachzentrum für Entwicklungsforschung und Strafjustiz in Kapstadt. Für rund 2 Mio. Euro baut das Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE) der RUB in diesem Zentrum der University of the Western Cape (UWC) die „Development Research Division” auf. Gefördert wird das Projekt vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln aus der „Aktion Afrika” des Auswärtigen Amtes.
Zur Eröffnung hielt Erzbischof Tutu eine Rede vor 200 Gästen aus Politik und Wissenschaft, darunter Rektor Prof. Elmar Weiler und IEE-Direktor Prof. Wilhelm Löwenstein. Dabei konnte Weiler Tutu auch die Ehrendoktorwürde der Evangelisch-Theologischen Fakultät der RUB überreichen, die ihm 1981 verliehen worden war. Bislang hatte Tutu sie – u.a. wegen der Ausreiseverweigerung in der Zeit der Apartheid – nicht entgegennehmen können.
Das IEE ist gemeinsam mit seinen Partnern an der UWC – der School of Government und dem Institute for Social Development – für die Abteilung Entwicklungsforschung des Zentrums verantwortlich. Sie bietet drei Master-Studiengänge und ein Promotionsprogramm an. Der Bochumer „Master in Development Management”, seit 2001 in Kapstadt angeboten, sowie der PhD in International Development Studies an der RUB sind feste Bestandteile des neuen Zentrums.
Die Studiengänge haben eine besondere Relevanz für Afrika, so der DAAD. Als künftige Führungseliten lernen die Absolventen des Bereichs Entwicklungsforschung, wirtschaftliche, soziale und politische Aufgaben im Entwicklungsprozess der Region zu meistern. Die Studiengänge sind daher nicht nur theoriebasiert, sie haben auch eine starke empirische Ausrichtung auf Fallstudien vor Ort.

Infos zum IEE: http://www.development-research.org/

jw
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Letzte Änderung: 29.4.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik