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RUBENS 133

30. April 2009


Startschuss zu neuen Runden


Editorial: RUB-interne Forschungsförderung



Im August 2008 wurden fünf Rektoratsprogramme als Instrument der internen Forschungsförderung an der RUB ausgeschrieben. Vier Mio. Euro aus Overhead-Geldern der zentralen Universitätsreserve und der Medizin sollen bis Ende 2010 herausragende Forschung auf den unterschiedlichen Sprossen der wissenschaftlichen Karriereleiter unterstützen und unter anderem anregen zum Generieren neuer Forschungsthemen, zur Antragstellung für Verbundprojekte und zu qualitätsfördernden Sonderprojekten im Rahmen von Doktorarbeiten.
Nun liegen Erfahrungen aus zwei Antragsrunden vor, und knapp ein Viertel der Fördermittel ist verausgabt. Die ersten Ergebnisse geben Anlass zur Freude bezüglich der universitätsweiten Antragstellung und Förderung in allen Programmen. Unterstützt wurden 20 Aktivitäten von Doktorandinnen und Doktoranden aus neun Fakultäten gleichverteilt über die Geistes-, Natur- und Ingenieurwissenschaften. 26 Anschubfinanzierungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs gingen an Mitglieder von elf Fakultäten in allen vier Hauptbereichen der Universität. Weitere Anschubfinanzierungen wurden bewilligt für zwei SFB-Initiativen in den Ingenieurwissenschaften und fünf weitere Verbundprojekte in den Geistes- und Naturwissenschaften. Aus diesen drei Bereichen stammen auch die fünf im höchst-dotierten Programm für High-Risk-Projekte ausgewählten Anträge. Bei aller positiven Bilanz ergab das Evaluierungsverfahren aber auch klare Hinweise, wie die Programme zu präzisieren und hinsichtlich der Zielgruppen und erwünschten Wirkungen feiner zu justieren seien.
Die Überarbeitung der Programme ist jetzt erfolgt und im Internet (http://www.ruhr-uni-bochum.de/rektorat/themen/rektoratsprogramme/) finden Sie die in der Zielsetzung präzisierten Ausschreibungen und einfacher strukturierte Antragsformulare. Insbesondere das bisherige High-Risk-Programm wurde nachjustiert, was sich auch in einem neuen Namen ausdrückt. Mit dem Programm für „Cutting-Edge“-Forschungsprojekte möchten wir nicht wie bisher ausschließlich hoch-risikobehaftete Projekte ansprechen, sondern wir wollen alle herausragenden Forscherinnen und Forscher unserer Universität zur Entwicklung innovativer und an vorderster Front wegbereitender Projekte anregen.
Beginnend mit der nächsten Antragsfrist am 31.5.2009 gehen alle Antragsverfahren in einen viermonatigen Turnus über. Wir rufen alle Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule auf, Anträge zur Unterstützung ihrer neuen Forschungsideen in den Rektoratsprogrammen auf den Weg zu bringen. Der Fördertopf enthält noch gute drei Mio. Euro für Anträge, die bis Ende 2010 gestellt werden.
Das Ziel ist klar: Die RUB strebt nach weiteren, nachweisbaren Äquivalenten der Exzellenz. Nur so können wir das erreichen, was wir zuletzt knapp verfehlt haben. Für die Forschung heißt das: Leistungsreserven entdecken und fördern, bewährte und neue Wege beschreiten und nachhaltige Anreize schaffen – in diesem Sinne arbeitet das Rektorat jetzt an der Ausgestaltung eines zusätzlichen Prämienprogramms, das materielle Anerkennung bei erfolgreicher Einwerbung von profilstärkenden Projekten für unsere Universität bieten und auch die Attraktivität unserer Universität für Forschungsaufenthalte ausländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler stärken soll.

 

Prof. Dr. Ulf Eysel, Prorektor für Forschung und Wissenstransfer
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Letzte Änderung: 29.4.2009| Ansprechpartner/in: Inhalt & Technik