Ruhr-Universität Bochum zur Navigation zum Inhalt Startseite der RUB pix
Startseite UniStartseite
Überblick UniÜberblick
A-Z UniA-Z
Suche UniSuche
Kontakt UniKontakt

pix
 
Das Siegel
Naturwissenschaften Ingenieurwissenschaften Geisteswissenschaften Medizinische Einrichtungen Zentrale Einrichtungen
pix
RUBENS - Zeitschrift der RUB
RUBENS- Startseite

Lesen
Aktuelle Ausgabe
Archiv
¤Ausgabe Nr. 133
  ¤Artikel
pdf-Dateien

Service & Kontakt
Mediadaten
Redaktion
E-Mail Service
Kontakt

Volltextsuche
pix RUBENS - Zeitschrift der Ruhr-Universität
Nachrichten, Berichte und Meinungen
 
 
 
    
pix
Artikel » Ausgabe 133 »Archiv » RUBENS » Pressestelle » Ruhr-Universität
pix pix
RUBENS 133

30. April 2009


Meldungen


Nachrichten vom Campus der Ruhr-Uni

Medizin-Mentoring
Am 24. März sind zwölf junge Frauen mit „mQuadrat[at]RUB” ins Mentoring gestartet. Ziel des Programms der Medizinischen Fakultät ist es, Nachwuchswissenschaftlerinnen in der entscheidenden Phase der Habilitation/Facharztausbildung zu begleiten. Initiatorinnen sind die Dezentralen Gleichstellungsbeauftragten der Fakultät, Prof. Dr. Katrin Marcus und Jun.-Prof. Dr. Carola Meier, die zusammen mit der Stabstelle Interne Fortbildung und Beratung das Konzept entwickelt haben und das Programm gemeinsam durchführen. Die Mediziner sind somit die ersten an der RUB, die ein One-to-One Mentoring Programm gezielt zur Förderung der Wissenschaftskarriere von promovierten Mitarbeiterinnen einsetzen.
Bei der offiziellen Eröffnung hob Dekan Prof. Dr. Gert Muhr ausdrücklich die Wichtigkeit der Förderung von Frauen in der Medizin hervor. In ihrem mit praktischen Beispielen und neuesten Datenmaterial gefüllten Vortrag zeichnete anschließend Prof. Dr. Gabriele Kaczmarzyk, langjährige Gleichstellungsbeauftragte der Charité und Leiterin des Masterstudiengangs „Health and Society”, ein realistisches Bild der Wissenschaftskarriere von Frauen in der medizinischen Forschung.
Nach der gelungenen Eröffnung werden die jungen Wissenschaftlerinnen nun innerhalb der nächsten zwei Jahre die Möglichkeit haben, zusammen mit ihren Mentor/innen die Karriereplanung aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten und sich in verschiedenen Seminarangeboten gezielt weiter zu bilden.
Infos: http://www.rub.de/mentoring/mquadrat.html

Die Bands von morgen
Live vor Publikum zu spielen, gilt nach wie vor als das wichtigste, was aufstrebende Bands tun sollten. Das Bochumer Newcomer Festival bietet genau diese Chance: Auftritte im Kulturcafé bzw. – für die vier Finalisten – in der Bermudahalle Riff. Im Mai ist es wieder soweit: Zehn Bands (deren Durchschnittsalter unter 28 liegt und die mindestens zwei an einer Hochschule des Ruhrgebiets eingeschriebene Mitglieder haben) bewerben sich um den Titel „Bochumer Newcomer 2009“: Broken Ballet, But Then The Self In The Tree Fell Asleep, Dakota, Disruptive Minds, Emmy Shot A Unicorn, Flea Market, Interstallla, Lozasfuel, Nizzla und Prisca Jones.
In den Vorrunden am 15. bzw. 16. Mai im Kulturcafé bestimmt das Publikum, welche beiden Bands die jeweils besten des Abends sind. Im Finale am 28. Mai spielen die vier Vorrundengewinner im Riff zusammen mit arme ritter, dem Vorjahresgewinner. Eine neunköpfige Jury wählt schließlich die Siegerband.
1999 wurde das Festival vom Asta gegründet und u.a. zusammen mit Boskop realisiert, um dem „Nachwuchs abseits des Mainstream“ eine Förderungsmöglichkeit zu geben, die die Kulturszene des Ruhrgebiets damals nur vereinzelt zu bieten hatte. Wie groß der Bedarf an einer solchen Auftrittsmöglichkeit gewesen ist, dokumentieren die über 50 Einsendungen, die die Veranstalter bereits zum ersten Festival erreichten.
Während die Vorrunden bislang immer im Kulturcafé ausgetragen wurden, fanden die Endausscheidungen zunächst auf dem Sommerfest der RUB statt. Seit 2004 wird das Finale im Riff ausgetragen, was insgesamt einen Gewinn an Interesse für das Festival sowie deutlich gesteigerte Besucherzahlen bedeutete. 2009 findet das Newcomer Festival zum elften Mal statt. Das Kulturbüro Boskop engagiert sich erneut als Förderer, unterstützt wird es u.a. von der Stadt Bochum (Kulturbüro), der Veranstaltungsagentur Cooltour, dem Stadtmagazin Coolibri sowie dem Asta und dem Campussender CT das radio.
Infos: http://www.akafoe.de/kultur/.

Heidenspaß
Auch im Mai wird die Theaterbühne im Musischen Zentrum wieder eifrig genutzt. Über die Wiederaufnahme von „Masters of the University“ (1.-3.5.) haben wir schon im April berichtet. Doch auch die Truppe the EDNA’s bringt ihr englisches Erfolgsstück „Bed“ erneut auf die Bretter. In Jim Cartwright’s Werk liegen sieben Menschen im Bett. Sie versuchen einzuschlafen, sie träumen, sie erinnern sich. In ihren Träumen und Albträumen denken sie an schmerzhafte Erlebnisse und drücken ihre Sehnsüchte aus. Zu sehen ist das Stück am 9. und 10. Mai, je 19.30 h, Eintritt: 5 bzw. 3 Euro.
Am Wochenende drauf (16./17.5., je 19.30 h) präsentiert die Gruppe undsoweiter ihre zweite Inszenierung. Diesmal versuchen sich die Studierenden an einer selbstentwickelten Komödie: „Damians letzte Stunde oder: Der Tag, an dem der Papst stolperte“. Darin geht es um den Papst, der das Fegefeuer abschaffen möchte, und vor allem um den Playboy Damian, der mit dem Teufel wettet. Wenn Damian es schafft, sich mit sieben Frauen zu versöhnen, darf er in den Himmel, sonst geht’s direkt ab in die Hölle; Eintritt: 5 bzw. 3 Euro.
Am 28. Mai (20 h) gastiert ausnahmsweise der MZ-Bereich Musik auf der Theaterbühne im Musischen Zentrum. Er lädt zu einem Rezitationsabend inklusive Musik, mit dem sehr launigen Vorhaben, einen „Haydn-Spaß“ zu haben. Ganz klar: Im Mittelpunkt steht der berühmte österreichische Komponist Joseph Haydn; Eintritt frei.


Kurzeinsatz in Afghanistan
Afghanistan steht weit oben auf der Liste der internationalen Partner der RUB. Gute Beziehungen zum Hindukusch pflegt seit jeher das Institut für Entwicklungsforschung und Entwicklungspolitik (IEE). Doch daneben gibt es weitere Initiativen. Dazu zählt der Kurzzeiteinsatz von Prof. Christel Adick (Vergleichende Erziehungswissenschaft) in diesem Frühling in Jalalabad. Sie hielt als Mitglied eines für drei Jahre (2008-2010) geförderten EU-Asia Link Programms Lehrveranstaltungen an der Pädagogischen Fakultät der Uni Nangarhar. Die Veranstaltungen gehören zum Modul „Educational Development with Comparative Perspectives“, ein Teil des englischsprachigen Masterstudiums „Educational Development and Research“.
Der Studiengang ist an der Uni Karlstad (Schweden) angesiedelt, die Lehre findet aber in Jalalabad statt. Zusätzlich zu dieser Präsenzlehre besteht durchgängig ein intensiver Internet-Austausch zwischen allen Lehrenden und Studierenden, einschließlich der Korrektur von Seminararbeiten. Neben Prof. Adick sind Lehrende der Unis Karlstad, Stockholm, Tampere und Kathmandu beteiligt. Die derzeit 21 afghanischen Teilnehmer – darunter zwei Frauen – sind überwiegend als Dozenten afghanischer Unis tätig, ferner in Ministerien oder in internationalen Nichtregierungsorganisationen. Aus über 60 Bewerbungen waren sie nach den Kriterien Bachelorabschluss, Englischkenntnisse und Berufserfahrungen ausgewählt worden. Ziel dieser internationalen Hochschulkooperation ist die Förderung der empirischen Bildungsforschung und Bildungsplanung in Afghanistan.
In Jalalabad traf Christel Adick auch Naeem Jan Sarwary, einen in Bochum vom IEE ausgebildeten Wirtschaftsdozenten (s. RUBENS 104). Sarwary arbeitet inzwischen als Dozent an der Wirtschaftsfakultät in Nangarhar, fühlt sich der Ruhr-Uni aber weiterhin sehr verbunden.


RUBIN im Astronomie-Jahr
Wenn es in der Physik im Stahlcontainer knallt, haben die Forscher vielleicht gerade eine Sonneneruption ablaufen lassen – en miniature, aber genau so schön wie in der Realität. Den Vergleich mit den Satellitenaufnahmen der Sonnenoberfläche müssen die Bilder der Hochgeschwindigkeitskamera im Labor nicht scheuen. Und Abgleiche mit theoretischen Berechnungen belegen, dass die Physiker auf dem richtigen Weg sind, die Sonneneruptionen zu ergründen.
Im Jahr der Astronomie 2009 lassen sich die Astronomen und Physiker der Ruhr-Uni nicht lumpen: Im Schwerpunkt der im Mai erscheinenden Ausgabe des RUB-Wissenschaftsmagazins RUBIN gewähren sie ausführlich Einblick in ihre Arbeit. Da geht es neben den Sonneneruptionen auch um das „Weltraumwetter“, das uns in der Milchstraße beschützt, und um die neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der Teleskope, die die Geheimnisse des Weltalls lüften helfen sollen. Außerdem bietet RUBIN natürlich den bewährten spannenden Mix aus aktuellen Forschungsthemen aller Fakultäten. Die Themen reichen diesmal von der Berechnung der Windbelastung der Polarstation Neumayer III über Migrationsphänomene bis hin zum neuen Flüsterasphalt für Innenstädte.
Praktisch zeitgleich mit der aktuellen Ausgabe ist außerdem ein RUBIN-Sonderheft zum Abschluss des Sonderforschungsbereichs „Lebensdauerorientierte Entwurfskonzepte“ der Bauingenieure erschienen. In dem aufwändig illustrierten Heft berichten die Forscher in sieben Beiträgen und einem Interview über moderne Methoden, die zum Beispiel Einstürze wie den des Kölner Stadtarchivs verhindern helfen sollen. Die Forscher haben unter anderem untersucht, wie Beton altert und wie ein „Anti-Aging-Konzept“ für gestresste Straßen aussehen könnte, wie lang die Lebenserwartung von Windenergieanlagen auf hoher See ist und vieles mehr. Das Sonderheft ist erhältlich am Lehrstuhl für Entwurf und Konstruktion – Massivbau der Ruhr-Universität, Sekretariat: Tel. 0234/32-25980. Alle Ausgaben stehen außerdem im Internet.
Info: http://www.rub.de/rubin


UMD in Costa Rica
Als Veranstalter des Internationalen Chorfestivals Ruhr pflegt Hans Jaskulsky, Universitätsmusikdirektor (UMD) der RUB, seit Jahren Kontakt zu Chören in aller Welt. So war bereits mehrfach der Chor El Café Chorale aus Costa Rica zu Gast in Bochum. Maestro David Ramirez, der Chorleiter, gestaltete zudem im letzten Jahr einen Workshop über lateinamerikanische Chormusik im Musischen Zentrum. Im März nun war Hans Jaskulsky für einige Wochen in Mittelamerika, um mit dem Chor und dem Symphonieorchester von San José ein Programm mit deutscher romantischer Chormusik aufzuführen. Dazu wählte er Werke von Franz Schubert („Messe Nr. 6 Es-Dur”) und Johannes Brahms („Nänie” und „Schicksalslied”) aus. Begleitet wurde die Chorarbeit von mehreren Workshops an der Universität von San Jose. Die Aufführung fand schließlich – als Jubiläumskonzert des Chores, der mehrfacher Nationalpreisträger in Costa Rica ist – im ausverkauften Nationaltheater von San Jose statt. Die Werke erklangen als Erstaufführungen in Costa Rica und wurden von Mitwirkenden und Publikum begeistert aufgenommen.
Die Fortsetzung der Zusammenarbeit ist für 2011 geplant. Dann will Hans Jaskusky mit dem Collegium vocale und dem Collegium instrumentale Bochum nach Mittelamerika reisen, um dort zusammen mit El Café Chorale Werke von Johann Sebastian Bach zu präsentieren. Der Deutsche Botschafter in Costa Rica, Dr. Wolf Daerr, begrüßt als Alumnus der Ruhr-Uni diesen Austausch ganz besonders.


Hochschulmanager
Im Rahmen seines Programms „Wissenschaftsmanagement” vergibt der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft weitere 13 Stipendien (Bewerbungsschluss: 12.6.09). Mit ihnen werden Personen gefördert, die sich für Verwaltungsaufgaben z.B. in Hochschulen qualifizieren wollen. Mit dem Stipendium kann ein Großteil der Weiterbildungskosten finanziert werden. Bisher hat der Stifterverband 53 Stipendien mit einem Umfang von 200.000 Euro vergeben. Gerade weil sich Hochschulen und andere Forschungseinrichtungen immer schneller verändern, steigt der Bedarf an gut vorbereiteten Wissenschaftsmanagern. Insbesondere bei der Organisationsentwicklung und der Leitung gibt es deutlich steigende Anforderungen an die Verantwortlichen.
Infos: http://www.stifterverband.de/fellowship


20.000 Euro
Für hochschulübergreifende Veranstaltungen im E-Learning-Verbund RuhrCampusOnline werden erneut Förderungen bis zu 20.000 Euro pro Veranstaltung ausgeschrieben. Hauptamtlich Lehrende können sich bis zum 17. Mai bewerben. Gefördert werden Veranstaltungen, an der Studierende mindestens einer anderen Hochschule der Universitätsallianz Metropole Ruhr (RUB, TU Dortmund, Uni Duisburg-Essen) teilnehmen und in der sie an ihrer eigenen Uni anrechenbare Leistungen erwerben können.
Infos: http://www.ruhrcampusonline.de/ausschreibung.

 

 

ad
pfeil  voriger Artikel Themenübersicht nächster Artikel   pfeil
 
 
Zum Seitenanfang  Seitenanfang | Druckfassung dieser Seite
Letzte Änderung: 29.4.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik